Ein Mann wurde nach einem Einbruch in Quickborn festgenommen. Ein aufmerksamer Nachbar alarmierte die Polizei, die den Einbrecher im Nahbereich stellte.
Quickborn: Festnahme nach Einbruch

Quickborn (ost)
In Quickborn kam es in der Nacht vom 12.08.2026 zu einer Festnahme. Ein Mann wurde beschuldigt, in eine Doppelhaushälfte eingebrochen zu sein. Ein aufmerksamer Nachbar alarmierte die Polizei, nachdem er verdächtige Geräusche gehört hatte. Die Beamten konnten den Einbrecher in der Nähe des Tatorts festnehmen, da bereits ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.
Um 23:05 Uhr hörte ein Zeuge verdächtige Geräusche aus dem Keller des Nachbarhauses und sah einen Lichtschein einer Taschenlampe. Da das Haus leer stand, verständigte er die Polizei. Mehrere Streifenwagen fuhren zum Ort des Geschehens. Schließlich konnte eine Streife der Polizeistation Barmstedt einen 41-jährigen Deutschen in unmittelbarer Nähe des Tatorts finden und überprüfen. Bei ihm wurden Einbruchswerkzeuge und mögliche Diebesbeute entdeckt.
Aufgrund des bestehenden Haftbefehls in einer anderen Angelegenheit wurde der obdachlose Mann festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Der Kriminaldauerdienst Pinneberg traf die erforderlichen kriminalpolizeilichen Maßnahmen und der Mann wurde erkennungsdienstlich behandelt.
Der 41-Jährige wird wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls angeklagt. Das Sachgebiet 4 der Kriminalinspektion Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Heute wird der Mann aufgrund des bestehenden Haftbefehls nach Hamburg gebracht und dort einem Richter vorgeführt.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wobei 400 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 3271, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 Männer und 45 Frauen beteiligt waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








