Ein 63-jähriger Mann wurde am U-Bahnhof angegriffen und ausgeraubt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.
Raub am Großhansdorfer U-Bahnhof

Ratzeburg (ost)
Am 04. November 2024 ereignete sich in Kreis Stormarn – 02.11.2024 – Großhansdorf ein Raubüberfall.
Vergangenen Samstag (02. November 2024) wurde in den frühen Morgenstunden am U-Bahnhof Großhansdorf im Eilbergweg ein Raub begangen.
Um 03.30 Uhr stieg ein 63-jähriger Norderstedter in Hamburg-St. Pauli in die U-Bahn, um nach Norderstedt zu fahren. Er schlief während der Fahrt ein und wachte erst an der Endhaltestelle in Großhansdorf auf, wo er ausstieg. Ein junger Mann soll auf dem Bahnsteig auf ihn zugekommen sein und ihn angegriffen haben. Der Täter trat auf den Mann ein, stahl sein Portemonnaie und sein Handy.
Es war nicht möglich, eine genaue Beschreibung des Täters oder des Tatzeitpunkts zu geben. Der Norderstedter wurde durch die Tritte leicht verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Kriminalpolizei in Ahrensburg bittet um Zeugenaussagen. Wer hat am 02.11.2024 in den frühen Morgenstunden am U-Bahnhof Großhansdorf etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise können bei der Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail: Ahrensburg.KPSt@polizei.landsh.de gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, von denen 749 gelöst wurden. Es gab insgesamt 894 Verdächtige, darunter 793 Männer und 101 Frauen. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 1403, wobei 956 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 1101, darunter 1013 Männer und 88 Frauen. 427 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt








