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Ratekau: Verkeiltes Pferd auf Autobahn führt zu Vollsperrung

Tierärztin sediert Tier im Anhänger – Pferdehalterin und Pferd unverletzt zurück zum Gestüt

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Freitag (01.03.2024) wurde um 11:08 Uhr die Polizei auf die Autobahn A 1 in Richtung Hamburg, zwischen Pansdorf und Ratekau, gerufen. Ein Pferd war während der Fahrt im Pferdeanhänger aufgestiegen und steckte fest. Eine Tierärztin sedierte das Tier. Die Autobahn musste vorübergehend in beide Richtungen gesperrt werden.

Ein Pferdebesitzer befand sich auf der Autobahn A1 in Richtung Hamburg. Zwischen Pansdorf und Ratekau bemerkte sie über die Überwachungskamera im Pferdeanhänger, dass ihre Friesenstute aufgestiegen war. Das Pferd hatte eine Haltestange durchbrochen und eine weitere beschädigt. Aufgrund von Panik hielt die Fahrerin notdürftig am Seitenstreifen an und alarmierte sofort die Polizei. Das Polizeiautobahnrevier Scharbeutz schickte mehrere Streifenwagen zum Ort des Geschehens. Die Beamten sperrten die Autobahn A 1 für etwa 45 Minuten in beide Richtungen, da das Pferd mittlerweile eine Seitentür geöffnet hatte und die Gefahr bestand, dass es auf die Autobahn gelangt. Dies konnte jedoch durch den Einsatz eines Spanngurts verhindert werden, um die Tür zu sichern.

Die Tierärztin aus Süsel sedierte das Tier im Anhänger. Anschließend konnte die Pferdebesitzerin in Begleitung der Polizei die Autobahn verlassen und zu ihrem Gestüt zurückkehren. Das Pferd blieb unverletzt. Am Pferdeanhänger entstand ein noch nicht bezifferter Sachschaden. Gegen 12:00 Uhr konnte die Vollsperrung aufgehoben werden.

Kontakt:

Muzaffer Maubach – Pressesprecher
Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0451-131-2015
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.753, was 2,12% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,46% aus, insgesamt 382 Unfälle. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% aller Unfälle, was 68.911 entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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