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Radfahren im Frühling: Tipps für sicheres Fahrradfahren

Im Frühling beginnt die Fahrradsaison. Mit Sicherheitstipps der Polizei ungetrübten Fahrspaß genießen. Achtsamkeit, Verlässlichkeit und Diebstahlschutz sind wichtig.

Foto: Depositphotos

Flensburg (ost)

Der Frühling markiert den Beginn der Fahrradsaison für viele Menschen. Mit einigen Sicherheitstipps der Flensburger Polizei können Radfahrer zu Beginn des Jahres unbeschwerten Fahrspaß erleben.

Frühling! Was gibt es Schöneres, als nach einem langen Winter endlich wieder auf das Fahrrad oder E-Bike zu steigen? Radfahren ist nicht nur gesund, flexibel, kostengünstig und umweltfreundlich, sondern auch äußerst praktisch! Nach der Winterpause fehlt jedoch manchmal noch etwas an Routine.

Entschleunigung schützt – Radfahrer teilen sich auf vielen Straßen den Verkehr mit anderen Teilnehmern. Dies kann mitunter gefährlich sein. Dennoch sollten Radfahrer sich im Verkehr als gleichberechtigte und rücksichtsvolle Partner betrachten und selbstbewusst, aber auch umsichtig fahren. Gegenseitige Achtsamkeit und Kommunikation (zum Beispiel durch Handzeichen) sowie defensives Fahrverhalten können dazu beitragen, Unfallrisiken zu minimieren. Die meisten Gefahrenmomente entstehen an Kreuzungen oder Einmündungen. Besondere Aufmerksamkeit ist hier von allen Verkehrsteilnehmern gefordert.

Mit den Fehlern anderer rechnen – Fehlverhalten wie das Parken auf Geh- und Radwegen, das Missachten vorgeschriebener Mindestüberholabstände oder das Rechtsabbiegen ohne Wartepflicht gegenüber dem geradeaus fahrenden Radverkehr werden häufig festgestellt und bergen ein erhebliches Unfallrisiko. Radfahrer sollten stets auch mit solchen unverschuldeten Gefahrensituationen rechnen und entsprechend aufmerksam reagieren.

Verlässlichkeit ist wichtig – Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert von allen Beteiligten volle Aufmerksamkeit. Auch auf dem Fahrrad müssen die Vorschriften zur Verkehrstüchtigkeit eingehalten werden – andernfalls droht auch hier der Entzug der Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge. Zudem sind auch auf dem Fahrrad bestimmte Ablenkungen, wie die Nutzung eines Handys während der Fahrt, verboten.

Vor der ersten Fahrt sollte das Fahrrad überprüft und gegebenenfalls in einen technisch einwandfreien Zustand gebracht werden: Funktionieren Licht, Klingel und Bremsen einwandfrei?

Weitere nützliche Hinweise und Verhaltenstipps finden sich im Portal „Gib acht im Verkehr“ unter folgendem Link: https://gib-acht-im-verkehr.de/verkehrssicherheit/fahrrad-und-trends/.

Fahrraddiebstahl verhindern – Fahrraddiebe haben es nicht nur auf teure Räder abgesehen. Bereits einfache Maßnahmen können Diebstähle erschweren. Fahrräder oder Pedelecs sollten generell an belebten und gut beleuchteten Orten abgestellt und immer abgeschlossen werden, auch wenn man nur kurzzeitig weg ist.

Stabile Ketten-, Bügel- oder Faltschlösser bieten den besten Diebstahlschutz. Sie sollten groß genug sein, um den Fahrradrahmen an einem festen Gegenstand zu befestigen, beispielsweise an einem stabilen Fahrradständer oder Laternenmast.

Weitere wertvolle Tipps sind im Faltblatt „Räder richtig sichern“ enthalten. Es kann im polizeilichen Medienangebot unter https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/ unter dem Suchbegriff „Schlösser“ gefunden werden.

Die Polizei Flensburg wünscht allen Radfahrern einen sicheren Frühling!

Kontakt:

Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Arne Hennig
Telefon: 0461 / 484 2011
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Fahrraddiebstahlraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 8862 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 10989 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 851 auf 901. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 761 auf 717 zurück. Davon waren 642 männlich, 75 weiblich und 226 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62400 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.862 10.989
Anzahl der aufgeklärten Fälle 851 901
Anzahl der Verdächtigen 761 717
Anzahl der männlichen Verdächtigen 689 642
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 72 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 204 226

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, mit insgesamt 1.753 Unfällen. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,46% und 382 Unfällen vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle, nämlich 83,33%, waren übrige Sachschadensunfälle. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 67,34% der Unfälle innerorts, 28,42% außerorts (ohne Autobahnen) und 4,24% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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