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Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 10.01.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 10.01.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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10.01.2026 – 23:04

FW-Kiel: FW-Kiel: Einsatzerstmeldung | Feuer im Keller Kieler Schauspielhaus

Kiel (ost)

Zurzeit sind wir bei einem Brandeinsatz im Kieler Schauspielhaus. Es wurde gemeldet, dass Rauch aus dem Keller aufsteigt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst sind bereits vor Ort.

Da wir noch mit der Bewältigung des Einsatzes beschäftigt sind, möchten wir Sie bitten, von telefonischen Anfragen im Moment abzusehen. Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir diese in einem Abschlussbericht veröffentlichen.

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Medien-Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Kiel
Lagedienstführer
Telefon: 0431 / 5905 - 0
Fax: 0431 / 5905 - 147
https://www.kiel.de/de/gesundheit_soziales/feuerwehr/index.php

10.01.2026 – 17:26

POL-KI: 260110.1 Kiel: 13-Jährige aus Kiel wieder da - Folgemeldung zu 260109.1

Kiel (ost)

Am gestrigen Abend um 20:45 Uhr wurde das vermisste 13-jährige Mädchen im Kieler Stadtgebiet gefunden, nachdem es seit Montagmorgen verschwunden war. Sie wurde zurück an ihrer Wohnadresse gebracht.

Es gab keine strafbare Handlung im Zusammenhang mit ihrem Verschwinden.

Wir danken für die Verbreitung der ursprünglichen Meldung, die mittlerweile gelöscht wurde, und bitten darum, diese sowie das Bild des Mädchens nicht weiter zu teilen.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

10.01.2026 – 15:52

FW-LFVSH: Vielerorts ruhiger als erwartet: So erlebten die Feuerwehren Sturmtief "Elli"

Kiel (ost)

Sturmtief "Elli" wurde von den Feuerwehren in Schleswig-Holstein insgesamt gut bewältigt. Obwohl im Vorfeld vor schweren Sturmböen, Schneeverwehungen und Glätte gewarnt worden war, blieb eine flächendeckende Krisenlage aus. In vielen Regionen verlief der Unwettertag deutlich ruhiger als zunächst befürchtet.

Ein wesentlicher Grund dafür: Die Bevölkerung hat die Warnungen vorab ernst genommen. "Man hat deutlich gemerkt, dass die Menschen zuhause geblieben sind", heißt es unter anderem von der Leitstelle Nord, die für Nordfriesland, Flensburg und Schleswig-Flensburg zuständig ist. Dort kam es nur zu wenigen kleineren Unfällen und leichten Verletzungen, schwere Schadenslagen blieben aus.

Auch im Bereich der Leitstelle Mitte (Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön) verlief die Lage insgesamt eher ruhig. Zwar gerieten im Hafen in Eckernförde zwei rund 24 Meter lange Schiffe in Schwierigkeiten, nachdem sich eines losgerissen und gegen das andere gedrückt hatte. Durch das Lenzen der Schiffe konnte jedoch ein Sinken verhindert werden. Die Leitstelle Mitte blieb durchgehend im Normalbetrieb.

Für die Kreise Ostholstein, Stormarn und Herzogtum Lauenburg meldete die Leitstelle Süd ebenfalls eine entspannte Einsatzlage. Ein besonderer Vorfall ereignete sich in Oldenburg in Holstein, wo eine heftige Sturmböe einen Rüstwagen der Feuerwehr während eines Einsatzes in den Straßengraben drückte, verletzt wurde dabei aber niemand.Auch aus Lübeck und Neumünster wurden keine besonderen Schadenslagen gemeldet.

Am stärksten gefordert waren die Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Bereich der Leitstelle West (Kreise Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg und Segeberg). Dort kam es vor allem durch Schneeverwehungen, Glätte und Schneelasten zu einem deutlichen Anstieg der Einsätze. Besonders auffällig war der Anstieg bei den Feuerwehren: Statt der üblichen rund 22 Einsätze an einem Freitag wurden diesmal 100 gezählt - mehr als das Vierfache. Trotzdem blieb auch dort eine großflächige Notlage aus. Die Leitstelle hatte vorsorglich ihre Kapazitäten deutlich erhöht, konnte aber bereits am Nachmittag des 9. Januar wieder in den Regelbetrieb zurückkehren.

