Am 19. Juli 2024 kam es zu einem Zusammenstoß zweier Radfahrer im Marliring. Ein Radler verletzte sich schwer, der Verursacher flüchtete. Zeugen werden gesucht.
Radfahrerzusammenstoß in Lübeck

Lübeck (ost)
Schon am 19. Juli 2024 (Freitag) ereignete sich auf dem Radweg im Marliring in Lübeck ein Zusammenstoß zwischen zwei Radfahrern. Ein unbekannter Radfahrer versuchte, einen vor ihm fahrenden Radfahrer zu überholen und stieß dabei mit einem entgegenkommenden Radler zusammen. Letzterer stürzte und verletzte sich schwer. Der Verursacher flüchtete. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und dem Flüchtigen.
Um 09:30 Uhr am Freitagmorgen fuhr ein 82-jähriger Radfahrer auf dem Radweg im Marliring in Richtung Arnimstraße. An der Bushaltestelle Schenkendorfstraße kamen ihm zwei hintereinander fahrende Radfahrer entgegen. Plötzlich scherte der hintere Radfahrer aus, um den vorderen zu überholen. Dabei kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen dem Rentner und dem Überholenden. Der 82-Jährige stürzte und verletzte sich.
Während der Unfallverursacher einfach weiterfuhr, kehrte der andere Radfahrer um und bot seine Hilfe an. Der Gestürzte lehnte die Hilfe jedoch ab und ging nach Hause, ohne die Schwere seiner Verletzungen zu erkennen. Die Verletzungen des Rentners waren jedoch so schwerwiegend, dass er mehrere Wochen im Krankenhaus behandelt werden musste und nun bleibende Schäden hat.
Aufgrund dieser Ereignisse wandte sich der Lübecker erst jetzt an die Polizei und meldete den Vorfall. Gesucht werden nun der Zeuge, der seine Hilfe angeboten hat, und der überholende Radfahrer. Personen, die Informationen zu den beiden Radfahrern haben, werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier in Lübeck in Verbindung zu setzen. Dies ist telefonisch unter 0451 – 1316345 oder per E-Mail über luebeck.prev03@polizei.landsh.de möglich.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








