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Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 08.04.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 08.04.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

08.04.2024 – 15:21

POL-RZ: Anhänger überladen

Ratzeburg (ost)

08. April 2024 | Kreis Stormarn - 05.04.2024 - Bad Oldesloe

Am Abend des Freitag (05.04.2024) haben Polizeibeamte des Polizeiautobahnreviers Bad Oldesloe einen überladenen Anhänger gestoppt. Gegen 22.30 Uhr bemerkte die Streifenwagenbesatzung auf der BAB 1, in der Nähe von Bad Oldesloe, ein Auto der Marke Dodge mit Anhänger, das in Richtung Norden unterwegs war. Das Fahrzeuggespann wurde angehalten und überprüft. Der Anhänger war beladen mit massiven Holzbalken und gebrauchter Dämmwolle in Säcken (Foto). Der Dodge durfte einen Anhänger von 3500 kg ziehen. Eine Wägung ergab ein Gewicht von 6.100 kg, nach Abzug der Toleranzen. Neben der deutlichen Überschreitung der Anhängelast um etwa 74 Prozent und einer unzureichenden Ladungssicherung stellten die Beamten fest, dass für den Dodge keine gültige Haftpflichtversicherung bestand. Daher endete die Fahrt mit dem Gespann für den 45-jährigen Fahrer an der Kontrollstelle.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

08.04.2024 – 15:05

POL-IZ: 240408.5 Hemme: Drogenfahrt durch Kontrolle aufgedeckt, Fahrer kurz danach wiederholt am Steuer angetroffen

Hemme (ost)

Am Sonntag (7.04.24) um 15:17 Uhr wurde ein 35-jähriger Wesselburener von Polizeibeamten kontrolliert, da er mit seinem Smartphone in der Hand auf der Dorfstraße in Richtung Wesselburen fuhr. Bei der Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit wurde ein positiver Kokain-Drogentest durchgeführt. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Um 16:36 Uhr trafen die Polizeibeamten den Autofahrer erneut am Steuer an, als er die Norderstraße in Wesselburen befuhr. Es wurde erneut eine Blutprobe entnommen und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Der Wesselburener muss sich nun in zwei Verfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Astrid Heidorn
Große Paaschburg 66, 25524 Itzehoe
Telefon: +49 (0) 4821 602 - 2010
+49 (0) 4821-602 2011
Mobil: +49 (0) 171 290 11 07
0171-3375356
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

08.04.2024 – 14:30

POL-HL: Lübeck - St. Lorenz NordFahrradfahrer kollidiert unter Betäubungsmitteleinfluss mit Streifenwagen

Lübeck (ost)

Am Abend des Samstags (06.04.) ereignete sich in der Schwartauer Allee, in der Nähe der Kreuzung mit der Karlstraße, ein Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem Polizeiauto. Der Radfahrer war unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und wurde aufgrund eines noch ausstehenden Haftbefehls festgenommen.

Um 20:30 Uhr stand ein Streifenwagen des 2. Polizeireviers Lübeck an der Kreuzung Schwartauer Allee/Karlstraße. Dort beobachteten sie einen Radfahrer, der die Schwartauer Allee stadteinwärts befuhr, eine rote Ampel ignorierte und beinahe mit einem querenden Auto kollidierte. Die Beamten beschlossen, eine Verkehrskontrolle durchzuführen, folgten dem Radfahrer auf dem Radweg und forderten ihn auf, anzuhalten. Zuerst versuchte der Radfahrer, der Kontrolle durch Flucht zu entkommen. Allerdings kam er bereits nach wenigen Sekunden vom Radweg ab und fuhr seitlich in den Streifenwagen auf der Schwartauer Allee. Bei der Kollision wurde niemand verletzt.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 35-jährige Lübecker einen offenen Haftbefehl hatte. Zudem gab es Hinweise auf den Konsum illegaler Betäubungsmittel. Der 35-Jährige wurde zum 2. Polizeirevier Lübeck gebracht, wo ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Da es auch Zweifel bezüglich der Herkunft seines Fahrrads und seines Smartphones gab, wurden diese beschlagnahmt. Anschließend wurde der Mann zur Vollstreckung des Haftbefehls in die Justizvollzugsanstalt Lübeck gebracht.

Neben seiner Haftstrafe muss er sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.

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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Moritz Dorsch - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

08.04.2024 – 14:20

POL-IZ: 240408.4 Breitenburg: Hoher Schaden durch dubiose Gartenarbeiten

Breitenburg (ost)

Von Dienstag (26.03.24) bis Mittwoch (3.04.24) wurden einem Bewohner im Postkamp fragwürdige Angebote für Gartenarbeiten gemacht. Um zwei Bäume zu fällen und 60 Quadratmeter Gehwegplatten zu reinigen, wurde eine niedrige fünfstellige Geldsumme verlangt. Der Anbieter erhielt einen weiteren Auftrag für Pflasterarbeiten und Terrassenarbeiten mit Estrichverlegung. Insgesamt erhielt der Anbieter einen hohen fünfstelligen Geldbetrag für diese Arbeiten. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Betrugs und Wuchers aufgrund der extrem hohen Kosten.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse fordert die Polizei dazu auf, Angebote für Gartenarbeiten sorgfältig zu prüfen und mehrere Anbieter zu vergleichen. Selbst bei Werbung oder Visitenkarten von vermeintlich örtlichen Unternehmen im Briefkasten sollten diese immer überprüft und Preisvergleiche angestellt werden.

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Astrid Heidorn
Große Paaschburg 66, 25524 Itzehoe
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08.04.2024 – 14:06

POL-SE: Elmshorn/ Klein Nordende - Geschwindigkeitskontrollen der Elmshorner Polizei

Bad Segeberg (ost)

Am letzten Wochenende haben Polizisten des Polizeireviers Elmshorn im Stadtgebiet Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt.

Am Samstag (06.04.2024) überwachten zwei Beamte in einer 30er-Zone ab 09:30 Uhr. Während der halbstündigen Überwachung im Gerlingweg waren von 25 überprüften Fahrzeugen nur zwei Fahrer zu schnell unterwegs.

