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Ratekau: Kastenwagen überfährt rote Ampel vor Grundschule

Ein Ford Transit überholte unerlaubt vor einer Grundschule in Ratekau, überfuhr eine rote Ampel und gefährdete dabei andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei sucht dringend Zeugen, um den Vorfall aufzuklären.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Mittwochmorgen (10.07.2024) begann der Fahrer eines Ford Transit unerlaubt zu überholen und fuhr dann über eine rote Ampel vor der Grundschule in Ratekau. Aufmerksame Zeugen konnten den Vorfall beobachten und Informationen zum Kennzeichen des Fords liefern. Die Polizei ermittelt nun gegen den Fahrer wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Nach dem bisherigen Stand der Dinge soll der Fahrer des Ford Transits um 08:25 Uhr die Bäderstraße in Ratekau in Richtung Sportplatz befahren haben. Ein vor ihm fahrender Lastwagen hielt ordnungsgemäß an der roten Ampel vor der Grundschule. Aus unbekannten Gründen scherte der Ford Transit hinter ihm plötzlich nach links aus und begann mit einem Überholmanöver. Trotz der roten Ampel soll der Fahrer des Lieferwagens dann mit überhöhter Geschwindigkeit am stehenden Lastwagen vorbeigefahren und die Ampel überfahren haben. Eine Radfahrerin, die an der Ampel wartete und bei Grün über die Straße fahren wollte, wurde zum Glück nicht vom Lieferwagen erfasst. Eine Zeugin informierte kurz darauf die Polizei.

Die Beamten der Polizeistation Ratekau ermitteln nun gegen den Fahrer des Ford Transits wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, sowie Verstößen gegen die Geschwindigkeitsanpassung und das ordnungswidrige Überholen. Auch die Radfahrerin, die sich am Mittwochmorgen an der Ampel vor der Grundschule in Ratekau befand, wird in diesem Zusammenhang gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04504-7088880 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% oder 68.911 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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