Ein Rollstuhlfahrer wurde am Mittwoch in Bad Segeberg überfallen. Die Kriminalpolizei sucht dringend nach Zeugen.
Raubüberfall auf Rollstuhlfahrer in Bad Segeberg

Bad Segeberg (ost)
Schon am Mittwoch (30.10.2024) hat es einen Überfall auf einen Rollstuhlfahrer gegeben.
Während des Mittags war ein Einwohner von Bad Segeberg mit seinem Elektrorollstuhl auf der Großen Seestraße in Richtung des Turnierplatzes „Rennkoppel“/ Eutiner Straße unterwegs.
Nach aktuellen Ermittlungen geschah die Tat gegen 13:30 Uhr. Zwei Täter forderten unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe von Bargeld und konnten dann unerkannt mit einer geringen Bargeldsumme entkommen.
Der Geschädigte beschrieb die Täter als männlich und beide trugen dunkle Kleidung. Die Kriminalpolizei in Bad Segeberg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf schweren Raub aufgenommen.
Zeugen, die die vermeintlichen Täter oder den Vorfall in Bad Segeberg beobachtet haben, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten unter der Telefonnummer 04551 – 884 – 0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt








