Am Lindenplatz in Lübeck kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 40-jähriger Mann verletzt wurde. Der Tatverdächtige wurde später festgenommen.
Polizeieinsatz am Lindenplatz in Lübeck St.-Lorenz

Lübeck (ost)
Am Freitagmorgen (14.02.2025) gab es in Lübeck St.-Lorenz einen Polizeieinsatz aufgrund einer körperlichen Auseinandersetzung am Lindenplatz. Nach Hinweisen von Zeugen auf mehrere Personen entsandte die Polizeileitstelle zunächst mehrere Streifenwagen. Es stellte sich heraus, dass es am Lindenplatz zu einer Schlägerei zwischen zwei Personen gekommen war.
Um 09:50 Uhr kam es in Lübeck am Lindenplatz zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem ein Notruf über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen eingegangen war. Neben mehreren Zeugen entdeckten die Beamten auf der Grünfläche des Lindenplatzes einen 40-jährigen Mann mit einer Stichverletzung. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde das Opfer zuvor von einem Angreifer verletzt, der unmittelbar nach der Tat geflohen war.
Der verletzte Mann wurde zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist stabil.
Dank Zeugenhinweisen und einer detaillierten Personenbeschreibung konnte die Polizei im Laufe des Vormittags einen 46-jährigen Verdächtigen ermitteln. Dieser wurde gegen Mittag gefunden und festgenommen.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den Tatverdächtigen. Die Hintergründe der Tat werden derzeit untersucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








