In Schenefeld versuchten drei Personen in eine Tankstelle einzubrechen, flüchteten ohne Erfolg. Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt, bittet um Hinweise.
Schenefeld: Einbruch in Tankstelle, Polizei sucht Zeugen

Schenefeld (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag versuchten drei Unbekannte, in Schenefeld in eine Tankstelle einzudringen. Die Täter flohen, ohne ins Gebäude zu gelangen. Die Kriminalpolizei Itzehoe führt Ermittlungen durch und bittet um Informationen.
Um 03:20 Uhr versuchten Unbekannte, die Eingangstür einer Tankstelle in der Holstenstraße aufzubrechen. Zu diesem Zeitpunkt war das Geschäft geschlossen. Eine Zeugin beobachtete die Situation, woraufhin die Täter die Tat abbrachen und mit einem dunklen Auto vom Tatort flüchteten.
Laut bisherigen Informationen handelte es sich um drei Personen. Eine Person wurde als offensichtlich männlich beschrieben und trug eine hellblaue Jeans, ein schwarzes Oberteil und weiße Turnschuhe. Eine andere Person war dunkel gekleidet und trug dunkle Sportschuhe mit weißen Schnürsenkeln sowie Handschuhe. Die dritte Person war ebenfalls dunkel gekleidet und trug einen größeren, hellen Beutel.
Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt wegen des versuchten Einbruchs. Zeugen, die Informationen zu den Tätern oder dem benutzten Fahrzeug haben, werden gebeten, sich unter 04821 6020 zu melden.
Anna Rossol
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant bei 45 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, wovon 56 männlich und 6 weiblich waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wovon 67 männlich und 10 weiblich waren. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








