Die Feuerwehr Neumünster hatte insgesamt 86 Einsätze, darunter Küchenbrand und Heckenbrände, ohne Angriffe auf Einsatzkräfte oder größere Verletzungen.
Ruhige Silvesternacht in Neumünster

Neumünster (ost)
Während der Silvesternacht gab es im Stadtgebiet Neumünster von Schichtbeginn um 07:00 Uhr bis zur Abschlussmeldung um 06:00 Uhr verschiedene Einsätze für die Feuerwehr.
Ein erster Alarm ging gegen 11:30 Uhr bei der Leitstelle ein. In der Ilsahl-Straße brannten Teile einer Hecke, die jedoch größtenteils gelöscht waren, als die Feuerwehr eintraf.
Um 19:17 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem gemeldeten Küchenbrand gerufen. In Neumünster-Gadeland hatte sich Speisefett in einer Küche entzündet. Zwei Bewohner wurden verletzt und ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus gebracht. Das Feuer wurde schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht.
Um 20:57 Uhr wurde der Löschzug erneut alarmiert. In der Wernershagener Weg brannte eine Hecke auf einer Länge von ca. 20 Metern in voller Ausdehnung. Ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus konnte verhindert werden.
Um 00:36 Uhr wurde der Löschzug erneut alarmiert. Im Ulmenweg kam es durch Feuerwerkskörper zu Rauchentwicklung in einer Wohnung. Die Feuerwehr belüftete die Wohnung.
Um 00:48 Uhr gab es erneut einen Alarm für den Löschzug. In der Schadowstraße sollte ein Carport und ein PKW an einem Haus in Flammen stehen. Vor Ort bestätigte sich dies nicht; es handelte sich nur um ein kleineres Feuer, ebenfalls verursacht durch Feuerwerksreste.
Im Verlauf des gesamten Silvestertages gab es zehn Kleinbrände und eine Türöffnung für den Rettungsdienst.
Neben den feuerwehrtechnischen Ereignissen musste auch der Rettungsdienst der Stadt Neumünster zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Seit 07:00 Uhr gab es insgesamt 86 Alarmierungen im Bereich Rettungsdienst und Feuerwehr. Unter anderem wurden Rettungsmittel zur Unterstützung eines größeren Feuers in Kaltenkirchen und für einen Bürger, der von einem PKW in der Christianstraße erfasst wurde, eingesetzt.
In der Silvesternacht gab es keine gemeldeten Angriffe auf Einsatzkräfte in Neumünster und keine schwerwiegenden Verletzungen durch Silvesterfeuerwerk.
Die Feuerwehr Neumünster war in der Silvesternacht mit verstärkten Kräften im Einsatz. Neben zusätzlichen Rettungswagen und einem weiteren Notarzt wurden auch die personellen Kapazitäten der Berufsfeuerwehr erhöht. Die Freiwillige Feuerwehr Neumünster-Mitte stellte mit mehreren Fahrzeugen eine Bereitschaft am GAZ sicher. Diese unterstützten die Berufsfeuerwehrkräfte in der arbeitsreichen Nacht und bearbeiteten Einsätze im gesamten Stadtgebiet eigenständig ab.
Die Feuerwehr Neumünster wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes neues Jahr 2026.
Quelle: Presseportal








