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Proteste vor Kieler Schiffsbauunternehmen

Am Montagmorgen blockierten 16 Personen die Zufahrten zu zwei Firmengeländen. Die Polizei löste die Versammlungen auf.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Früh am Montagmorgen um 04:15 Uhr haben sich insgesamt 16 Personen in den Zufahrten zu den Firmengeländen von zwei Kieler Schiffsbauunternehmen versammelt. Der Fahrzeugverkehr konnte nicht passieren. Es waren mehrere Streifenwagen im Einsatz.

Am heutigen Tag um 04:15 Uhr informierte der Sicherheitsdienst der Schiffsbaufirmen TKMS und German Naval Yards, dass jeweils acht Personen die Zufahrten Werftstraße Höhe Franziusallee und Werftstraße Höhe Elisabethstraße blockierten. Die Anwesenden hatten unter anderem ein Dreibein aufgestellt, in dem sich eine Person in etwa drei Metern Höhe mit einem Klettergeschirr befand. Sie führten sperrige Gegenstände mit sich, die sie an der Zufahrt befestigten, nachdem sie sie verengt hatten. Außerdem setzten sie sich in den Einfahrtsbereich.

Alle Mitarbeiter der Firmen konnten ihren Arbeitsplatz jederzeit erreichen.

Die Polizeieinsatzleiterin bewertete die Aktion als Versammlung. Es wurde keine Versammlungsleitung identifiziert. Die Versammlungsbehörde der Landeshauptstadt Kiel ordnete gegen 10:30 Uhr die Auflösung der ersten Versammlung in der Zufahrt Werftstraße Ecke Elisabethstraße an. Einige Teilnehmer wurden von spezialisierten Polizeikräften der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und der Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein entfernt, andere verließen den Versammlungsort eigenständig. Die zweite Versammlung in der Werftstraße Höhe Franziusallee endete um 14:10 Uhr von alleine.

Um 10:00 Uhr erschienen zehn weitere Personen in der Werftstraße Höhe Elisabethstraße, um eine weitere Versammlung abzuhalten. Diese fand neben dem Eingangsbereich auf dem Gehweg statt und endete um 14:00 Uhr.

Das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Kiel übernimmt die Ermittlungen und leitete Strafanzeigen wegen des Verdachts der Nötigung ein.

Babette Weiß, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

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