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Ratzeburg: Verkehrsunfallflucht – Fahrerin alkoholisiert

Eine Frau verursachte einen Unfall in Lauenburg und hatte einen Atemalkoholwert von 3,37 Promille. Sie wird strafrechtlich belangt.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

16. September 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg – 15.09.2024 – Lauenburg

Am Morgen des gestrigen Tages (15. September 2024) ereignete sich in Lauenburg in der Schmiedestraße ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht.

Nach aktuellen Informationen hörte ein Bewohner gegen 09:10 Uhr einen lauten Aufprall. Als er nachschaute, bemerkte er, dass der Zaun eines Mehrfamilienhauses beschädigt war. An der Unfallstelle lagen verschiedene Fahrzeugteile. Die Polizeibeamten des Reviers Lauenburg entdeckten auf einem nahegelegenen Supermarktparkplatz einen beschädigten Opel Corsa. Die Schäden passten zu dem Unfall in der Schmiedestraße. Die Beamten überprüften die 37-jährige mutmaßliche Fahrerin aus Lauenburg. Dabei wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen vorläufigen Wert von 3,37 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an und nahmen den Führerschein in Beschlagnahme.

Die Lauenburgerin wird sich unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit am Steuer und Fahrerflucht verantworten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 10.509 auf 9.931. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 9.190 auf 8.645 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70.510 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen (0,46%) vergleichsweise selten. Der Großteil der Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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