Am gestrigen Montag fand ein Durchsuchungseinsatz bei einem Kiosk in der Bahnhofstraße statt. Es wurden zahlreiche illegale Aktivitäten festgestellt, darunter illegaler Glücksspielbetrieb, Drogenhandel und mehr.
Rellingen: Durchsuchungseinsatz in Pinneberg

Pinneberg (ost)
Am Montag (30.09.2024) fand zwischen 09.55 Uhr und 14.30 Uhr eine Durchsuchung bei einem Kiosk in der Bahnhofstraße statt.
Bei der Durchsuchung wurden verschiedene Gegenstände sichergestellt, die zu strafrechtlichen Ermittlungen führen werden. Dazu gehören ein illegales Glücksspielgerät, illegale Einwanderung, illegale Beschäftigung, Verstöße gegen das Arzneimittel- und Betäubungsmittelgesetz sowie mehrere Zollverstöße.
Zu den sichergestellten Gegenständen gehören große Mengen an Tabletten, beträchtliche Mengen an Kokain und Cannabisprodukten, Tabak, unversteuerte E-Zigaretten, Zigarettenschachteln, Kautabak und Schnupftabak.
Die Inventur der sichergestellten Gegenstände ist noch nicht abgeschlossen.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei in Pinneberg und dem Brennpunktdienst Rellingen durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, von denen 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 70.510.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








