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Raub am Bahnhof Schleswig

Am vergangenen Samstagabend kam es zu einer räuberischen Erpressung nahe des Bahnhofes. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Schleswig (ost)

Am Samstagabend (01.02.2025) ereignete sich in Friedrichsberg, einem Stadtteil von Schleswig, in der Nähe des Bahnhofs eine räuberische Erpressung. Die Kriminalpolizei Schleswig hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.

Nach den bisherigen Ermittlungen befand sich der 34-jährige Mann gegen 23:00 Uhr zu Fuß in der Bahnhofstraße in Schleswig. Ein unbekannter Täter auf einem Fahrrad sprach ihn auf sein Portemonnaie an, als er die Christian-Albrecht-Straße passierte. Der Täter folgte dem Mann bis zur Bushaltestelle am Bahnhof, packte ihn am Kragen, bedrohte ihn und zwang ihn, Bargeld herauszugeben. Anschließend flüchtete der Täter, der etwa Mitte 20 war und eine schwarze Jacke trug, auf seinem Fahrrad.

Aufgrund dieser Ereignisse hat die Kriminalpolizei Schleswig die Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung eingeleitet und sucht nun nach Zeugen sowie einem Mann mit Schirmmütze, der dem Opfer nach dem Vorfall geholfen hat.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04621 840 oder per E-Mail an SG2.Schleswig.KPSt@polizei.landsh.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 793 männlich und 101 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1013 männliche und 88 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 310 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

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