Versuchter schwerer Raub durch zwei Täter auf Parkplatz. Zeugen gesucht für Ermittlungen.
Raubversuch mit Schusswaffe in Husum

Husum (ost)
Am Dienstagabend (12.11.2024) ereignete sich ein versuchter schwerer Raub von zwei männlichen Personen auf dem Parkplatz „Neue Freiheit“ an der Adolf-Brütt-Straße in Husum. Einer der Täter soll eine Schusswaffe bei sich gehabt haben.
Um 20:40 Uhr bemerkten Passanten auf dem Parkplatz einen Mann, der vor zwei dunkel gekleideten Personen mit Kapuzenpullovern weglief. Der Flüchtende bat um Hilfe, da die Unbekannten ihn „ausrauben“ wollten.
Ersten Ermittlungen zufolge führte eine der unbekannten Personen eine Schusswaffe, wahrscheinlich eine Pistole, mit sich. Die Verdächtigen flüchteten zu Fuß vom Parkplatz. Auch das Opfer entfernte sich vor dem Eintreffen der Polizei mit einem Fahrzeug vom Tatort.
Die Kriminalpolizei Husum hat die Untersuchungen zu diesem versuchten schweren Raub übernommen. Weitere Zeugen und insbesondere das Opfer werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04841-8300 oder per E-Mail: husum.kpst@polizei.landsh.de mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








