Weitere Personen meldeten sich bei der Polizei mit neuen Informationen zum Unfallhergang. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Schlesen: Polizei sucht Zeugen nach tödlichem Verkehrsunfall

Schlesen (ost)
Nach dem tragischen Verkehrsunfall letzte Woche Donnerstag auf der Landesstraße 211 zwischen Schlesen und Stoltenberg haben sich mittlerweile weitere Personen bei der Polizei gemeldet und Informationen zum beobachteten Unfallgeschehen gegeben. Einige dieser Informationen stimmen nicht mit den bisher bekannten Vorfällen überein.
Aus diesem Grund bitten die Polizeibeamten der Polizeistation Schönberg weitere Zeugen, die bisher keine Aussage gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 04344 / 29 150 zu melden. Jede Beobachtung, auch wenn sie subjektiv als unwichtig erscheinen mag, kann entscheidend für die Rekonstruktion des Unfallhergangs sein.
Die beiden Kinder erholen sich gut. Eines der Kinder konnte das Krankenhaus bereits verlassen.
Matthias Arends
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 70 waren. Von diesen wurden im Jahr 2021 70 Fälle gelöst, während es im Jahr 2022 nur noch 55 waren. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 89 im Jahr 2021 auf 62 im Jahr 2022. Davon waren 80 männlich, 9 weiblich und 25 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen oder 0,46% vertreten. Die meisten Unfälle (83,33%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








