Die Polizei sucht nach Zeugen für einen schweren Raub an einer jungen Frau aus Darmstadt, die in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Raub in Ammersbek

Ratzeburg (ost)
16. Januar 2025 | Kreis Stormarn | 15.01.2025 – Ammersbek
Gestern Nachmittag (15. Januar 2025) ereignete sich zwischen 17:30 Uhr und 20:00 Uhr ein schwerer Raub in der Hamburger Straße in Ammersbek.
Nach aktuellen Informationen wurde die Polizei zu einer 22-jährigen Frau aus Darmstadt gerufen, die anscheinend angegriffen und ausgeraubt wurde. Sie war desorientiert und litt unter Gedächtnislücken. Die junge Frau konnte sich nur daran erinnern, dass sie mit einem harten Gegenstand am Kopf verletzt wurde und nun ihr Rucksack mit persönlichen Dokumenten und Bargeld fehlt. Sie wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei führt Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes durch und bittet um Zeugenhinweise. Wer war zur Tatzeit in der Nähe des U-Bahnhofs Hoisbüttel und der Hamburger Straße in Ammersbek und hat etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/ 809-0 oder per E-Mail unter: ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, von denen 749 gelöst wurden. Es gab insgesamt 894 Verdächtige, darunter 793 Männer und 101 Frauen. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1403, wobei 956 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 1101 Verdächtige, darunter 1013 Männer und 88 Frauen. 427 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt








