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Russischer Schockanruf in Neumünster

Am 07.04.26 wurde eine Frau von falschen Polizeibeamten angerufen. Sie musste eine Kaution zahlen und Bargeld wurde abgeholt.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Am 07.04.26 ereignete sich in Neumünster ein Betrugsfall durch einen Schockanruf. Das Gespräch fand auf Russisch statt.

Am Abend des 07.04.26 begab sich das Opfer zur Anzeigenerstattung auf die 1. Polizeistation in Neumünster. Sie erzählte, dass sie mittags von einem russischsprachigen Polizisten angerufen wurde. Dieser informierte sie, dass ihre Tochter in einen Verkehrsunfall verwickelt war und sie nun eine Kaution zahlen müsse. Später sprachen verschiedene russischsprachige Personen mit ihr, um sie von dem Betrug zu überzeugen.

Dann wurde von einem weiteren russischsprachigen Mann eine Bargeldsumme im niedrigen fünfstelligen Bereich abgeholt. Als die Enkelkinder der 88-jährigen Frau von dem Vorfall hörten, brachten sie sie sofort zur 1. Polizeistation in Neumünster. Die Kriminalpolizei Neumünster hat die Ermittlungen übernommen. Es gab in letzter Zeit mehrere ähnliche Betrugsversuche in russischer Sprache, die jedoch rechtzeitig erkannt wurden.

Hinweise der Polizeidirektion Neumünster: Bei Schockanrufen geben sich die Täter als Polizisten aus und behaupten am Telefon beispielsweise, dass das Bargeld oder der Schmuck des Opfers aufgrund angeblicher Einbrüche in der Nachbarschaft in Sicherheit gebracht werden müssten. Die Opfer, meist ältere Menschen, sollen dadurch zur Herausgabe ihrer Wertsachen bewegt werden. Dies kann auch in anderen Fremdsprachen wie in diesem Fall versucht werden.

Tipps der Polizei:

Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten oder bereits Kontakt mit den Tätern hatten, bitten wir Sie, sich umgehend bei der Polizei zu melden.

Die Polizei wird ihre Präventionsarbeit fortsetzen und appelliert an alle Bürger, wachsam zu bleiben und verdächtige Anrufe konsequent zu melden.

Mit freundlichen Grüßen

Fynn Ballke

Quelle: Presseportal

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