Ein Fahrrad mit verdächtigen Anhängen löste einen Einsatz aus. Spezialkräfte prüften das Fahrrad, es ging keine Gefahr davon aus.
Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Lübeck

Lübeck (ost)
Am Sonntagnachmittag löste ein Fahrrad, das unerlaubt im Bahnhof Lübeck abgestellt war, einen Polizeieinsatz aus. An dem Rad, das auf dem Personensteg stand, war eine Box mit herausragenden Kabeln angebracht.
Um 15:15 Uhr am 27.09.2026 entdeckten Mitarbeiter der Deutschen Bahn im Bahnhof Lübeck auf dem Personensteg gegenüber einer Bäckerei ein unerlaubt abgestelltes Fahrrad, das anscheinend kein E-Bike war. Jedoch war an dem Fahrrad eine große akkuähnliche Box angebracht, aus der mehrere Kabel herausragten. Die Bundespolizeiinspektion Kiel wurde informiert und entschied, dass Spezialkräfte hinzugezogen werden sollten. Der Bereich um das Fahrrad wurde vorsorglich abgesperrt und Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit halfen dabei. Trotz Lautsprecherdurchsagen konnte der Besitzer nicht gefunden werden. Eine Videoauswertung zeigte, dass ein Mann zuvor das Fahrrad abgestellt und dann den Zug nach Travemünde bestiegen hatte. Um 16:30 Uhr untersuchten die Spezialkräfte der Bundespolizei das Fahrrad und die angebrachten Gegenstände. Der Zugverkehr auf Gleisen 1-5 wurde kurzzeitig eingestellt. Es stellte sich heraus, dass von dem Fahrrad keine Gefahr ausging. Die angebrachten Gegenstände könnten den Versuch eines E-Bike-Eigenbaus oder einer E-Bike-Nachahmung darstellen. Um 17:00 Uhr wurden alle Maßnahmen aufgehoben und der Personensteg sowie der Zugverkehr wurden wieder freigegeben. Das Fahrrad wurde beschlagnahmt. Später wurde der Besitzer des Fahrrads im Bahnhof gefunden. Dem 38-jährigen Deutschen wurde der Sachverhalt erklärt. Der uneinsichtige Mann wurde mit dem Hinweis auf mögliche Polizeikosten entlassen.
André Fischer – Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel
Quelle: Presseportal








