Eine Fahrerin mit fast 3 Promille verursachte eine Straßenverkehrsgefährdung in Schleswig. Zeugen werden gesucht, die den Gegenverkehr gefährdet sahen.
Schleswig: Alkoholisierte Fahrerin gefährdet Verkehrsteilnehmer

Schleswig (ost)
Früh am Freitagabend (24.04.2026) ereignete sich in Schleswig eine Verkehrsgefährdung durch eine betrunken Fahrerin, bei der zumindest ein Verkehrsteilnehmer gefährdet wurde.
Um 18:00 Uhr alarmierte eine aufmerksame Zeugin die Polizei wegen einer Mercedes-Fahrerin. Diese fuhr anscheinend entgegen der Fahrtrichtung durch die Gottorfstraße in Richtung Friedrichstraße. Ein entgegenkommender Autofahrer musste abrupt bremsen, um einen Zusammenstoß mit dem grau/silbernen Mercedes C200 zu vermeiden. Später bog die Fahrerin in den Kolonnenweg ab und streifte beim Einbiegen in die Dannewerkredder-Straße den Bordstein.
Die 40-jährige Fahrerin wurde bei einem ersten Alkoholtest mit fast drei Promille erwischt. Gegen sie wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss ermittelt.
Die Polizei bittet Zeugen und andere gefährdete Verkehrsteilnehmer, insbesondere den Autofahrer, der in der Gottorfstraße einen Unfall verhindern musste, sich beim Polizeirevier Schleswig unter 04621-840 oder per E-Mail unter Schleswig.pr@polizei.landsh.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9.931 auf 9.644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8.645 auf 8.326, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.470 auf 7.225 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.175 auf 1.101 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 auf 1.795. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen fanden 2.829 innerorts (8,63%) statt, 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








