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Schafstedt: Schiff kollidiert mit Gegenverkehr

In der Nacht kollidierten zwei Mehrzweckschiffe auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel. Die Wasserschutzpolizei ermittelt zur Ursache.

Foto: unsplash

Schafstedt (ost)

In der Nacht zum Samstag stießen auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel zwei Mehrzweckschiffe unter niederländischer und portugiesischer Flagge zusammen. Die Wasserschutzpolizei untersucht die Ursache, die Berufsgenossenschaft Verkehr hat ein Weiterfahrverbot für beide Schiffe angeordnet.

Um 03:25 Uhr meldete die Verkehrszentrale Nord-Ostsee-Kanal der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel eine Kollision zwischen zwei Mehrzweckschiffen auf dem Nord-Ostsee-Kanal in der Nähe der Ausweiche Dückerswisch bei Brunsbüttel.

Ein Mehrzweckschiff unter niederländischer Flagge fuhr ostwärts in Richtung Schleuse Kiel-Holtenau. Beim Einlaufen in die Ausweiche geriet das Schiff aus bisher ungeklärter Ursache außer Kontrolle und blockierte den Kanal. Ein unter portugiesischer Flagge fahrendes Mehrzweckschiff fuhr westwärts in Richtung Schleuse Brunsbüttel. Der Kapitän leitete ein Voll-Zurück-Manöver ein, konnte die Kollision jedoch nicht verhindern. Der Bug des westwärts fahrenden Schiffes kollidierte mit dem Backbordheck des ostwärts fahrenden Schiffes.

Die Besatzungen meldeten keine Verletzungen. Es wurden keine Wassereinbrüche oder austretenden Betriebsstoffe festgestellt. Aufgrund der Schäden an beiden Schiffen hat die Berufsgenossenschaft Verkehr ein Weiterfahrverbot für beide Schiffe bis zur Bestätigung der Klasse verhängt. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind im Gange.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (ohne Autobahnen) (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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