Ein 23-jähriger Mann wurde in der Nacht in der Innenstadt angegriffen und schwer verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schwerem Raub und Körperverletzung.
Raubüberfall in Lübeck, Mann schwer verletzt

Lübeck (ost)
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (09./10.09.2026) ereignete sich in der Lübecker Innenstadt ein vermuteter Raubüberfall, bei dem ein 23-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Die Lübecker Kriminalpolizei hat mit den Untersuchungen begonnen.
Um 00:45 Uhr wurden Rettungskräfte in die Mühlenstraße gerufen, da dort eine verletzte Person gemeldet wurde. An einem Kiosk trafen die Polizisten auf einen 23-jährigen Mann sowie Ersthelfer und Zeugen.
Der Mann aus Ostholstein hatte mehrere Verletzungen. Neben der Polizei waren auch der Rettungsdienst und ein Notarzt vor Ort. Sie übernahmen die Erstversorgung des schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzten Mannes, der dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Nach den aktuellen Ermittlungen wurde der 23-Jährige kurz zuvor in der Lübecker Innenstadt, im Bereich der Hanse-Schule bzw. Dankwartsgrube, von einem bisher unbekannten Mann und einer unbekannten Frau angegriffen. Es besteht der Verdacht, dass die beiden den Mann aus räuberischem Motiv angegriffen haben. Während des Angriffs wurde der 23-Jährige auch mit einem spitzen Gegenstand verletzt.
In derselben Nacht begannen Beamtinnen und Beamte der Lübecker Kriminalpolizei mit ersten Ermittlungs- und Spurensicherungsmaßnahmen. Die Untersuchungen dauern an. Es besteht derzeit der Verdacht des schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung.
Personen, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der Lübecker Innenstadt, insbesondere in der Mühlenstraße und der Dankwartsgrube, verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den bisher unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 0451-131 0 oder per E-Mail an K13.Luebeck.BKI@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








