Eine Frau in Scharbeutz fuhr betrunken E-Bike und widersetzte sich der Polizei, die nun wegen Widerstand und Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Scharbeutz: Alkoholisierte Frau leistet Widerstand

Lübeck (ost)
Am Donnerstagnachmittag (19.02.2025) informierte ein Augenzeuge die Polizei über eine offensichtlich stark alkoholisierte Frau in der Strandallee in Scharbeutz, die versuchte, mit einem E-Bike wegzufahren. Die Beamten trafen die Frau zu Hause an, doch sie zeigte sich uneinsichtig und griff die Beamten an. Es entstand kein Schaden. Die Frau wird nun wegen des Verdachts des Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Ein Passant bemerkte am Donnerstagnachmittag in der Nähe eines Lokals in der Strandallee eine anscheinend stark betrunkene Frau, die versuchte, mit einem E-Bike zu fliehen. Er alarmierte die Polizei und versuchte, die Frau bis zu ihrem Eintreffen in ein Gespräch zu verwickeln.
Die 50-jährige Scharbeutzerin (deutsche Staatsangehörigkeit) ließ sich jedoch nicht davon abhalten, mit dem E-Bike davonzufahren. Die Polizei konnte die Identität der Verdächtigen feststellen und sie an ihrer Wohnadresse finden. Dort soll sie die Beamten unvermittelt beleidigt und angegriffen haben. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt.
Die Frau wurde in Gewahrsam nach Lübeck gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Am Abend wurde sie wieder freigelassen.
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr sowie des Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, wovon 9931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8645, wovon 7470 männlich und 1175 weiblich waren. 1664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10838 Fälle erfasst, wovon 9644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8326, wovon 7225 männlich und 1101 weiblich waren. 1795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland verzeichnet – 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








