Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 03.02.2026
Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 03.02.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-HL: OH - AhrensbökVerkehrsunfall mit lebensgefährlich verletzter Person
Lübeck (ost)
Am Dienstagmittag (03.02.2026) gab es einen schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 184 zwischen Ahrensbök und Stockelsdorf, bei dem zwei Autos frontal kollidierten. Ein Mann wurde lebensgefährlich verletzt und eine Frau erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Landesstraße 184 für Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme gesperrt.
Um 12:25 Uhr fuhr nach ersten Erkenntnissen eine 58-jährige Fahrerin in einem weißen VW auf der Landesstraße 184 von Stockelsdorf in Richtung Ahrensbök. Kurz vor Ahrensbök geriet die Ostholsteinerin aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden schwarzen Fiat.
Der 67-jährige Fahrer des Fiat, ebenfalls aus Ostholstein, erlitt mutmaßlich lebensgefährliche Verletzungen durch den Zusammenstoß. Die Frau wurde leicht verletzt. Beide wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge sind stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit.
Um die genaue Unfallursache zu klären, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck ein Gutachter zum Unfallort bestellt.
Die Landesstraße 184 ist derzeit vollständig gesperrt. Die Polizei leitet den Verkehr über Dunkelsdorf um. Nach Abschluss der Unfallaufnahme und dem Abschleppen der Fahrzeuge wird die Straße wieder freigegeben.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260203.3 Itzehoe: Frau wird Opfer von Krypto-Betrug
Itzehoe (ost)
Gestern hat eine Dame eine Anzeige bei der Polizei erstattet, weil sie in den letzten Monaten Opfer eines Anlagebetrugs wurde und einen Schaden in Höhe von etwa 23.000 Euro erlitten hat.
Nach aktuellen Informationen war es im August 2025 eine gefälschte Werbung auf einer Internetseite, durch die Betrüger das Opfer aus dem Umland von Itzehoe lockten. Dort boten Kriminelle eine lukrative Kapitalanlage in Bitcoins an. Nach einem Link und der Eingabe einiger Daten erstellte die 33-Jährige daraufhin einen Kundenaccount. Dabei erhielt sie telefonische Unterstützung von einem vermeintlichen Broker. Für diese Dienstleistung zahlte die Anzeigende zuerst 230 Euro. Später folgte sie weiteren Anweisungen und führte mehrere Telefonate. Nachdem sie einen Gewinn auf ihrem Account verbucht hatte, den sie sich auszahlen ließ, vertraute sie weiterhin den Brokern und investierte letztendlich rund 23.000 Euro. Die letzte Transaktion fand Ende Januar 2026 statt. Inzwischen sind alle Konten gesperrt und die Frau hat erkannt, dass sie auf einen Betrug hereingefallen ist.
Die genauen Abläufe und die Schritte, die die Anzeigende in der Vergangenheit unternommen hat, müssen nun von der Kripo in Itzehoe ermittelt werden. Es erscheint unwahrscheinlich, dass die Geschädigte ihr investiertes Geld zurückerhält.
Merle Neufeld
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-SE: Wedel - Zeugen- und Geschädigtenaufruf zu Verfolgungsfahrt mit erheblichen Unfallschäden - Fahrzeugführer flieht im Anschluss zu Fuß
Wedel (ost)
Am Montagmorgen (02.02.2026) ereignete sich im Stadtgebiet eine Verfolgungsfahrt durch die Polizei, bei der ein bisher unbekannter Flüchtiger aufgrund von zu hoher und nicht an die Witterungsbedingungen angepasster Geschwindigkeit Verkehrsunfälle mit erheblichem Sachschaden verursachte. Der Fahrer des Fahrzeugs flüchtete zu Fuß und blieb unerkannt.
Um 08:47 Uhr befand sich ein Streifenwagen des Polizeireviers Wedel in der Rissener Straße in der Nähe eines Baumarkts und entschied sich für eine allgemeine Verkehrskontrolle eines grauen/silbernen VW Polos mit Pinneberger Kennzeichen.
Nachdem die Polizeibeamten den Fahrer mit einem Anhaltesignal ("STOP POLIZEI") zum Anhalten aufgefordert hatten, beschleunigte dieser sein Auto stark und bog bei Rotlicht links in den Voßhagen ab, wo er mit überhöhter Geschwindigkeit weiterfuhr.
