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Polizeieinsatz in Flensburg

Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen der Bezirkskriminalinspektion Flensburg seit dem Morgen. Größter Einsatz der Polizeidirektion Flensburg mit 650 Einsatzkräften und 38 durchsuchten Objekten.

Foto: unsplash

Polizeidirektion Flensburg (ost)

Seit dem heutigen Morgen führt die Bezirkskriminalinspektion Flensburg umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen durch. In einem laufenden Verfahren beim Kommissariat 4 wurden beim örtlichen Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle beantragt, die seit den frühen Morgenstunden vollstreckt werden.

Es handelt sich um einen der größten Durchsuchungseinsätze der Polizeidirektion Flensburg. Seit 06.00 Uhr durchsuchen 650 Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 38 Objekte in Schleswig-Holstein und Bremen, hauptsächlich in Flensburg und Umgebung.

Das Amtsgericht Flensburg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft bereits vorab Haftbefehle wegen Wiederholungsgefahr gegen zehn Männer und Frauen im Alter von 22 bis 44 Jahren erlassen. Neun Haftbefehle wurden vollstreckt, die Festgenommenen befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam und werden dem Haftrichter vorgeführt.

Langwierige und komplexe Ermittlungen im Bereich der organisierten Betäubungsmittelkriminalität führten zu den Durchsuchungen aufgrund des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie Verstößen gegen das Cannabisgesetz und das Arzneimittelgesetz.

Bisher haben die Durchsuchungskräfte neben 19 Kilogramm Amphetamin, 2,5 Kilogramm Cannabisprodukte und 100 Gramm Speed Vermögenswerte im niedrigen sechsstelligen Bereich sowie verschiedene Datenträger sichergestellt.

Die Durchsuchungen sind noch im Gange. Weitere Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Für Rückfragen steht Oberstaatsanwalt Petersen-Thrö unter der Rufnummer 0461 89345 zur Verfügung.

Kontakt:

Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Dennis Bremer
Telefon: 0461 / 484 2011
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 10509 auf 9931. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 9190 auf 8645 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 7470 höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 1175. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1576 auf 1664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

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