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Raub auf Tankstelle in Ascheberg

Bewaffnete Täter erbeuten Bargeld und Zigaretten, Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Kreis Plön (ost)

Am Donnerstag (20.11.25) ereignete sich ein schwerer Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Preetzer Chaussee in Ascheberg. Zwei Räuber bedrohten eine Angestellte mit einer Schusswaffe und erbeuteten einen dreistelligen Geldbetrag sowie Zigaretten. Danach flüchteten die Täter zu Fuß. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Der Raubüberfall fand gestern um 07:30 Uhr statt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine Mitarbeiterin allein im Tankstellengebäude. Sie hörte Klopfgeräusche an der Hintertür und öffnete sie. Vor der Tür standen zwei Männer. Unter Vorhalt einer Schusswaffe drängten sie die Frau zurück ins Gebäude. Dort durchsuchten die Täter eigenständig den Verkaufsraum und stahlen Bargeld sowie Zigaretten. Anschließend flüchteten die Männer zu Fuß. Die Mitarbeiterin alarmierte die Polizei.

Die erste Täterin wurde als schlank und etwa 175 cm groß beschrieben. Sie trug Handschuhe und eine auffällig gelbe Jacke. Ihr Mund und ihre Nase waren mit einer Maske bedeckt.

Der zweite Täter war ebenfalls etwa 175 cm groß und trug eine blaue Umhängetasche. Auch er trug Handschuhe und war über Mund und Nase maskiert. Ein Auge des Täters war mit einem medizinischen Verband oder Pflaster bedeckt.

Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die Tatverdächtigen nicht gefasst werden. Die Kriminalpolizei in Plön ermittelt wegen des Verdachts des schweren Raubes und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer kann Informationen zu den beschriebenen Tatverdächtigen geben? Wer hat verdächtige Beobachtungen im Bereich der Tankstelle gemacht?

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0431 / 160 -3333 bei der Kriminalpolizei Plön zu melden.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, wobei 67 männlich und 10 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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