Da der Fahrer offensichtlich der Kontrolle entgehen wollte, nahmen die Beamten die Verfolgung mit Sonder- und Wegerechten auf, entschieden sich jedoch aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und der deutlich zu hohen Geschwindigkeit des Flüchtigen bereits im Voßhagen frühzeitig dazu, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, um weder sich noch andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.
Während der Fahrt beging der Flüchtige verschiedene Verkehrsverstöße und verlor an der Kreuzung Tinsdaler Weg/ Galgenberg die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam von der Straße ab und kollidierte mit einem Stromkasten, der erheblich beschädigt wurde und die Stromversorgung in der Umgebung beeinträchtigte.
Trotz der Schäden am Auto setzte die Person zunächst ihre Fahrt fort, kam jedoch kurz darauf an der Einmündung Galgenberg/ Ginsterweg erneut von der Straße ab und prallte gegen ein Verkehrszeichen. An dieser Stelle verließ er das stark beschädigte Fahrzeug sofort und flüchtete zu Fuß in Richtung eines nahegelegenen Spielplatzes.
Bei der anschließenden Fahndung wurde der Fahrer nicht mehr gefunden.
Der flüchtende Mann war etwa 180-185 cm groß und trug eine schwarze Mütze, eine schwarze Winterjacke, eine graue Jogginghose und helle Schuhe.
Das Polizeirevier Wedel ermittelt gegen den unbekannten Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, illegalen Autorennens und unerlaubtem Verlassen des Unfallorts.
Die Ermittler suchen Zeugen und potenzielle weitere Geschädigte der Fahrt. Hinweise werden unter der Rufnummer 04103 / 5018-0 entgegengenommen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260203.2 Meldorf: Unfall aus Unachtsamkeit
Meldorf (ost)
Heute Morgen hat der Fahrer eines Lieferwagens in Meldorf aus Unachtsamkeit ein parkendes Auto gerammt. Dabei entstand beträchtlicher Sachschaden, der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen.
Um 08.55 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann aus Neumünster in einem Peugeot Boxer auf dem Jungfernstieg von Heide kommend in Richtung Süden. Aufgrund von Unaufmerksamkeit bemerkte der Fahrer zu spät ein am Straßenrand geparktes Auto und kollidierte damit.
Bei diesem Vorfall erlitt der Unfallfahrer leichte Verletzungen, sein Fahrzeug erlitt einen Sachschaden in Höhe von 8.000 Euro. Die Reparaturkosten für den geparkten Mercedes dürften sich auf etwa 7.000 Euro belaufen.
Merle Neufeld
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
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POL-RZ: Bei Kontrolle gefälschten Ausweis vorgelegt
Ratzeburg (ost)
03.02.2026 | Herzogtum Lauenburg | 02.02.2026 - Lauenburg
Am Montagnachmittag wurde bei einer Kontrolle durch die Polizei ein Fahrzeuginsasse erwischt, der ein gefälschtes Ausweisdokument vorzeigte. Die Täuschung wurde jedoch entdeckt und die Polizei ermittelt nun gegen den Mann.
Am 02.02.2026 um 14:25 Uhr führten Polizeibeamte in der Berliner Straße in Lauenburg eine Verkehrskontrolle durch. Einer der Insassen des kontrollierten Autos präsentierte den Beamten eine litauische Identitätskarte als Ausweisdokument. Die aufmerksamen Beamten bemerkten sofort, dass etwas nicht stimmte und überprüften das Dokument genauer. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich um eine gefälschte ID-Karte handelte.
Die Polizeibeamten in Lauenburg leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Verdächtigen ein, einen 32-jährigen Mann aus Weißrussland. Er musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Den gefälschten Ausweis beschlagnahmten die Beamten.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260203.1 Heide: Brand einer Wohnung im Schuhmacherort
Heide (ost)
In der Nacht von heute ist es zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung in einem Gewerbeobjekt in Heide gekommen, dessen Ursache bisher ungeklärt ist. Es befanden sich keine Personen in dem Gebäude, die Kriminalpolizei in Heide hat die Ermittlungen übernommen.
Um 02.15 Uhr wurden die Polizei und die Feuerwehr über einen Brand in einer Wohnung im zweiten Stock eines Gebäudes am Schuhmacherort informiert. Als die Polizei eintraf, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern der Dachgeschosswohnung und breiteten sich auf die gesamte Wohnung aus. Löschwasser und Rauch beschädigten auch eine benachbarte Wohnung und darunter liegende Gewerbeeinrichtungen. Sowohl das Brandobjekt als auch die angrenzende Wohnung sind derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt.
Die Kriminalpolizei in Heide hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und der Brandort ist derzeit versiegelt.
Merle Neufeld
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
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+49 (0) 4821 602 2011
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POL-RZ: Brand in der Schweriner StraßePolizei sucht Zeugen
Ratzeburg (ost)
03.02.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 02.02.2026 - Ratzeburg
Am Montagnachmittag gab es in Ratzeburg einen Brand in einem leerstehenden Haus. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am 02.02.2026 gegen 16:30 Uhr alarmierte ein Autofahrer, der vorbeifuhr, die Notrufnummer, nachdem er ein Feuer in der Schweriner Straße bemerkt hatte. Das brennende Gebäude war ein älteres, unbewohntes Einfamilienhaus. Die Feuerwehr übernahm die Löscharbeiten, die mehrere Stunden dauerten. Die B208 musste während der Maßnahmen vollständig gesperrt werden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es werden nun Zeugen gesucht, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei Ratzeburg telefonisch unter 04541/8090 oder per E-Mail unter ratzeburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
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POL-SE: Bönningstedt - Unbekannte Täter brechen in zwei Einfamilienhäuser ein - Entwenden Bargeld und Schmuck
Bönningstedt (ost)
Am Montag (02.02.2026) gab es Einbrüche in der Franz-Rabe-Straße und im Ostermoorweg. Bei den Vorfällen erbeuteten die unbekannten Diebe Bargeld und Schmuck.
Die Taten können nach aktuellen Erkenntnissen zeitlich zwischen 17:40 Uhr und 19:10 Uhr (Ostermoorweg) und 18:26 Uhr und 19:45 Uhr (Franz-Rabe-Straße) eingegrenzt werden.
Die Täterschaft verschaffte sich in beiden Fällen gewaltsam über die Terrassentür Zugang zu den Räumen und suchte dann nach Wertgegenständen.
Aufgrund von Videoaufnahmen gibt es bei dem Vorfall in der Franz-Rabe-Straße Hinweise auf eine unbekannte Person, die um 18:31 Uhr das Grundstück betritt und in den hinteren Bereich geht. Diese Person war schlank und trug zur Tatzeit eine dunkle Jacke, eine dunkle Hose und Handschuhe.
Die Kriminalinspektion Pinneberg führt die Ermittlungen zu den beiden Wohnungseinbrüchen durch und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts.
Hinweise zu den Taten oder Täterschaften werden unter der Telefonnummer 04101 202-0 oder schriftlich per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de
LKA-SH: Vermisstenfall Horst Georg Linnemann: Cold Case Unit startet Suchaktion im Wattenbeker Gehege // ACHTUNG: Korrektur Datum
Kiel (ost)
Kiel Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein haben eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht.
Die Cold Case Unit (CCU) des Landeskriminalamts Schleswig-Holstein ist seit dem 3. Februar 2026 mit Unterstützungskräften der Landespolizei im Wattenbeker Gehege, einem Waldgebiet nördlich von Neumünster, auf der Suche nach dem Leichnam von Horst Georg Linnemann, der seit elf Jahren vermisst wird. Linnemann, damals 28 Jahre alter Maschinenbau-Student aus Neumünster-Faldera, wird seit dem 15. Dezember 2014 vermisst. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Trotz intensiver Ermittlungs- und Suchmaßnahmen konnte seine Leiche bisher nicht gefunden werden. Neue Erkenntnisse der CCU deuten darauf hin, dass sie sich möglicherweise in dem Waldgebiet befindet.
Horst Georg Linnemann wurde zuletzt am Mittag des 15. Dezember 2014 von seiner Freundin in ihrer Wohnung in Neumünster gesehen. Am selben Abend meldete sie ihn als vermisst. Linnemann fuhr einen dunkelblauen Golf IV mit dem Kennzeichen NMS-ZX 88. Das Auto wurde am 20. Dezember 2014 in Hamburg gefunden und beschlagnahmt. Ein Foto des Fahrzeugs wurde zusammen mit einem Foto des Vermissten in einem Zeugenaufruf der Polizei veröffentlicht. Im Januar 2015 geriet auch ein Leihanhänger mit auffälliger gelber Plane in den Fokus, der offenbar von Linnemann genutzt wurde.
Während der weiteren Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen zwei Männer im Alter von damals 28 und 26 Jahren aus Neumünster und Kappeln, die zum Umfeld von Linnemann gehörten. Die Tat konnte ihnen jedoch bisher nicht nachgewiesen werden.
Im Juli 2015 gab es neue Entwicklungen in dem Fall. Basierend auf bisherigen Erkenntnissen gingen die Ermittler zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass Horst Georg Linnemann tot war und seine Leiche möglicherweise in der Nähe von Neumünster verbrannt und dann begraben wurde. Ein Gebiet am Stadtrand von Neumünster wurde mit Spürhunden und einem Bagger durchsucht, ebenso wie ein Kleingartengelände im Oktober 2015 - beide Suchen waren erfolglos. Horst Georg Linnemann blieb verschwunden. Die Staatsanwaltschaft Kiel bot eine Belohnung von 1.500 Euro für Hinweise an. Danach wurde es ruhig um den Fall Horst Georg Linnemann. Die Ermittlungen liefen jedoch weiter.
Im Jahr 2024 nahm die CCU den Fall erneut auf. Zehn Jahre nach dem Verschwinden von Linnemann beschäftigten sich die Ermittler intensiv mit den Akten. Sie überprüften bisherige Ermittlungsschritte und Erkenntnisse, prüften neue Ansätze und relevante Spuren, nutzten modernste kriminaltechnische Methoden und befragten Zeugen. Die Spurensuche führt am 3. Februar 2026 in das Wattenbeker Gehege zwischen Neumünster und Bordesholm. Das gesamte Waldgebiet ist für die Dauer der Suche abgesperrt und nicht zugänglich für Spaziergänger.
Die CCU bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe mit folgenden Fragen:
Hinweise bitte an: Telefon 0431/160-42852.
Eine Belohnung von 1.500 Euro wird für Hinweise ausgelobt, die zur Auffindung der Leiche und zur Identifizierung des Täters oder der Täter führen.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Kiel: Oberstaatsanwalt Michael Bimler, Telefon 0431/604-3001.
Rückfragen bitte an:
Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Carola Jeschke Telefon: 0431/160-40130 E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de
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Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
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Telefon: 0431/160-4050
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de
POL-SE: Norderstedt - Präventionsstreifen der Polizei klären über Einbruchsschutz auf
Norderstedt (ost)
Am Montag (02.02.2026) fanden in Norderstedt Präventionsstreifen der Polizei statt, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten und auf potenzielle Schwachstellen in der Einbruchssicherung hinzuweisen.
Während des Zeitraums von 09:30 Uhr bis 14:15 Uhr waren insgesamt fünf Teams der Polizei Norderstedt, der Polizeistation Norderstedt-Ost und der Präventionsabteilung der Polizeidirektion Bad Segeberg zu Fuß unterwegs, um über Einbruchsschutz zu informieren.
Die Polizeibeamten stellten verschiedene potenzielle Tatgelegenheiten fest, die von Dieben ausgenutzt werden könnten.
Das Ziel des Präventionstags war es, zukünftige Einbrüche durch die Identifizierung von Tatgelegenheiten zu verhindern und die Bewohner dazu zu ermutigen, verdächtige Vorkommnisse sofort der Polizei zu melden.
Speziell geschulte Polizeibeamte der Polizeidirektion Bad Segeberg bieten individuelle Beratungen zum Thema Einbruchsschutz an. Das Präventionsbüro ist unter der Rufnummer 04551 - 884-2140 für Beratungsangebote im Kreis Pinneberg oder Kreis Segeberg erreichbar. Alternativ können Anfragen auch schriftlich per E-Mail an SG14.BadSegeberg.PD@polizei.landsh.de gestellt werden.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
LKA-SH: Vermisstenfall Horst Georg Linnemann: Cold Case Unit startet Suchaktion im Wattenbeker Gehege
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein
Die Cold Case Unit (CCU) des Landeskriminalamts Schleswig-Holstein sucht seit Dienstag, 3. Februar 2025, zusammen mit unterstützenden Kräften der Landespolizei im Wattenbeker Gehege, einem Waldgebiet nördlich von Neumünster, nach dem Leichnam des seit elf Jahren vermissten Horst Georg Linnemann. Der 28-jährige Maschinenbau-Student aus Neumünster-Faldera wird seit dem 15. Dezember 2014 vermisst. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Seine Leiche konnte trotz umfangreicher Ermittlungs- und Suchmaßnahmen bis heute nicht gefunden werden. Neue Erkenntnisse der CCU deuten nun darauf hin, dass sie sich möglicherweise in dem Waldgebiet befindet.