Ab 10:20 Uhr führten die Beamten dann eine weitere Überwachung in der Geschwister-Scholl-Straße in Höhe der Bahnunterführung durch. Bis 12:10 Uhr wurden hier 150 Fahrzeuge überprüft. Ein Fahrer überschritt die erlaubten 30 km/h mit 51 km/h und erhält nun ein Bußgeld von 115 Euro und einen Punkt in Flensburg. Insgesamt waren 24 Fahrer zu schnell unterwegs.

Am Sonntag (07.04.2024) gab es weitere Überwachungen.

Zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr überwachten vier Kollegen des Polizeireviers Elmshorn im Sandweg in Klein Nordende. Von 150 kontrollierten Fahrzeugen wurden in 5 Fällen Verwarnungen oder Bußgelder verhängt.

In der Westerstraße in Elmshorn wurden während einer knapp 90-minütigen Überwachung 200 Fahrzeuge kontrolliert und 13 Verstöße festgestellt. Der Höchstwert lag bei erlaubten 50 km/h bei 66 km/h.

Das Polizeirevier Elmshorn wird solche Überwachungen wiederholen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Sandra Firsching
Telefon: 04551-884-2020
Handy: 0160/3619378
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

08.04.2024 – 13:22

POL-HL: Lübeck - InnenstadtKinderwagendiebstahl während einer Hafenrundfahrt - Polizei sucht Zeugen

Lübeck (ost)

Schon am Dienstagmittag (02.04.) gab es in der Straße "An der Untertrave" beim Kassenhäuschen eines Schiffsbetreibers während einer Hafenrundfahrt den Diebstahl eines Kinderwagens. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Die spätere Betroffene des Diebstahls, eine junge Touristin, buchte bei einem Schifffahrtsunternehmen An der Untertrave auf Höhe der Braunstraße eine Hafenrundfahrt. Den Kinderwagen musste die Touristin dabei am Kassenhäuschen zurücklassen. Nachdem das Schiff abgelegt hatte, beobachtete eine Zeugin gegen 13:00 Uhr, wie eine etwa 50 Jahre alte Frau den Kinderwagen vom Kassenhäuschen wegschob und damit in einen Bus der Linie 21 stieg. Zuerst war der Zeugin nicht klar, dass sie hier einen Diebstahl beobachtet hatte. Daher konnten ihre Beobachtungen erst im Nachhinein dem Vorfall zugeordnet werden.

Das 1. Polizeirevier Lübeck hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht daher nach Zeugen, die weitere Informationen zum Vorfall oder zum Verbleib des Kinderwagens geben können. Die etwa 50 Jahre alte Verdächtige wurde als etwa 160 cm groß, mit schwarzen Haaren und südeuropäischem Aussehen beschrieben. Zur Tatzeit trug sie eine schwarze Daunenjacke und hatte eine blaue Plastiktüte bei sich. Der Kinderwagen war ein schwarz-grauer "Mytrax" von der Firma "Joie". Hinweise werden unter der Rufnummer: 0451-131-6145 oder per E-Mail unter: Luebeck.prev01@polizei.landsh.de entgegengenommen.

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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Moritz Dorsch - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

08.04.2024 – 13:21

POL-KI: 240408.4 Kiel: Zeugenaufruf nach zwei Bränden am Wochenende

Kiel (ost)

Am Wochenende ereigneten sich in den Stadtteilen Russee und Ellerbek zwei Brände in leerstehenden Mehrfamilienhäusern. Es gab keine Verletzten. Das Kommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen.

Am Samstag brach gegen 01:00 Uhr ein Brand in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in der Rendsburger Landstraße 376 aus. Zeugen bemerkten Feuerschein in einem Zimmer des Gebäudes und alarmierten sofort Feuerwehr und Polizei. Die Feuerwehr löschte das Feuer, bevor es sich auf das gesamte Gebäude ausbreiten konnte.

In der Nacht zum Sonntag gegen 00:20 Uhr kam es auch in der Julienstraße 11 zu einem Brand in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte auch hier ein Vollbrand des Hauses verhindert werden.

In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Die genaue Höhe des Schadens ist noch unbekannt. Die Kriminalpolizei hat beide Brandorte beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge drangen unbefugte Personen in die leerstehenden Häuser ein und legten die Brände. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt, wird untersucht.

Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Taten geben können. Hinweise werden telefonisch unter 0431/160 3333 oder in jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

Alina Kelbing

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

08.04.2024 – 12:57

POL-RZ: Fahrzeug flüchtet vor Verkehrskontrolle und verunfallt - Zeugen gesucht!

Ratzeburg (ost)

Am 08. April 2024 ereignete sich im Kreis Stormarn - am 06.04.2024 - ein Vorfall auf der BAB 1 / BAB 21 in Hammoor. Am vergangenen Samstagnachmittag (06.04.2024) gegen 16.00 Uhr bemerkte eine Streife des Polizei-Autobahnreviers Bad Oldesloe auf dem Parkplatz Ohlendiek auf der BAB 1 einen Peugeot 206 und wollte die Insassen des Fahrzeugs kontrollieren.

Der Fahrer des Fahrzeugs schien jedoch die Absicht der Beamten zu erkennen, startete den Peugeot und floh vom Parkplatz auf die BAB 1 in Richtung Norden.

Der flüchtige Peugeot fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über den Standstreifen, vorbei an der Anschlussstelle Ahrensburg bis kurz vor dem Rastplatz Buddikate.

An der Autobahnkreuz Bargteheide verließ der Peugeot die BAB 1 und kam im Kurvenbereich der Abfahrt von der Fahrbahn ab. Es kam zu keiner Kollision mit der Außenschutzplanke.

Die Flucht setzte sich auf der BAB 21 in Richtung Kiel fort. An der Abfahrt Tremsbüttel verließ der Fahrer die Autobahn, durchfuhr einen Graben und fuhr dann wieder in Richtung Kiel auf.

An der Abfahrt Bad Oldesloe-Süd verließ der Peugeot erneut die BAB 21, um die Fahrtrichtung zu ändern.

Später kam es auf der B 404 in Richtung Hamburg zu einem Verkehrsunfall. Der Peugeot überholte einen Mercedes-Benz auf der Gegenfahrbahn, scherte vor einer Baustelle wieder ein, geriet nach rechts auf den Grünstreifen, schleuderte nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Betonschutzplanke.

Der Fahrer des Peugeot, ein 19-jähriger Lüneburger, stieg aus dem Unfallfahrzeug aus. Seine 18-jährige Beifahrerin erlitt einen Schock und wurde ärztlich behandelt und ins Krankenhaus gebracht.

Der Grund für die Flucht wurde schnell klar. Der 19-Jährige besaß keine gültige Fahrerlaubnis und fuhr unter Drogeneinfluss. Ein freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf THC. Eine Blutprobe wurde entnommen.

Die Kennzeichen am Peugeot waren gestohlen und mit gefälschten Plaketten versehen. Das Fahrzeug war weder offiziell zugelassen noch versichert.

Das Polizei-Autobahnrevier Bad Oldesloe führt die weiteren Untersuchungen durch und sucht nach Zeugen, die Informationen zur Flucht des Peugeot geben können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04531/17060 zu melden.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

08.04.2024 – 12:24

POL-NMS: 240408-2-pdnms Zeugen nach Verkehrsunfallflucht in Büdelsdorf gesucht

Rendsburg (ost)

Am 07.04.2024 ereignete sich in Büdelsdorf in der Hollerstr. ein Verkehrsunfall, bei dem ein abgestelltes Auto beschädigt wurde. Die Polizei in Rendsburg sucht nun nach dem Täter, der unerkannt geflohen ist.

Der Besitzer des beschädigten hellgrünen Chevrolets parkte das Fahrzeug kurz vor 18:00 Uhr in Richtung der Eckernförder Str. am rechten Fahrbahnrand. Gegen 19:50 Uhr hörten Anwohner einen lauten Knall von der Straße aus. Als der Autobesitzer dann sein Auto überprüfte, entdeckte er zahlreiche Kratzer und Dellen auf der Fahrerseite. Außerdem war der Außenspiegel vollständig abgerissen.

Der Verursacher war unmittelbar nach dem Knall nicht mehr am Unfallort zu finden. Der Schaden am Chevrolet wird derzeit auf 2.000EUR geschätzt.

Nach den bisherigen Ermittlungen sucht die Polizei aufgrund des Schadensmusters nach einem wahrscheinlich größeren oder höheren Fahrzeug. Dieses Fahrzeug dürfte durch den Zusammenstoß Beschädigungen auf der Beifahrerseite aufweisen, vermutlich sind auch hellgrüne Lackspuren des getroffenen Chevrolet auf dem verursachenden Fahrzeug zu finden.

Wer kann Informationen zu dem verursachenden Fahrzeug oder dem Unfallgeschehen geben? Hinweise in dem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort nimmt das Polizeirevier Rendsburg unter der Rufnummer: 04331 - 208 402 oder per E-Mail über Rendsburg.PRev@polizei.landsh.de entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Fynn Ballke

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

08.04.2024 – 12:00

POL-SE: Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 der Polizeidirektion Bad Segeberg

Bad Segeberg (ost)

Das Jahr 2023 markiert nach den pandemiebedingten Ausnahmejahren 2020 und 2021 mit umfassenden Corona-Einschränkungen sowie dem Übergangsjahr 2022 mit teilweisen Vorschriften das erste Jahr ohne pandemiebedingte Beschränkungen.

Es gibt verschiedene Erklärungen für den Anstieg der Kriminalität im Jahr 2023. Dies könnte unter anderem auf eine Zunahme von Anlässen oder Tatgelegenheiten aufgrund einer erhöhten Alltagsmobilität der Bevölkerung zurückzuführen sein.

Die Anzahl der erfassten Straftaten in der Polizeidirektion Bad Segeberg ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 2022 gab es einen Anstieg um 6,6 Prozent.

Das Kriminalitätsphänomen "Wohnungseinbruchdiebstahl" bleibt ein Schwerpunkt in der Polizeidirektion Bad Segeberg. Die Fallzahlen für 2023 sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, bewegen sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau im landesweiten Vergleich.

Außer im Corona-Jahr 2021 (485 Fälle) ist dies die niedrigste Zahl von Wohnungseinbrüchen im Vergleich der letzten zehn Jahre. Sie ist sogar niedriger als im ersten Pandemie-Jahr 2020 (709 Fälle). In etwa der Hälfte der Fälle blieb es beim Versuch.

Kreis Pinneberg

Im Jahr 2023 wurden im Kreis Pinneberg 20.087 Straftaten registriert. Dies bedeutet eine Zunahme von 369 Fällen (1,9 Prozent) im Vergleich zu 2022 (19.718 Straftaten).

Die Anzahl der aufgeklärten Fälle im Kreis Pinneberg steigt im Jahr 2023 auf 10.213 Fälle. Die Aufklärungsquote liegt mit 50,8 Prozent fast auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Jahr 2023 entstand durch die begangenen Straftaten im Kreis Pinneberg ein Gesamtschaden von 14,8 Millionen Euro.

Die Anzahl der registrierten Wohnungseinbruchdiebstähle im Kreis Pinneberg steigt leicht an, wie bereits im Vorjahr. Die Aufklärungsquote sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozentpunkt auf 14,4 Prozent.

Kreis Segeberg

Die Anzahl der erfassten Straftaten steigt deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2023 wurden im Kreis Segeberg 16.136 Straftaten registriert, das sind 1.882 Taten mehr als im Jahr 2022 (+13,2 Prozent).

Landesweit sinken die registrierten Straftaten um 11 Prozent (24.894 Fälle).

Die Aufklärungsquote steigt um 4,9 Prozentpunkte auf 56,5 Prozent (2022: 51,6 Prozent). Wenn man ausländerrechtliche Verstöße außer Acht lässt, ergibt sich im Kreis Segeberg eine Aufklärungsquote von 52,8 Prozent, ein Anstieg um 2,6 Prozentpunkte gegenüber 2022 (50,2 Prozent).

Durch die im Jahr 2023 im Kreis Segeberg begangenen Straftaten entstand ein Gesamtschaden von 22,2 Millionen Euro (2022: 22,1 Millionen Euro). Die Schadenssumme stieg damit gegenüber dem Jahr 2022 um 0,1 Millionen Euro an.

Die vollständige Kriminalstatistik 2023 der Kreise Segeberg und Pinneberg kann unter folgendem Link eingesehen werden:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Segeberg/_downloads/pks/pks_pdbadsegeberg_2023.pdf

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Sandra Firsching
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08.04.2024 – 11:56

POL-RZ: Kriminalpolizei sucht Zeugen nach mehreren Einbrüchen und Versuchen

Ratzeburg (ost)

08. April 2024 | Kreis Stormarn - 05.-07.04.2024 - Ammersbek / Bargteheide

Am letzten Wochenende gab es im Kreis Stormarn zwei Einbrüche und einen versuchten Einbruch.

In der Straße Kruthorst in Bargteheide drangen Unbekannte gewaltsam durch die Terrassentür in ein Einfamilienhaus ein. Die Tatzeit wird zwischen dem 05.04.2024, 12.00 Uhr und dem 07.04.2024, 14.30 Uhr, vermutet. Die Täter erbeuteten Schmuck, Bargeld und einige Elektrogeräte in unbekannter Höhe.

Am 07.04.2024, zwischen 02.30 Uhr und 07.00 Uhr, gab es einen Einbruchsversuch in ein Reihenhaus in der Straße Steenhoop in Ammersbek. Die unbekannten Täter drangen durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster in die Räumlichkeiten ein. Kurz nach dem Eindringen löste der Einbruchsalarm aus, so dass die Täter das Haus ohne Beute verließen.

In Ammersbek, erneut in der Straße Steenhoop, gab es zwischen dem 06.04.2024, 20.45 Uhr und dem 07.04.2024, 14.30 Uhr, einen Einbruch in ein Einfamilienhaus. Auch hier gelangten die unbekannten Täter durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster ins Haus. Sie durchsuchten das Haus nach Wertsachen und stahlen Schmuck in unbekannter Menge.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg bittet nun um Zeugenhinweise, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in den genannten Tatzeiträumen in Bargteheide und Ammersbek machen können. Bitte melden Sie sich bei den Beamten unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
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08.04.2024 – 11:15

BPOL-FL: NMS - Mann mit 4,06 Promille verletzt sich selbst; Einlieferung ins FEK

Neumünster (ost)

Ein Mann wurde von der Bundespolizei aufgrund des Schlages seines Kopfes gegen das Gehäuse der Abfahrüberwachungsmonitore auf Bahnsteig 2 am Neumünsteraner Bahnhof bemerkt. Er wurde zur Vorstellung beim Facharzt ins FEK gebracht.

Am Samstagabend gegen 22:45 Uhr fiel Bundespolizisten eine männliche Person auf, die auf Bahnsteig 2 kontinuierlich mit dem Kopf gegen die dort installierten Abfahrüberwachungsbildschirme schlug.

Als eine Streife eintraf, saß der offensichtlich stark alkoholisierte Mann bereits auf dem Boden und klagte über Schmerzen. Der 47-Jährige machte zudem auf die Bundespolizisten einen verwirrten Eindruck und wurde in Schutzgewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest auf der Dienststelle ergab einen Wert von beeindruckenden 4,06 Promille. Die Beamten entschieden, einen RTW zur Begutachtung hinzuzuziehen.

Nach der ersten Kontaktaufnahme und Einschätzung des Mannes durch die Rettungskräfte wurde der 47-Jährige ins FEK Neumünster gebracht, wo er zur Beobachtung verblieb.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Jürgen Henningsen
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08.04.2024 – 11:03

BPOL-FL: PI/Wedel - Bundespolizisten verhaften gesuchte Männer in Kreisbahnhöfen

Pinneberg/Wedel (ost)

Am Wochenende haben Beamte der Bundespolizei bei Überprüfungen an den Bahnhöfen Pinneberg und Wedel zwei gesuchte Männer festgenommen. Beide wurden inhaftiert.

Schon am Freitagmittag kontrollierten Bundespolizisten einen jungen Mann am Bahnhof Wedel (Kreis Pinneberg). Bei der Überprüfung des 25-Jährigen stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Er wurde wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht.

Der Mann wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Aufgrund des Haftbefehls und einer ausstehenden Freiheitsstrafe von neun Monaten wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Am Samstagvormittag stellten Bundespolizisten bei der Kontrolle eines Mannes am Bahnhof Pinneberg fest, dass auch gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Die Staatsanwaltschaft suchte ihn wegen Leistungserschleichung. Auch er wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Ihm wurde angeboten, die festgelegte Geldstrafe von 527,- Euro zu zahlen, um einer Haftstrafe zu entgehen.

Da er dies nicht konnte, wurde auch er in die Justizvollzugsanstalt gebracht. Dort wird er nun die nächsten 30 Tage verbringen.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
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08.04.2024 – 10:53

POL-KI: 240408.3 Kiel: Geschwindigkeitskontrolle am Sonntag - knapp 190 Fahrzeuge zu schnell

Kiel (ost)

Am Sonntag führten Beamte des Polizeibezirksreviers eine Geschwindigkeitskontrolle von 1340 Fahrzeugen in der Prinz-Heinrich-Straße durch. Fast 14 Prozent der Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs.

Die Polizeikräfte überwachten von 14:45 Uhr bis 18:45 Uhr die Geschwindigkeiten aller vorbeifahrenden Fahrzeuge in der Prinz-Heinrich-Straße in Richtung Holtenauer Straße. In diesem Bereich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Fünf Fahrzeuge lagen in einem Geschwindigkeitsbereich, der zu einem Fahrverbot führt. Ein Autofahrer passierte die Kontrollstelle mit 100 km/h. Ihn erwarten nun eine Geldstrafe von 800 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Insgesamt leiteten die Polizeibeamten 185 Verfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ein.

Die Polizei wird auch weiterhin verstärkt Kontrollen an gefährlichen Stellen durchführen.

Alina Kelbing

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

08.04.2024 – 10:37

POL-SE: Bokel - Geschwindigkeitsmessung an der Störbek-Brücke - Polizei stellt Verstöße fest

Bad Segeberg (ost)

Am Abend des Sonntags (07.04.2024) führte die Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis Pinneberg eine Geschwindigkeitskontrolle in der Lindenstraße/L114 im Bereich der Störbek-Brücke durch.

Von 18:00 Uhr an wurden innerhalb eines Zeitraums von viereinhalb Stunden insgesamt 175 Fahrzeuge gemessen, während die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erlaubt war. Von den gemessenen Fahrzeugen waren 39 zu schnell unterwegs.

Zwei Autos wurden mit einer vorwerfbaren Geschwindigkeit von 93 km/h erfasst und waren somit um 43 km/h zu schnell (Bußgeld 320 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot). Ein anderes Auto fuhr mit einer bedenklichen Geschwindigkeit von vorwerfbaren 128 km/h über die Brücke und lag somit 78 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit (Bußgeld 700 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot).

Die stationäre Geschwindigkeitsmessung wurde aus gegebenem Anlass durchgeführt, da hohe Fahrgeschwindigkeiten zu weiteren Schäden an der Brücke führen können, was wiederum kostenintensive Sanierungsmaßnahmen zur Folge hätte. Zudem können Unebenheiten in der Fahrbahndecke auch zu Schäden an den Fahrzeugen selbst führen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Jens Zeidler
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08.04.2024 – 10:01

POL-SE: Todesfelde/ Stuvenborn/ K 109 - Polizei führt Geschwindigkeitsmessungen an den Todesfelder Kurven durch

Bad Segeberg (ost)

Am Sonntag (07.04.2024) führte das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg eine Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeitsmessung auf der Kreisstraße 109 zwischen Todesfelde und Stuvenborn durch, an der sieben Beamte beteiligt waren.

Zwischen 13:00 Uhr und 18:00 Uhr richtete der Verkehrsüberwachungstrupp in beiden Fahrtrichtungen Messstellen mit einem sogenannten ESO-Messfahrzeug ein.

Insgesamt wurden 660 Fahrzeuge kontrolliert und 123 Verstöße festgestellt. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 60 km/h. Auf dieser bei Motorradfahrern besonders beliebten Strecke wurden insgesamt 92 Verwarnungen und 31 Bußgelder verhängt.

Der negativste Fahrer war ein Motorradfahrer, der mit 136 km/h gemessen wurde. Ihn erwartet nun eine Geldstrafe von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von zwei Monaten. Der schnellste Fahrer wurde mit 104 km/h erwischt. Ihn erwarten ein Monat Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe von 480 Euro.

Insgesamt acht Fahrzeuge überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um mindestens 40 km/h.

Die Polizei wird auch weiterhin solche Kontrolleinsätze durchführen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
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Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Sandra Firsching
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Handy: 0160/3619378
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08.04.2024 – 09:56

POL-SE: Henstedt-Ulzburg - Unbekannte entwenden Kleinbus - Kriminalpolizei sucht Zeugen

Bad Segeberg (ost)

Früh am Samstagmorgen (06.04.2024) wurde im Galgenweg ein Kleinbus im Wert von etwa 45.000 Euro komplett gestohlen.

Basierend auf Zeugenaussagen muss die Tat zwischen 03:00 Uhr und 06:30 Uhr morgens stattgefunden haben. Der schwarze VW Multivan aus dem Jahr 2018 mit SE-Kennzeichen war zuvor am Straßenrand abgestellt worden.

Die Polizei hat sofort mit Fahndungsmaßnahmen begonnen, jedoch wurde das Fahrzeug bisher nicht gefunden. Es gibt bisher keine Hinweise auf die Täter oder den Tathergang.

Die Kriminalpolizei Pinneberg, zuständig für komplexe Ermittlungen, hat den Fall übernommen und bittet weitere Zeugen, sich bei der Polizei zu melden. Wer hat verdächtige Personen im Galgenweg gesehen? Wer kann Informationen zur Fahrstrecke oder zum Verbleib des gestohlenen Fahrzeugs geben?

Hinweise werden unter der Rufnummer 04101-202-0 entgegengenommen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
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23795 Bad Segeberg

Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2022
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08.04.2024 – 09:47

POL-SE: Kreis SegebergKreis Pinneberg - Verkehrssicherheitsbericht 2023

Bad Segeberg (ost)

Ein Fehler wurde in der Erstmeldung um 09:00 Uhr bezüglich des Links zum Verkehrssicherheitsbericht gemacht. Um Missverständnisse zu vermeiden, wurde die Erstmeldung aus dem Presseportal gelöscht und wird hiermit korrigiert veröffentlicht.

Heute veröffentlicht die Polizeidirektion Bad Segeberg den Verkehrssicherheitsbericht (VSB) für das Jahr 2023. Neben einem Auszug aus dem Vorwort, das im Bericht vollständig abgebildet ist, enthält diese Medieninformation den Link zum im Internet abgelegten VSB 2023.

Im diesjährigen Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Bad Segeberg sind Zahlen zu Verkehrsunfällen auf den Straßen der Landkreise Pinneberg und Segeberg sowie der Gemeinde Tangstedt im Kreis Stormarn aus dem Jahr 2023 enthalten. Außerdem werden Zahlen aus der Verkehrsüberwachung präsentiert.

Für das Jahr 2023 zeigt sich, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zu 2022 landesweit gestiegen ist. Auch in der Polizeidirektion Bad Segeberg gab es eine Zunahme der Unfälle um 6,8 %. Es ist jedoch zu beachten, dass die Anzahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge in beiden Kreisen seit Jahren kontinuierlich steigt.

