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Radfahrer angegriffen in Kappeln

Ein 83-jähriger Radfahrer wurde in der Schleibrücke von einem Unbekannten mit einem Stoffbeutel attackiert und verletzt.

Foto: Depositphotos

Kappeln (ost)

Am Donnerstagnachmittag (28.05.2026) gegen 15:40 Uhr wurde ein 83-jähriger Radfahrer in der Unterführung der Schleibrücke zwischen Am Hafen und Am Südhafen von einem unbekannten Angreifer mehrmals mit einem Stoffbeutel mit hartem Inhalt geschlagen. Dadurch stürzte er vom Fahrrad und verletzte sich.

Der Geschädigte berichtete der Polizei, dass er mit dem Fahrrad durch die Unterführung fuhr. Im Tunnel sah er einen Mann und eine Frau zusammen, die ihm beide unbekannt waren. Der Mann schlug ihn plötzlich fünf bis sechs Mal mit dem Stoffbeutel und ließ ihn stürzen. Sowohl der Mann als auch die Frau beleidigten ihn zusätzlich.

Die Polizei Kappeln hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nun nach den beiden Unbekannten. Der Täter war 40-45 Jahre alt und schlank. Er trug ein helles kurzärmliges Shirt und sprach fließend Deutsch. Die Frau war ungefähr im gleichen Alter und trug ein helles Kleid.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den beschriebenen Personen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 04642/9655901 oder per E-Mail unter Kappeln.PR@polizei.landsh.de zu melden.

Die Beamten schließen bisher einen Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und dem Angriff auf einen Radfahrer am 24.05.2026 in der Nordstraße in Kappeln aus, basierend auf der abweichenden Beschreibung der Personen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männlich, 6 weiblich und 29 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche, 10 weibliche und 28 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 aufgezeichneten Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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