Horst Georg Linnemann wurde zuletzt am Mittag des 15. Dezember 2014 von seiner Freundin in ihrer Neumünsteraner Wohnung gesehen. Am Abend desselben Tages wurde er als vermisst gemeldet. Linnemann fuhr einen dunkelblauen Golf IV mit dem Kennzeichen NMS-ZX 88. Das Fahrzeug wurde am 20. Dezember 2014 in Hamburg gefunden und beschlagnahmt. Ein Bild des Autos wurde damals zusammen mit einem Bild des Vermissten im Rahmen eines Zeugenaufrufs von der Polizei veröffentlicht. Im Januar 2015 geriet auch ein Leihanhänger mit auffälliger gelber Plane in den Fokus, der anscheinend von Linnemann genutzt wurde.
Im Zuge weiterer Ermittlungen ergab sich ein Verdacht gegen zwei damals 28 und 26 Jahre alte Männer aus Neumünster und Kappeln, die mit Linnemann bekannt waren. Ihnen konnte die Tat bisher jedoch nicht nachgewiesen werden.
Im Juli 2015 gab es neue Entwicklungen in dem Fall. Zu diesem Zeitpunkt gingen die Ermittler aufgrund ihrer bisherigen Erkenntnisse davon aus, dass Horst Georg Linnemann tot war und seine Leiche im Bereich Neumünster verbrannt und dann begraben worden sein könnte. Ein Gebiet am Stadtrand von Neumünster wurde mit Spürhunden und einem Bagger durchsucht, ebenso wie ein Kleingartengelände im Oktober 2015 - beide Suchen blieben erfolglos. Horst Georg Linnemann blieb verschwunden. Die Staatsanwaltschaft Kiel setzte eine Belohnung in Höhe von 1.500 Euro für hilfreiche Hinweise aus. Danach wurde es ruhig um den Fall Horst Georg Linnemann. Die Ermittlungen liefen jedoch weiter.
Im Jahr 2024 wurde der Fall von der CCU wieder aufgerollt. Zehn Jahre nach Linnemanns Verschwinden beschäftigten sich die Ermittler intensiv mit den Akten. Sie überprüften die bisherigen Ermittlungsschritte und Erkenntnisse, untersuchten neue Ansätze und relevante Spuren, nutzten modernste kriminaltechnische Methoden und befragten Zeugen. Die Spurensuche führt am heutigen Dienstag, 3. Februar 2025, in das Wattenbeker Gehege zwischen Neumünster und Bordesholm. Das gesamte Waldgebiet wird für die Dauer der Suche abgeriegelt und ist auch für Spaziergänger nicht zugänglich.
Die CCU richtet folgende Fragen an die Öffentlichkeit:
Hinweise bitte an: Telefon 0431/160-42852.
Für Hinweise, die zur Auffindung der Leiche und des oder der Täter führen, wird eine Belohnung in Höhe von 1.500 Euro ausgelobt.
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Carola Jeschke
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POL-HL: Schashagen/Ostholstein Ferienhaus durch Feuer beschädigt
Lübeck (ost)
Am Montagnachmittag (02.02.2026) brach in der Sauna eines Ferienhauses in Schashagen ein Feuer aus. Die Gäste konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Die Feuerwehr konnte den Brand erfolgreich bekämpfen. Der entstandene Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.
Eine 7-jährige Tochter einer Familie aus Brandenburg bemerkte Rauch im Badezimmer eines Ferienhauses in Schashagen am Montagnachmittag (02.02.2026) und informierte ihre Eltern. Die Familie verließ sofort das Haus und alarmierte die Feuerwehr.
Die Feuerwehr löschte das Feuer in der Sauna im Badezimmer und musste dazu Teile der Holzverkleidung entfernen, um Glutnester zu erreichen.
