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Raub in Heiligenhafen

Ein 49-jähriger Mann wurde von zwei Tätern überfallen und verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am späten Mittwochabend (04.09.24) ereignete sich in der Innenstadt von Heiligenhafen ein Raubüberfall. Zwei bisher unbekannte Verdächtige stahlen unter Verwendung eines Messers den Rucksack eines Mannes, der gerade zu Fuß auf dem Heimweg war. Der Geschädigte erlitt eine Kopfverletzung. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Um 21:55 Uhr wurde ein 49-jähriger Ostholsteiner auf dem Weg von der Arbeit nach Hause angegriffen. In der Straße „Thulboden“ wurde er plötzlich von hinten von zwei vermummten Männern attackiert.

Der 49-Jährige stürzte dabei zu Boden. Einer der Verdächtigen riss dem Opfer seinen auffällig roten Rucksack und seine Umhängetasche weg, in denen sich unter anderem Bargeld befand. In einem Moment des Widerstands zog der andere Verdächtige ein Messer und verletzte den Ostholsteiner am Kopf.

Anschließend flüchteten die beiden Täter zu Fuß über die Straße „Thulboden“ in Richtung Kreisverkehr Wilhelmsplatz und ließen ihr Opfer zurück.

Trotz der Fahndungsmaßnahmen konnten die Flüchtigen nicht gefasst werden. Die Kopfverletzung des Opfers wurde inzwischen in einem nahegelegenen Krankenhaus ambulant behandelt.

Die Kriminalpolizei in Oldenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf schweren Raub aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern geben können.

Die Verdächtigen wurden vom Opfer als männlich und sportlich beschrieben. Sie trugen dunkle Kleidung und Handschuhe. Beide hatten Kapuzen und ihre Gesichter waren mit Schals oder Tüchern bedeckt.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Oldenburg i. H. unter der Rufnummer: 04361-10550 oder per E-Mail an: Oldenburg.KPSt@polizei.landsh.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 1194 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 654 auf 749. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 827 auf 894, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 770 auf 793 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 57 auf 101 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 253 auf 310. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 11270 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 963 1.194
Anzahl der aufgeklärten Fälle 654 749
Anzahl der Verdächtigen 827 894
Anzahl der männlichen Verdächtigen 770 793
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 57 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 253 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Zahl der Mordfälle auf 70, wobei nur 55 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 62, davon waren 56 männlich und 6 weiblich. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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