Am Montagabend versuchten zwei Männer, sich einer Messerkontrolle zu entziehen. Einer führte ein Messer, hatte offenen Haftbefehl und wurde festgenommen.
Scharbeutz: Fahndungstreffer bei Waffenkontrolle

Lübeck (ost)
Am Montagabend (29.12.2025) versuchten zwei Männer, einer Messerkontrolle in der Lübecker Innenstadt zu entkommen. Beamte der Polizei verfolgten die Männer und konnten sie aufhalten. Einer der Männer trug ein Messer bei sich und hatte einen offenen Haftbefehl. Dieser Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Lübeck gebracht.
Um 20:00 Uhr sprachen zwei Polizisten in der Breiten Straße zwei Männer an, um eine Messerkontrolle durchzuführen. Die beiden Männer rannten daraufhin weg. Die Polizisten verfolgten sie und baten um Unterstützung.
Ein Mann wurde in der Hundestraße gestellt. Bei der Überprüfung der Identität stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den 21-jährigen Lübecker ein Haftbefehl wegen Raubes vorlag. Außerdem fanden die Polizisten bei ihm ein Einhandmesser, das gegen das Waffengesetz verstieß.
Gegen den 21-Jährigen (irakische Staatsangehörigkeit) wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aufgrund des Haftbefehls in die Justizvollzugsanstalt Lübeck gebracht.
Die zweite Person wurde in der Dr.-Julius-Leber-Straße gefunden. Bei dem 17-Jährigen stellten die Polizisten kein Fehlverhalten fest.
Während der polizeilichen Maßnahmen in der Hundestraße näherten sich zwei Jugendliche. Einer von ihnen warf einen Feuerwerkskörper auf die Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz. Die Beamten erlitten leichte Verletzungen durch die Explosion, konnten aber ihren Dienst fortsetzen.
Weitere Polizisten stoppten die Jugendlichen aus Ostholstein am Schrangen. Gegen den 20-jährigen mutmaßlichen Werfer (afghanische Staatsangehörigkeit) wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Quelle: Presseportal








