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Reinfeld: Sprinterkontrolle führt zu Beanstandungen

Eine mobile Kontrolle von Sprinterfahrzeugen führte zu Anzeigen wegen Fahrerlaubnis, Lenkzeitüberschreitung und berauschendem Mittel am Steuer. Technische Mängel und fehlende Führerscheine wurden ebenfalls festgestellt.

Foto: unsplash

Ratzeburg (ost)

24.01.2025| Kreis Stormarn | 14.01.2025 – Reinfeld, Bad Oldesloe, BAB 1

Letzten Dienstag (14.01.2025) führten mehrere Polizeibeamte der Polizeistation Reinfeld zusammen mit Einsatzkräften des Polizeireviers Bad Oldesloe und des Polizei-Autobahnreviers Bad Oldesloe eine mobile Kontrolle von Fahrzeugen der Sprinterklasse (Lkw-Klasse zwischen 2,8 bis 3,5t zGG) in den Gebieten Reinfeld, Bad Oldesloe, dem Gewerbegebiet Stubbendorf und auf der angrenzenden BAB 1 durch.

In der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr wurden insgesamt 90 Fahrzeuge überprüft.

Die Mehrheit der kontrollierten Fahrzeuge und Fahrer waren erfreulicherweise ohne Beanstandungen.

Insgesamt wurden drei Anzeigen erstellt. Zwei davon gegen den Fahrer und den Halter eines landwirtschaftlichen Gespanns. Der Fahrer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, was der Halter vor Fahrtantritt hätte überprüfen müssen. Daher endete die Fahrt direkt am Kontrollort. Eine weitere Anzeige erfolgte aufgrund eines Verstoßes gegen Steuervorschriften.

Zusätzlich wurden drei Anzeigen wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht erstellt, aufgrund von überschrittener Lenkzeit, fehlendem Tätigkeitsnachweis und der Unmöglichkeit, Daten aus dem Fahrtenschreiber herunterzuladen.

Des Weiteren wurden zwei Verstöße gegen die Ladungssicherung festgestellt und geahndet.

Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit ergab sich bei zwei Fahrern der Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu sein. Ein Vortest war positiv auf THC. Beide Fahrer mussten eine Blutprobe abgeben und ihr Fahrzeug vorerst stehen lassen.

Außerdem wurden verschiedene Kontrollberichte von den Beamten ausgestellt. Häufige Gründe waren technische Mängel am Fahrzeug oder fehlende/nicht mitgeführte Führerscheine.

Ein Fahrer war zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, da er unbekannt verzogen war. Nachdem die notwendigen Daten erhoben wurden, erstellten die Beamten einen Bericht.

Diese Kontrolle hat erneut gezeigt, wie wichtig sie sind, um unsere Straßen sicherer zu machen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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