Die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle ist leider deutlich angestiegen. Während im Jahr 2022 16 Personen bei Unfällen in der Polizeidirektion Bad Segeberg ums Leben kamen, waren es 2023 20 Personen. Auch die Anzahl der Leichtverletzten stieg um 5,1 %. Bei den Schwerverletzten gab es erfreulicherweise einen Rückgang um 3,4 %. Positiv ist der Rückgang der Verkehrsunfälle mit Kindern. Die Anzahl dieser Unfälle sank im Kreis Pinneberg um 4,8 %, im Kreis Segeberg sogar um 23,1 %.

Vorfahrtsverletzungen, Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren und die Straßenbenutzung sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Der Anteil der Vorfahrtsverletzungen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, von 19,6 % im Jahr 2022 auf 17,9 % im Jahr 2023.

Bei der zweithäufigsten Ursache, Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren, ist ebenfalls ein leichter Rückgang zu verzeichnen, von 19,3 % im Jahr 2022 auf 17,4 % im Jahr 2023.

Die fehlerhafte Straßenbenutzung liegt mit 11,6 % weiterhin auf Platz drei der Hauptunfallursachen. Hierzu gehören Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot oder die entgegengesetzte Nutzung von Radwegen. Bei dieser Unfallursache gab es einen Rückgang von 13 % in 2022 auf 11,6 % in 2023.

Die Ursache Nicht angepasste Geschwindigkeit, die bei vielen Verkehrsunfällen als Mitursache anzunehmen ist, darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, auch wenn sie statistisch mit 9,6 % nur den vierten Platz einnimmt. Hier ist tatsächlich ein Anstieg von 8 % in 2022 auf 9,6 % in 2023 zu verzeichnen.

Die Verkehrsunfälle aufgrund ungenügenden Sicherheitsabstands sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht angestiegen, von 7,1 % im Jahr 2022 auf 8,3 % im Jahr 2023.

Trotz hoher Arbeitsbelastung wird die Verkehrssicherheitsarbeit in der PD Bad Segeberg weiterhin ein Schwerpunkt der polizeilichen Tätigkeit sein, um einen weiteren Anstieg der Verkehrsunfallzahlen zu verhindern.

Weitere Informationen finden sich im aktuellen Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Bad Segeberg unter folgendem Link:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Segeberg/_downloads/vsb/vsb_se_2023.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Medienanfragen für den Kreis Pinneberg richten Sie bitte an Herrn Joachim Lang unter 04101 202-230.

Für den Kreis Segeberg steht Ihnen Herr Christian Hesse unter 04551 884-2130 zur Verfügung.

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08.04.2024 – 09:16

POL-IZ: 240408.3 Kellinghusen: Trunkenheitsfahrt endet mit Verkehrsunfall

Kellinghusen (ost)

Am Sonntag (7.04.24) um 1:18 Uhr fuhr ein 26-jähriger Fahrer aus Wiemersdorf auf der B 206 von Mühlenbarbek in Richtung Wrist. Beim Kreisverkehr Neuer Kamp/Freudental/Mühlenbeker Straße überfuhr er die Verkehrsinsel aufgrund zu hoher Geschwindigkeit, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Das Auto wurde stark beschädigt. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde von Rettungskräften ins Klinikum Itzehoe gebracht. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,08 Promille. Die Polizei nahm seinen Führerschein ab und ordnete eine Blutentnahme an. Er wird wegen Trunkenheit am Steuer und überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr angeklagt.

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08.04.2024 – 09:00

POL-SE: Kreis SegebergKreis Pinneberg - Verkehrssicherheitsbericht 2023

Bad Segeberg (ost)

Heute veröffentlicht die Polizeidirektion Bad Segeberg den Verkehrssicherheitsbericht (VSB) für das Jahr 2023. In dieser Pressemitteilung finden Sie den Link zum VSB 2023, der im Internet verfügbar ist, sowie einen Auszug aus dem Vorwort des Berichts.

Der diesjährige Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Bad Segeberg enthält Zahlen zu Verkehrsunfällen in den Landkreisen Pinneberg und Segeberg sowie in der Gemeinde Tangstedt im Kreis Stormarn im Jahr 2023. Außerdem werden Daten zur Verkehrsüberwachung präsentiert.

Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zu 2022 landesweit an. Auch in der Polizeidirektion Bad Segeberg gab es eine Zunahme um 6,8 %. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge in beiden Kreisen seit Jahren kontinuierlich steigt.

Die Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle ist bedauerlicherweise deutlich gestiegen. Während 2022 16 Personen in der Polizeidirektion Bad Segeberg bei Unfällen ums Leben kamen, waren es 2023 20 Personen. Auch die Zahl der Leichtverletzten stieg um 5,1 %. Bei den Schwerverletzten gab es jedoch einen erfreulichen Rückgang um 3,4 %.

Verstöße gegen die Vorfahrtsregelung, Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren und falsche Straßenbenutzung sind die Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Der Anteil der Vorfahrtsverletzungen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, von 19,6 % in 2022 auf 17,9 % in 2023.

Auch bei der zweithäufigsten Ursache, Fehlern beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren, gab es einen leichten Rückgang. Diese sanken von 19,3 % in 2022 auf 17,4 % in 2023.

Die fehlerhafte Straßenbenutzung bleibt weiterhin auf Platz drei der Hauptunfallursachen mit 11,6 %. Hierzu gehören Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot oder die falsche Nutzung von Radwegen. Bei dieser Ursache gab es einen Rückgang von 13 % in 2022 auf 11,6 % in 2023.

Die Ursache der Nichtangepassten Geschwindigkeit, die oft als Mitursache bei vielen Unfällen anzusehen ist, darf bei dieser Betrachtung nicht vernachlässigt werden, auch wenn sie statistisch nur 9,6 % ausmacht und damit auf Platz 4 liegt. Hier gab es tatsächlich einen Anstieg von 8 % in 2022 auf 9,6 % in 2023.

