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Ratekau: Autofahrer unter Alkoholeinfluss bei Auffahrunfall festgestellt

Ein betrunkener 21-jähriger Autofahrer verursachte einen Auffahrunfall auf der A1. Der Führerschein wurde eingezogen, niemand wurde verletzt.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Samstag (11.07.26) wurde nach einem Zusammenstoß auf der A1 zwischen den Ausfahrten Pansdorf und Ratekau bei einem 21-jährigen Autofahrer Alkoholkonsum festgestellt. Ein Atemtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,79 Promille. Der Führerschein wurde vorübergehend eingezogen. Es gab Sachschaden, aber niemand wurde verletzt.

Am Samstagabend gab es auf der A1 in Richtung Süden zwischen den Anschlussstellen Pansdorf und Ratekau einen Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.

Der Fahrer eines roten Audi musste laut aktuellen Ermittlungen im Baustellenbereich anhalten, da der Verkehr stockte. Ein nachfolgender VW Polo erkannte dies anscheinend zu spät und fuhr mit geringer Geschwindigkeit auf den Audi auf.

Beide Fahrzeuge verließen die Autobahn an der Ausfahrt Ratekau gegen 19:45 Uhr, um den Unfall aufzunehmen. Die Polizei war vor Ort.

Bei der Befragung des Fahrers des VW Polo gab es Hinweise auf Alkoholeinfluss. Aufgrund von Zeugenaussagen zu vorherigen Fahrfehlern, dem Unfallgeschehen und den Aussagen des 21-jährigen Lübeckers ergab sich der Verdacht auf Trunkenheit am Steuer.

Der Mann wurde dann zur Polizeiwache Bad Schwartau gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,79 Promille. Es wurde auch eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein des deutschen Staatsbürgers wurde beschlagnahmt.

Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholeinfluss ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 9.931 im Jahr 2022 auf 9.644 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 8.645 im Jahr 2022 auf 8.326 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 7.470 Männer und 1.175 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 7.225 Männer und 1.101 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 im Jahr 2022 auf 1.795 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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