Zwei Jugendliche rauben einem 69-Jährigen eine Goldkette und flüchten zu Fuß. Polizei sucht dringend Zeuginnen und Zeugen.
Raub auf dem Europaplatz in Kiel

Kiel (ost)
Am Sonntagmittag haben zwei Jugendliche auf dem Europaplatz in Kiel einem 69-Jährigen eine Goldkette gestohlen und sind zu Fuß geflohen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen.
Letzten Sonntag ging das Opfer nach eigenen Angaben mit seiner Frau nach dem Besuch des Flohmarkts um 12.05 Uhr über das Parkdeck zwischen der Wunderino-Arena und dem Europaplatz, als ihnen zwei Jugendliche den Weg versperrten. Einer der Täter griff nach der Goldkette, die der Kieler um den Hals trug, und riss sie ab. Beide Personen flüchteten zu Fuß über das Parkdeck in Richtung Ziegelteich.
Die Täter sollen jugendlich sein. Sie werden auf eine Größe von 155cm bis 175cm geschätzt und haben eine schlanke/dünne Statur sowie einen dunklen Hautteint. Der Haupttäter trug eine helle leichte Jacke und eine helle Hose. Die zweite Person, die geflohen ist, wurde ebenfalls mit heller Oberbekleidung, jedoch mit einer kurzen dunklen Hose, beschrieben.
Bei dem gestohlenen Gut handelt es sich um eine massive Goldkette mit einem auffälligen Anhänger in Form eines ca. 2cm großen Löwenkörpers, der ebenfalls aus Gold besteht.
Das Kommissariat 13 der Kieler Kriminalpolizei führt die Ermittlungen und bittet um Unterstützung. Personen, die Hinweise zu den beiden Tätern geben können oder den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0431/1603333 an die Polizei zu wenden.
Philip Hunecke
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 auf 749. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 770 auf 793 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 57 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 253 auf 310. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Raubüberfälle in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 963 | 1.194 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 654 | 749 |
| Anzahl der Verdächtigen | 827 | 894 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 770 | 793 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 57 | 101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 253 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