Auch die Verkehrsunfälle aufgrund ungenügenden Sicherheitsabstands sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, von 7,1 % in 2022 auf 8,3 % in 2023.

Trotz hoher Arbeitsbelastung wird die Verkehrssicherheitsarbeit in der PD Bad Segeberg weiterhin ein Schwerpunkt der polizeilichen Tätigkeit sein, um einen weiteren Anstieg der Unfallzahlen zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Verkehrssicherheitsbericht der Polizeidirektion Bad Segeberg unter folgendem Link:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Segeberg/_downloads/pks/pks_pdbadsegeberg_2023.pdf

Bei Fragen von Medienvertretern für den Kreis Pinneberg wenden Sie sich bitte an Herrn Joachim Lang unter 04101 202-230.

Für den Kreis Segeberg steht Ihnen Herr Christian Hesse unter 04551 884-2130 zur Verfügung.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
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08.04.2024 – 08:48

POL-NMS: 240408-1-PDNMS Riskanter Transport auf der A7

Rendsburg (ost)

Am Nachmittag des 07.04.2024 waren zwei Polizeibeamte der Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Mitte überrascht, als sie auf der A7 in Richtung Norden fuhren, kurz vor der Rader Hochbrücke.

Sie sahen ein Cabrio mit offenem Verdeck vor sich, aus dem deutlich sichtbar ein Holzregal ragte. Die Fahrerin, die aus Hamburg kam, fuhr mit etwa 90km/h in Richtung Flensburg. Um zu verhindern, dass das Regal durch den Fahrtwind wegfliegt, hielt sie es mit einer Hand fest.

Bei der Verkehrskontrolle erklärte die Fahrerin, dass sie insbesondere mit den Seitenwinden auf der A21 und A7 zu kämpfen hatte. Der Rückenwind auf der A1 machte ihr die Fahrt am einfachsten. Der von ihr angelegte Gurt zwischen der Kopfstütze der Rücksitzbank und dem Regal war nicht ausreichend, um das Regal vor dem Wegfliegen zu schützen. Deshalb hielt sie es mit der Hand im Fahrzeug fest. Bisher hatte sich erstaunlicherweise noch kein anderer Verkehrsteilnehmer an dem ungewöhnlichen Anblick gestört.

Gegen die Fahrerin des Cabrios wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unzureichender Ladungssicherung eingeleitet. Sie muss nun mit einer Geldstrafe von 35EUR rechnen.

Da eine Weiterfahrt unter diesen Umständen nicht erlaubt war, halfen die beiden Polizeibeamten der Frau beim Zerlegen des Regals und verstauten es in ihrem Fahrzeug. Danach konnte sie ihre Fahrt ordnungsgemäß fortsetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Fynn Ballke

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

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08.04.2024 – 08:39

POL-IZ: 240405.2 Schenefeld: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Motorradfahrer

Schenefeld (ost)

Am Sonntag (7.04.24) um 20.38 Uhr hat ein 29-jähriger Fahrer aus Schenefeld sein Fahrzeug von einer Auffahrt aus nach links auf die Dorfstraße (K59) in Richtung Bokhorst gelenkt. Kurz nachdem er auf der Straße war, ist ein 29-jähriger Motorradfahrer aus Sankt Michaelisdonn auf das Auto aufgefahren. Er ist in den Graben gestürzt und hat sich schwer verletzt. Die Rettungskräfte haben den Verletzten ins Klinikum Itzehoe gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
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08.04.2024 – 08:21

POL-IZ: 240408.1 Albersdorf: Todesfall bei Zimmerbrand ein Einfamilienhaus

Albersdorf (ost)

Am Samstag, den 6. April 2024, um 5:45 Uhr brach ein Feuer in einem Zimmer eines Einfamilienhauses am Neuen Weg aus. Der 63-jährige Bewohner des Hauses wurde tot im Brandobjekt entdeckt. Der Sachschaden am Gebäude beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.

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08.04.2024 – 07:26

POL-KI: 240408.2 Kreis Plön: Polizeiliche Kriminalitätsstatistik Kreis Plön

Kreis Plön (ost)

Obwohl die Anzahl der Straftaten im Kreis Plön im Jahr 2023 leicht angestiegen ist, gilt der Kreis weiterhin als der sicherste in ganz Schleswig-Holstein. Die Polizei hat erneut die Aufklärungsquote erhöht, die nun über dem Landesdurchschnitt liegt.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 5.329 bekannt gewordene Straftaten. Dies bedeutet einen leichten Anstieg von 58 Taten (1,1%). Diebstähle machen weiterhin den größten Teil aller Straftaten mit 34,5 Prozent aus. Danach folgen Rohheitsdelikte mit 17,73 Prozent und Vermögens- und Fälschungsdelikte mit 14,32 Prozent.

In Bezug auf die Kriminalitätsbelastung hat der Kreis Plön mit einer Zahl von 3.991 die geringste Kriminalitätsbelastung aller Landkreise in Schleswig-Holstein und liegt weit unter dem Landesdurchschnitt von 6.646. Die Kriminalität im Kreis macht mit 2,67 Prozent einen kleinen Teil der Gesamtkriminalität in Schleswig-Holstein aus.

Die Beamten der Dienststellen im Kreis Plön haben die Aufklärungsquote von 53 auf 57,4 Prozent gesteigert. Diese liegt nun 1,5 Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt. Auch die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen ist von 2.256 auf 2.410 gestiegen. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen beträgt knapp 20 Prozent. Besonders im Bereich der Diebstähle fällt diese Gruppe mit einem Anteil von rund 36 Prozent aller Tatverdächtigen auf.

