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Schleswig: Durchsuchungsmaßnahmen führen zu Drogenfund

Die Kriminalpolizei in Schleswig hat umfangreiche Ermittlungen gegen zwei syrische Brüder aufgenommen. Bei Durchsuchungen wurden Drogen, Bargeld und eine Schreckschusswaffe sichergestellt.

Bildnachweis: Polizeidirektion Flensburg
Foto: Presseportal.de

Schleswig | Nordfriesland (ost)

Seit einigen Monaten führt die Kriminalpolizei Schleswig im Auftrag der Staatsanwaltschaft Flensburg umfangreiche Untersuchungen gegen zwei syrische Brüder, 27 und 23 Jahre alt und in Schleswig ansässig, wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht unerheblicher Menge.

Heute Morgen (18.08.2026) wurden Durchsuchungsbefehle an insgesamt acht Standorten in Schleswig und im südlichen Nordfriesland gleichzeitig von den Kräften der Kriminalpolizei Schleswig, Husum und Flensburg vollstreckt, darunter auch die Wohnadressen der beiden Hauptverdächtigen sowie anderer mutmaßlich Beteiligter.

Bei dieser Aktion wurden größere Mengen Cannabis und Betäubungsmittel gefunden. In den Wohnungen sowie den ermittelten Lagerstätten wurden unter anderem beschlagnahmt.

Zusätzlich wurden elektronische Beweismittel, Vermögenswerte und eine Schreckschusswaffe entdeckt, sowie ein Auto beschlagnahmt.

Die beiden Hauptverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg dem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, wovon 9.931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 8.645, wobei 7.470 männliche und 1.175 weibliche Verdächtige waren. Unter den Verdächtigen befanden sich 1.664 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 10.838, wobei 9.644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 8.326, wobei 7.225 männliche und 1.101 weibliche Verdächtige waren. Nicht-Deutsche Verdächtige stiegen auf 1.795 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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