Am Mittwochmorgen wurde eine Spielhalle in Bad Schwartau überfallen. Der Täter flüchtete mit Bargeld und wird noch gesucht.
Raub auf Spielhalle in Bad Schwartau

Lübeck (ost)
Früh am Mittwochmorgen (19.02.25) fand ein Raubüberfall auf eine Spielhalle in Bad Schwartau statt. Ein unbekannter Täter konnte durch die Drohung mit einem Messer einen dreistelligen Bargeldbetrag erbeuten und dann unerkannt entkommen. Die Kriminalpolizei in Bad Schwartau führt die Untersuchungen durch und sucht derzeit nach Zeugen.
Nach den aktuellen Ermittlungen betrat ein maskierter Mann gegen 05:00 Uhr morgens die Spielhalle in der Auguststraße in Bad Schwartau und forderte unter Vorhalt eines Messers das Geld aus der Kasse.
Der allein anwesende Angestellte übergab dem Täter Bargeld in dreistelliger Höhe, woraufhin dieser die Spielhalle verließ und in unbekannte Richtung floh.
Nach der Tat informierte der unverletzte Mitarbeiter unverzüglich die Polizei über den Vorfall.
Trotz sofortiger und umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter bisher nicht ermittelt werden.
Deshalb bittet die Kriminalpolizei nun um die Unterstützung der Bevölkerung.
Die Ermittler suchen nach einem männlichen Täter, der als 1,70 bis 1,80 m groß beschrieben wurde und eine normale bis kräftige Statur haben soll. Er soll Deutsch mit Akzent gesprochen haben, laut ersten Ermittlungsergebnissen.
Zur Tatzeit trug er eine dunkle Kapuzenjacke, eine hellblaue Jeans und dunkle Sneaker. Sein Gesicht war vollständig mit einer Sturmhaube bedeckt.
Personen, die am frühen Mittwochmorgen in der Auguststraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Hinweise werden unter der Rufnummer: 0451-220 750 oder alternativ per E-Mail an: BadSchwartau.KPSt@polizei.landsh.de oder an jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Räuberieraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wobei 55 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








