Am Mittwochabend (04. November 2026) bedrohte einer von zwei Vermummten gegen 21:15 Uhr eine Angestellte mit einer Schusswaffe. Sie entwendeten Bargeld und flüchteten auf einem E-Scooter Richtung Katharinenstraße.
Raubüberfall auf Schnellrestaurant in Uetersen

Uetersen (ost)
In einem Restaurant in der Gerberstraße ereignete sich am Mittwochabend (04. November 2026) ein bewaffneter Raub. Mit erbeutetem Bargeld flüchteten die Täter unerkannt auf einem E-Scooter. Die Kriminalpolizei untersucht den Verdacht des schweren Raubes und bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge kamen gegen 21:15 Uhr zwei bisher unbekannte, vermummte Personen in das Schnellrestaurant. Die damals anwesende Angestellte hielt sich fern vom Kassenbereich im hinteren Gebäudeteil auf. Einer der Täter hatte eine schwarze Schusswaffe dabei, die er auf die Mitarbeiterin richtete. Danach gingen die Täter direkt zum Kassenbereich und nahmen die Kassenschublade mitsamt dem darin befindlichen Bargeld heraus. Nach der Tat flohen beide Täter zusammen auf einem E-Scooter in Richtung Katharinenstraße.
Eine unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat veranlasste Fahndung verlief erfolglos.
Nach Angaben der Geschädigten war der erste Täter männlich, schlank, ca. 180 cm groß und geschätzt 20 bis 25 Jahre alt. Er hatte einen hellen Hautton und war mit einer schwarzen Kapuzenjacke, einer schwarzen Hose und schwarzen Schuhen bekleidet. Bei sich hatte er außerdem eine schwarze Schusswaffe und eine blau-orangefarbene Plastiktüte. Seine Hände steckten in blauen Latexhandschuhen.
Das Opfer schildert den zweiten Täter als männlich, kräftig gebaut, ca. 180 cm groß und geschätzt 20 bis 25 Jahre alt. Auch er hatte einen hellen Hautton und war in eine schwarze Kapuzenjacke, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe gekleidet. Ein Buckel im Nackenbereich fiel auf. Er hatte ebenfalls blaue Latexhandschuhe an.
Die Ermittlungen liegen bei der Kriminalpolizei Pinneberg, die Zeuginnen und Zeugen sucht, die das Geschehen beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern geben können.
Hinweise nimmt die Polizei telefonisch unter 04101 202-0 oder per E-Mail an SG2.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der registrierten Raubdelikte von 1.194 im Jahr 2022 auf 1.403 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 17,5 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle nahm von 749 auf 956 zu, die Zahl der Tatverdächtigen von 894 auf 1.101. Unter den Tatverdächtigen waren 2022 insgesamt 793 Männer und 101 Frauen, 2023 waren es 1.013 Männer und 88 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 310 auf 427. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 12.625 Fällen bundesweit die meisten Raubdelikte und damit etwa neunmal so viele wie Schleswig-Holstein.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der erfassten Mordfälle von 70 im Jahr 2022 auf 74 im Jahr 2023. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 55 auf 66, die der Tatverdächtigen von 62 auf 77. Unter den Tatverdächtigen waren 2022 insgesamt 56 Männer und sechs Frauen, 2023 waren es 67 Männer und zehn Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen sank von 29 auf 28. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Mordfällen die meisten Fälle in Deutschland und damit 396 mehr als Schleswig-Holstein.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