Das gesamte Ferienhaus wurde durch das Feuer und das Löschwasser schwer beschädigt. Erste Schätzungen der Polizei und Feuerwehr gehen von einem Schaden in Höhe von ca. 100.000 Euro aus.
Die Eltern und ihre Kinder im Alter von vier und sieben Jahren blieben unverletzt. Noch am selben Tag machten sie sich auf den Heimweg nach Brandenburg.
Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen.
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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
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POL-FL: Oldenswort: Verkehrsunfall mit tödlich verletzter Person
Oldenswort (ost)
Am Abend des 02.02.2026 ereignete sich in der Gemeinde Oldenswort auf der Harblek-Straße (L36) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde.
Um etwa 19:00 Uhr bemerkte ein Verkehrsteilnehmer ein auf dem Dach liegendes Auto im Straßengraben.
Die Freiwilligen Feuerwehren Tönning, Oldenswort und Witzwort konnten den zu diesem Zeitpunkt bewusstlosen Fahrer aus dem Auto befreien. Der 64-jährige Fahrer erlitt durch den Unfall so schwere Verletzungen, dass er trotz Wiederbelebungsmaßnahmen noch am Unfallort verstarb.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der 64-jährige Fahrer auf der K40 von der Friedrichstädter Chaussee kommend in Richtung Oldenswort. Im Einmündungsbereich zur Harblek-Straße (L36) überquerte der Verunglückte die Kreuzung, überschlug sich und landete im Straßengraben. Das Fahrzeug erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden.
Die Harblek-Straße (L36) war während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für etwa drei Stunden vollständig gesperrt.
Um die Unfallursache zu klären, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Flensburg ein Sachverständiger hinzugezogen.
Die Polizeistation Tönning hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 04861 - 6170660 oder per E-Mail an toenning.pst@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Lars Woldt
Telefon: 0461 / 484 2011
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POL-HL: OH - EutinUnfall nach Wildwechsel
Lübeck (ost)
Am Dienstagmorgen (03.02.2026) gab es auf der Bundesstraße 76 zwischen Eutin und Bösdorf einen Verkehrsunfall, bei dem ein Auto frontal gegen einen Baum prallte. Der Fahrer des Fahrzeugs erlitt nur leichte Verletzungen. Die Bundesstraße 76 war bis etwa 08:30 Uhr komplett gesperrt.
Um 07:00 Uhr fuhr ein 58-jähriger Ostholsteiner mit seinem Auto auf der Bundesstraße 76 von Eutin in Richtung Plön. Ersten Informationen zufolge kam es am Dodauer Forst zu einem Wildwechsel, dem der Fahrer auswich. Daraufhin kam der Ostholsteiner von der Straße ab und kollidierte frontal mit seinem schwarzen Mercedes gegen einen Baum.
Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der schwarze Geländewagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Die Polizei sperrte die Bundesstraße 76 während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen vollständig. Gegen 08:30 Uhr wurde die Straße von den Polizeibeamten wieder freigegeben.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
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Fax: 0451 / 131 - 2019
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POL-RZ: Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen in Reinbek
Ratzeburg (ost)
03. Februar 2026 | Kreis Stormarn | 02.02.2026 - Reinbek
Am Montagvormittag ereignete sich gegen 10.25 Uhr ein Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos auf der Sachsenwaldstraße in Reinbek, in der Nähe der Abzweigung zur K80.
Der Fahrer eines Mercedes-Benz aus Serbien, 38 Jahre alt, fuhr auf der Sachsenwaldstraße in Richtung Glinde. Der Hamburger wollte nach links auf die K80 abbiegen und kollidierte aus noch unbekannten Gründen mit einem entgegenkommenden Honda, in dem zwei Personen saßen. Der 73-jährige Honda-Fahrer und seine 72-jährige Frau aus Glinde erlitten schwere Verletzungen und wurden sofort ins Krankenhaus gebracht. Der Hamburger wurde leicht verletzt. Auch er wurde zunächst ins Krankenhaus gebracht. Der Hund des Ehepaares, der mitfuhr, wurde vorübergehend in tierärztliche Obhut gegeben, bis ein Familienmitglied ihn abholte.
Der Abschnitt der Sachsenwaldstraße war während der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle vollständig gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
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