Jugendliche und Heranwachsende sind für 21,85 Prozent aller bekannt gewordenen Straftaten verantwortlich, obwohl sie nur einen Anteil von 6,49 Prozent an der Gesamtbevölkerung im Kreis Plön ausmachen. Dieser überdurchschnittlich hohe Anteil ist jedoch kein lokales Phänomen, sondern weltweit bekannt und stellt tatsächlich ein typisches Verhalten der Altersgruppe der 14-21-Jährigen dar. Durch die mediale Aufmerksamkeit und die sozialen Medien erhält das Thema eine große Bedeutung. Es gibt keine empirischen Beweise für eine zunehmende Brutalisierung oder eine Zunahme von Mehrfachtätern auf Bundesebene.

Die Anzahl der Einbrüche in Häuser und Wohnungen ist im letzten Jahr leicht gestiegen und liegt mit 139 (davon 66 Versuchstaten) dennoch deutlich unter dem Niveau der Jahre 2014-2019. Die Entwicklung zeigt, dass polizeiliche Präventionskonzepte in Verbindung mit besserer Sicherheitstechnik und erhöhter Nachbarschaftswachsamkeit Früchte tragen. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang, bei Auffälligkeiten sofort die 110 zu wählen. Durch eine sofortige Fahndung können Tatverdächtige auf frischer Tat festgenommen und weitere Ermittlungen eingeleitet werden.

Die gemeldeten Raubtaten (25) und Körperverletzungen (410) befinden sich auf dem Niveau der Vorjahre. Bei den bekannt gewordenen gefährlichen Körperverletzungen gab es einen Anstieg von 110 auf 134 Taten.

Die Polizei stellt besorgt fest, dass bei Körperverletzungen häufiger als zuvor ein Messer eingesetzt wurde. Meist blieb es bei einer Androhung des Messereinsatzes und kam nicht zur Ausführung. Während die Zahl der angedrohten oder eingesetzten Messer bei Körperverletzungen 2022 bei fünf lag, stieg sie 2023 auf acht Fälle. Bei den Raubtaten hingegen sank die Zahl von fünf auf zwei. Der Gesetzgeber sieht bei diesen Delikten bei Mitführen eines Messers erheblich höhere Strafen vor. Die Mindestfreiheitsstrafe beträgt bei einem Raub mitgeführtem Messer drei Jahre. Ohne Mitführen eines Messers beträgt sie ein Jahr.

Während die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten in den Städten Lütjenburg (-25,4%) und Preetz (-8%) gesunken ist, stieg sie in Plön (+8,7%) und Schwentinental (+26,7%) an. Der Anstieg in Schwentinental ist hauptsächlich auf gestiegene Zahlen von Diebstählen und Körperverletzungen zurückzuführen.

Insgesamt bleibt der Kreis Plön der sicherste Landkreis in Schleswig-Holstein und die Polizeidirektion Kiel wird mit den im Kreis Plön eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten alles dafür tun, dass dieser "Titel" auch in Zukunft verteidigt wird.

Die vollständige Kriminalstatistik steht als Dokument samt Grafiken und Tabellen hier zum Download zur Verfügung: https://t1p.de/PKS2023_Ploen

Matthias Arends

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Polizeidirektion Kiel

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08.04.2024 – 07:25

POL-KI: 240408.1 Kiel: Polizeiliche Kriminalitätsstatistik Landeshauptstadt Kiel

Kiel (ost)

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten in der Landeshauptstadt Kiel im Jahr 2023 um fast 12 Prozent auf 26.468. Die Polizei konnte mehr als die Hälfte dieser Straftaten aufklären. Gleichzeitig wurden mehr Tatverdächtige ermittelt als in den Vorjahren. Die Polizeidirektion Kiel setzte aufgrund dieser Entwicklung neue Schwerpunkte im Bereich der Jugend- und Betäubungsmittelkriminalität.

Die meisten der bekannt gewordenen Straftaten in Kiel waren Diebstahlsdelikte, die 51 Prozent ausmachten. Dieser Anteil liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt (36,6%). In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass 13.260 der insgesamt 26.648 Straftaten in diesen Bereich fallen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg um 21 Prozent. Die hohen Diebstahlzahlen und der Anstieg der Straftaten spiegeln sich insbesondere in den hohen Zahlen von Ladendiebstählen (3.777), Fahrraddiebstählen (2.186), Einbrüchen in Keller/Böden/Gartenlauben (2.782) und PKW-Aufbrüchen (2.732) wider. Insbesondere die letzten genannten Taten stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit Beschaffungskriminalität von Drogensüchtigen.

Beschaffungskriminalität wird vor allem in Kiel-Gaarden festgestellt. Aus diesem Grund richtete die Polizeidirektion Kiel im Herbst 2023 eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) ein, um gegen Drogenkriminalität vorzugehen. Im Rahmen von Kontrollen und Durchsuchungsaktionen wurden große Mengen an Betäubungsmitteln und Beweismitteln sichergestellt. Zahlreiche Erkenntnisse über Handelsstrukturen wurden gewonnen, was zur Einleitung erfolgreicher Ermittlungsverfahren und zur Inhaftierung von Tatverdächtigen führte. Diese Ergebnisse fanden aufgrund der Verfahrensdauer jedoch noch keinen vollständigen Eingang in die Kriminalstatistik 2023.

Die Polizei wird weiterhin ein besonderes Augenmerk auf den illegalen Drogenhandel und den Besitz von sogenannten harten Drogen legen. Diese Delikte fallen nicht unter die Bestimmungen des seit April 2024 geltenden Cannabisgesetzes.

Die Anzahl der Einbrüche in Häuser und Wohnungen stieg im vergangenen Jahr erstmals seit vielen Jahren leicht an, liegt mit 290 (davon 126 Versuchstaten) aber dennoch deutlich unter dem Niveau der Jahre 2014-2019. Die Entwicklung zeigt, dass polizeiliche Präventionskonzepte in Verbindung mit verbesserter Sicherheitstechnik und gesteigerter Wachsamkeit von Nachbarn Früchte tragen. In dem Zusammenhang appelliert die Polizei, bei allen Auffälligkeiten sofort die 110 zu wählen. Durch eine dann eingeleitete Fahndung können Tatverdächtige auf frischer Tat festgenommen und weitere Ermittlungen initiiert werden.

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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