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Raubtat auf Schulweg in Bordesholm

Am 15.04.2026 wurde eine 13-jähriges Mädchen auf ihrem Weg zur Schule in Bordesholm von einem männlichen Täter überfallen. Die Kriminalpolizei in Neumünster ermittelt und sucht nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bordesholm / Kreis Rendsburg-Eckernförde (ost)

Am 15.04.2026 wurde ein 13-jähriges Mädchen auf dem Weg zur Schule in Bordesholm von einem männlichen Täter überfallen. Die Polizei in Neumünster führt die Ermittlungen und sucht nach Zeugen.

Letzten wurde von einem 13-jährigen Opfer bei der Polizei in Bordesholm ein Raub gemeldet. Das Mädchen gab an, dass sie sich zwischen 07:00 Uhr und 07:30 Uhr auf dem Schulweg befand. Dabei sah sie bereits am Bahnhof zwischen den großen Blumentöpfen eine männliche Person vor dem Rathaus.

Die Geschädigte ging weiter über den Parkplatz eines Supermarktes in Richtung Steindamm. Auf dem Weg hinter dem Supermarkt, kurz hinter dem Sandweg, der zum Steindamm führt, wurde das Mädchen von hinten gepackt und zu Boden gerissen. Dabei wurde ihr auch der Mund zugehalten.

Aufgrund des starken Widerstands ließ der Täter das Mädchen los und nahm ihre Umhängetasche. Das Opfer konnte in Richtung des Supermarkt-Parkplatzes fliehen. Sie blieb leicht verletzt.

Die Fluchtrichtung des Täters ist unbekannt. Die Tatzeit wird auf 07:30 Uhr bis 07:40 Uhr geschätzt.

Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben:

Im Januar gab es bereits einen ähnlichen Raubüberfall mit einer ähnlichen Beschreibung der Person in Bordesholm. Eine mögliche Verbindung der Taten wird derzeit untersucht.

Die Polizei in Neumünster fragt nun: Wer hat Informationen zu dem Vorfall oder dem Verdächtigen? Bitte wenden Sie sich an die Kriminalpolizei unter 04321-9450 oder neumuenster.ki@polizei.landsh.de

Polizeidirektion Neumünster

Constanze Becker Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, darunter 67 Männer und 10 Frauen, wobei 28 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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