Am heutigen Morgen kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Kirchenweg. Ein 16-Jähriger bedrohte seine Nachbarn mit einer Waffe und gab einen Schuss ab.
Polizeieinsatz in Kiel nach Bedrohung

Kiel (ost)
Heute Morgen gab es einen großen Polizeieinsatz im Kirchenweg. Laut Zeugenaussagen soll ein 16-Jähriger seine Nachbarn mit einer Waffe bedroht und einen Schuss abgefeuert haben. Danach zog er sich in seine Wohnung zurück.
Verschiedene Einsatzkräfte kamen gegen 07:45 Uhr an und umstellten das Wohnhaus, sperrten den Kirchenweg ab. Der 16-Jährige wurde widerstandslos in seiner Wohnung festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde keine Waffe gefunden. Es gab keine Verletzten. Die Straßensperrung wurde um 09:40 Uhr aufgehoben.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Mann entlassen und seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Er wird sich wegen Bedrohung verantworten müssen.
Stephanie Lage
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord in Schleswig-Holstein verzeichnet, wovon jedoch nur 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








