Maskierter Täter flieht mit Beute, Zeugen gesucht nach Vorfall am 29.04.2026
Raubüberfall auf Getränkemarkt in Geesthacht

Ratzeburg (ost)
30.04.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 29.04.2026 – Geesthacht
Am Mittwochabend soll es zu einem Raubüberfall in einem Getränkemarkt in Geesthacht durch einen maskierten Täter gekommen sein. Der Verdächtige floh anschließend mit der gestohlenen Beute.
Am 29.04.2026 gegen 20:15 Uhr verließ ein 23-jähriger Angestellter eines Getränkemarktes in der Straße Am Schleusenkanal nach Ladenschluss den Markt. Dort wurde der Angestellte von einem unbekannten maskierten Mann überfallen. Der Täter soll Pfefferspray und einen Schlaggegenstand gegen den Angestellten eingesetzt haben. Nachdem der Räuber Bargeld und ein Handy in noch unbekannter Höhe erbeutet hatte, flüchtete er in unbekannte Richtung. Der leicht verletzte Geesthachter informierte die Polizei und wurde vor Ort von Rettungskräften medizinisch versorgt.
Die sofort eingeleiteten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen waren bisher erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen zu dem Vorfall. Hinweise nimmt die Polizei Geesthacht telefonisch unter 04152/80030 oder per E-Mail unter geesthacht.kpst@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Räuberieraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 894 auf 1101, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, wobei 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








