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Ratekau: Fahrzeugpanne auf der A1

Fahrer mit Alkohol am Steuer verursacht Verkehrsbehinderungen aufgrund eines technischen Defekts. Bußgeld und Fahrverbot drohen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Samstag (12.10.2024) fuhr ein Auto auf der Bundesautobahn 1 in Richtung Süden. Zwischen Pansdorf und Ratekau blieb das Fahrzeug im einspurigen Baustellenbereich aufgrund eines technischen Defekts stehen. Der Fahrer des Fahrzeugs hatte Alkohol im Atem.

Um 03:30 Uhr meldete ein Zeuge der Polizeileitstelle einen liegengebliebenen Fiat im Baustellenbereich der BAB 1 in der Nähe von Techau. Aufgrund der schmalen Fahrbahn konnten nicht alle nachfolgenden Fahrzeuge den liegengebliebenen Wagen passieren, was zu einem Stau mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen führte.

Ein Streifenwagen des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) Scharbeutz stellte bei dem 31-jährigen Fahrer aus Lübeck vor Ort Alkohol im Atem fest. Der anschließende Alkoholtest in den Diensträumen ergab einen Wert von 0,6 Promille.

Die Polizei erstattete eine Anzeige wegen Ordnungswidrigkeiten. Bei einem ersten Verstoß drohen nun 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Verkehrszentralregister und ein einmonatiges Fahrverbot.

Um 05:30 Uhr wurde das liegengebliebene Auto von einem Abschleppdienst abtransportiert, so dass die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten aufgezeichneten Fälle von Drogenkriminalität in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen wurden 3.508 Unfälle (4,24%) registriert. 102 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 1.947 wurden schwer verletzt und 12.627 leicht verletzt.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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