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Quickborn: Mehrere Unfälle auf der A7

Am heutigen Vormittag kam es aufgrund der Witterung vermehrt zu Unfällen auf der A7 zwischen Bad Bramstedt und Hamburg. Die Kollegen/innen vom Polizeiautobahnrevier Neumünster waren im Dauereinsatz.

Foto: Depositphotos

BAB 7, südlicher Bereich (ost)

Heute Morgen gab es aufgrund des Wetters vermehrt Unfälle auf der A7 zwischen Bad Bramstedt und Hamburg, die Beamten des Polizeiautobahnreviers Neumünster waren im Dauereinsatz.

Früh am Morgen setzte starker Schneefall im Bereich der BAB 7 zwischen Bad Bramstedt und Hamburg ein. Im Verlauf des Vormittags ereigneten sich insgesamt 6 Verkehrsunfälle in diesem Abschnitt, die meist glimpflich verliefen und nur Sachschäden verursachten. Ein Unfall ereignete sich gegen 05.50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Schnelsen-Nord und Quickborn in Fahrtrichtung Norden. Ein Sprinter kollidierte mit zwei Sattelzügen, wobei der 27-jährige rumänische Fahrer des Sprinters und seine Beifahrerin verletzt wurden und mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten. Aufgrund der Witterung geriet der Sprinter auf dem linken Fahrstreifen ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und rutschte dann über die Fahrbahn in einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Sattelzug und danach weiter in einen Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen. Die beiden Sattelzugfahrer blieben unverletzt, jedoch musste die Fahrbahn aufgrund auslaufenden Öls gereinigt werden. Daher waren der mittlere und der rechte Fahrstreifen bis 9.55 Uhr gesperrt, während der Verkehr über den linken Fahrstreifen lief.

Im südlichen Abschnitt der A7 hatten auch viele Lastwagen Probleme an den Ausfahrten. Aufgrund des Schneefalls und der Glätte konnten einige LKW die Steigungen nicht bewältigen und rutschten zurück, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Seit 10 Uhr hat sich das Wetter beruhigt und es gab keine weiteren Unfälle auf der Autobahn.

Grüße

Sönke Petersen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (ohne Autobahnen) (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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