Mehrere Personen leicht verletzt nach Kollision zwischen BMW und Linienbus. Polizei leitet Strafverfahren ein.
Rellingen: Frontaler Zusammenstoß in Pinneberg

Pinneberg (ost)
Am Freitag (13.02.2026) kam es in der Friedrich-Ebert-Straße zu einem direkten Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Linienbus, bei dem insgesamt sieben Personen leichte Verletzungen erlitten. An den Fahrzeugen entstanden beträchtliche Schäden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr um 11:05 Uhr ein 22-jähriger Quickborner mit einem BMW Alpina B5 auf der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Elmshorner Straße und versuchte, einen vor ihm fahrenden Mercedes C-Klasse innerhalb der Stadt zu überholen. In der Nähe der Kreuzung zur Dingstätte kollidierte der BMW fast mit einer Verkehrsinsel während des Überholvorgangs und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß das Auto frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus zusammen.
Die 61-jährige Busfahrerin und drei Passagiere wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Der Fahrer des BMW und zwei weitere Insassen wurden ebenfalls leicht verletzt. Alle Verletzten wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.
An den beteiligten Fahrzeugen entstanden erhebliche Schäden, die vorläufig auf 80.000 Euro geschätzt werden. Am überholten Mercedes entstand kein Schaden. Die Einsatzkräfte richteten bis 13:10 Uhr eine Vollsperrung für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten ein.
Die Polizei leitete gegen den BMW-Fahrer, einen deutschen Staatsbürger, Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und möglicher Gefährdung des Straßenverkehrs durch unsachgemäßes Überholen ein.
Die Polizei Rellingen übernimmt die Ermittlungen zum Unfallhergang und nimmt unter der Rufnummer 04101 498-0 weitere sachdienliche Hinweise entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen, also 0,89%, vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








