Am 13.04.2026 wurde eine Frau in Rendsburg Opfer eines Raubes, bei dem der Täter mit der Handtasche flüchtete. Die Polizei sucht nach Zeugen und Hinweisgebern.
Raub in Rendsburg, Täter flüchtet mit Handtasche

Rendsburg (ost)
Am 13.04.2026 ereignete sich gegen 08.40 Uhr in der Konrad-Adenauer-Straße Höhe Nr. 5 ein Raubüberfall. Der Verdächtige, der höchstens ca. 25 Jahre alt sein könnte (er könnte auch jünger sein), floh anschließend auf einem Fahrrad in Richtung Kreisverkehr – Ecke Bismarckstraße. Eine 46-jährige Rendsburgerin ging zu Fuß auf dem rechten Gehweg in der Nobiskrüger Allee in Richtung Edeka und hielt dabei ihre schwarze Handtasche in der linken Hand.
Plötzlich näherte sich ihr ein Fahrradfahrer von der falschen Seite und riss ihr die Handtasche aus der Hand. Durch das Entreißen wurde die Frau leicht an der linken Hand verletzt. Der Täter flüchtete mit der Handtasche, in der sich verschiedene Papiere und eine kleine Menge Bargeld befanden. Der Täter hatte kurze blonde Haare, trug eine hellblaue Steppjacke und fuhr auf einem schwarzen Herrenrad.
Der unbekannte Täter setzte dann seine Flucht auf dem Fahrrad in Richtung Kreisverkehr fort, wo ihn eine Zeugin vergeblich aufzuhalten versuchte. Der Täter flüchtete anschließend weiter auf seinem Fahrrad in Richtung Kieler Straße. Die Polizei in Rendsburg bittet nun um Zeugen oder Hinweisgeber. Insbesondere wird die Zeugin gesucht, die am Kreisverkehr versucht hatte, den flüchtenden Täter zu stoppen.
Bitte geben Sie sachdienliche Hinweise an die Polizei in Rendsburg unter der Rufnummer 04331-2080.
Mit freundlichen Grüßen
Sönke Petersen
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, wovon 749 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 894, davon waren 793 männlich und 101 weiblich. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1403, wovon 956 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 1101, davon waren 1013 männlich und 88 weiblich. 427 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt








