Unbekannte versuchten Computer zu stehlen, Polizei bittet um Hinweise nach Beobachtung von Verdächtigen
Schenefeld: Einbruch in Grund- und Gemeinschaftsschule – Polizei sucht Zeugen

Schenefeld/IZ (ost)
Während der Sommerferien brachen Unbekannte in eine Grund- und Gemeinschaftsschule in Schenefeld ein und versuchten, einen Computer zu stehlen. Die Tat ereignete sich zwischen dem 04.07.2026 und dem 12.08.2026. Das Kommissariat 7 der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.
Am Mittwochmorgen entdeckte eine Lehrerin der Grund- und Gemeinschaftsschule im Rosenstieg den Einbruch. Nach bisherigen Informationen gelangten unbekannte Täter auf das Dach des Schulgebäudes und zerstörten dort eine Fensterscheibe im ersten Stock. In dem Raum dahinter befanden sich mehrere Laptops. Einen Computer holten die Täter durch das entstandene Loch heraus, ließen ihn jedoch auf dem Dach zurück.
Die Polizei prüft, ob die Täter möglicherweise gestört wurden, als sie die Tat ausführten. Der Hausmeister der Schule hatte in der Nacht von Dienstag, 11.08.2026, auf Mittwoch, 12.08.2026, gegen Mitternacht zwei Personen gesehen, die offenbar schnell vom Schulgelände weggingen. Ob diese Beobachtung mit dem Einbruch zusammenhängt, wird untersucht.
Das Kommissariat 7 der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Einbruchs. Zeugen, die insbesondere in der Nacht vom 11.08.2026 auf den 12.08.2026 verdächtige Personen oder Aktivitäten im Bereich der Grund- und Gemeinschaftsschule im Rosenstieg bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04821 6020 zu melden.
Anna Albrink
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wobei 400 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 335 männliche und 45 weibliche Verdächtige. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 männliche und 45 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








