In Schenefeld kam es zu mehreren Diebstählen von Handtaschen in Discountern. Die Polizei sucht dringend Zeugen für die Taten.
Schenefeld: Polizei warnt vor Handtaschendiebstählen

Bad Segeberg (ost)
In den vergangenen Tagen wurden mehrere Handtaschendiebstähle im Stadtgebiet polizeilich gemeldet. Die Polizei fordert in diesem Zusammenhang zu erhöhter Wachsamkeit auf.
Nach dem aktuellen Stand haben Unbekannte am Freitag (05.07.2024) in einem Discounter in der Friedrich-Ebert-Allee einer 65-jährigen und einer 86-jährigen Kundin jeweils die Geldbörse aus der Handtasche gestohlen. Die Diebstähle fanden vormittags von 10:30 Uhr bis 10:50 Uhr und nachmittags von 16:30 Uhr bis 17:00 Uhr statt.
Am selben Freitag kam es auch in einer Filiale eines Discounters in der Hauptstraße zu einem weiteren Diebstahl. In diesem Fall wurde einer 65-Jährigen zwischen 10:30 Uhr und 10:45 Uhr die Geldbörse aus dem mitgeführten Einkaufstrolley gestohlen. Die Täter öffneten den Reißverschluss einer Tasche am Trolley und nahmen die Geldbörse heraus.
Auch am Mittwoch (26.06.2024) ereignete sich im gleichen Discounter in der Hauptstraße ein weiterer Diebstahl. Unbekannte öffneten gegen 17:20 Uhr unbemerkt den Reißverschluss der Handtasche einer 69-jährigen Geschädigten und stahlen die Geldbörse.
In allen Fällen wurden jeweils Bargeld in niedriger dreistelliger Höhe, Bankkarten und Ausweise entwendet.
Die Polizei in Rellingen ermittelt nun zu den vier Diebstählen und bittet um Zeugenaussagen. Wer kann Informationen zu verdächtigen Personen in den betroffenen Discountern geben? Hinweise werden unter der Telefonnummer 04101-498-0 entgegengenommen.
Die Polizei warnt vor Handtaschendiebstählen. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit reicht den Dieben aus, um zuzuschlagen.
Es wird empfohlen, Wertsachen möglichst eng am Körper oder in Innentaschen zu tragen. Handtaschen, Rucksäcke oder Trolleys sollten niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Die Täter warten regelrecht darauf, in einem unbeobachteten Moment in die Handtasche im Einkaufswagen zu greifen oder ein Portemonnaie aus dem Rucksack zu ziehen.
Im Falle eines Diebstahls sollten EC-Karten über die Sperrhotline 116 116 gesperrt und bei der Polizei Anzeige erstattet werden. Weitere Informationen zu verschiedenen Themen sind unter www.polizei-beratung.de verfügbar.
Besorgte Bürger/innen können sich bei Unsicherheiten im Umgang mit dem Phänomen an die örtliche Polizeidienststelle oder an das Sachgebiet Prävention der Polizeidirektion Bad Segeberg (04551 884-2141) wenden. Dort erhalten potenzielle Opfer entsprechende Ratschläge.
Wertvolle Sicherheitstipps für Senioren zu verschiedenen Themen finden sich auf der Website der Landespolizei Schleswig-Holstein im Bereich Prävention unter
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Praevention/Senioren/_artikel/sicherheitstipps_artikel.html
.Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 3035 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 2966 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 940 im Jahr 2021 auf 815 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 787 im Jahr 2021 auf 693 im Jahr 2022 zurück. Von den Verdächtigen waren 544 männlich, 243 weiblich und 137 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.035 | 2.966 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 940 | 815 |
| Anzahl der Verdächtigen | 787 | 693 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 544 | 475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 243 | 218 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 127 | 137 |
Quelle: Bundeskriminalamt