Die Leitstellen und Feuerwehren sind sich einig: Die frühzeitigen Warnungen, die gute Vorbereitung und die umsichtige Reaktion der Bevölkerung haben entscheidend dazu beigetragen, dass "Elli" glimpflich verlief.

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Medien-Rückfragen bitte an:

Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Mareike Dahms
Telefon: 0431 / 2000 82-16
Mobil: 015789343188
E-Mail: m.dahms@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de

10.01.2026 – 10:50

FW-PI: Großbrand in Mehrfamilienhaus - umfangreicher Feuerwehreinsatz in Rellingen

Pinneberg (ost)

Samstag, 10. Januar 2026, 02.06 Uhr +++ Einsatzort: Rellingen, Eichenstraße +++ Einsatz: FEU 4 (Feuer, vier Löschzüge)

Um 02:06 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Rellingen zu einem gemeldeten Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Eichenstraße mit dem Einsatzstichwort "FEU (Feuer, Standard) alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhöhte die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn das Alarmstichwort auf FEU G (Feuer, größer Standard) und alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Egenbüttel zur Unterstützung nach.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Obergeschoss des zweigeschossigen Wohngebäudes bereits in Vollbrand. Alle Bewohner hatten das Gebäude vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen, sodass keine Personen zu Schaden kamen. Die Flammen schlugen aus dem Obergeschoss aus mehreren Fenstern, innerhalb weniger Minuten kam es zu einer massiven Brandausbreitung auf den Dachstuhl, der kurze Zeit später ebenfalls in Vollbrand stand.

Aufgrund der starken Brandausbreitung musste der zunächst begonnene Innenangriff abgebrochen werden. Die Brandbekämpfung erfolgte daraufhin ausschließlich von außen über mehrer handgeführte Strahlrohre und dem Werfer der Drehleiter der Feuerwehr Rellingen. Einsatzleiter und Wehrführer Kai-Uwe Otto ließ das Alarmstichwort weiter erhöhen und forderte um 02.35Uhr die Freiwillige Feuerwehr Pinneberg mit einer weiteren Drehleiter sowie zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern an. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde eine Warnung an die Bevölkerung über die Warn-App NINA für die Bereiche Rellingen und Pinneberg herausgegeben. Zusätzlich wurde der Löschzug Gefahrgut Kreis Pinneberg mit einer Messeinheit alarmiert, um Messungen im Stadtgebiet Pinneberg und Gemeindegebiet Rellingen durchzuführen.

Um 03:10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Tangstedt mit weiteren Atemschutzgeräteträgern zur Einsatzstelle nachalarmiert und somit das Einsatzstichwort auf FEU 4 (Feuer, vier Löschzüge)erhöht. Der Bürgermeister der Gemeinde Rellingen, Marc Trampe, verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage und dankte den Einsatzkräften für Ihren Einsatz. Der Bauhof der Gemeinde Rellingen wurde ebenfalls hinzugezogen, um die Einsatzstelle, aufgrund des gefrierenden Löschwassers, abzustreuen.

Im weiteren Einsatzverlauf, wurde über die beiden Drehleitern (Rellingen & Pinneberg), die Dachhaut von außen weiter aufgenommen, um an die letzten Glutnester zukommen und diese geziehlt abzulöschen.

Der Kreiswehrführer Stefan Mohr machte sich am Einsatzort ein Bild von der Lage.

Um die verschmutzen Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zu dekontaminieren, wurde durch die Feuerwehr Rellingen eine sogenannte Dekontanimations-Stelle aufgebaut. Die DRK Bereitschaft des Kreises Pinnebergs versogte die Einsatzkräfte mit kleinen Snacks und Heißgetränken. Ein Paralleleinsatz im Einsatzgebiet Rellingen wurde um 04:36 Uhr durch die Freiwillige Feuerwehr Halstenbek abgearbeitet.

Gegen 05:00 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Zur Unterstützung der umfangreichen Nachlöscharbeiten wurde das THW Pinneberg alarmiert. Gegen 09:00 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Die Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Zur Brandursache oder Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Rellingen: 54 mit 9 Fahrzeugen, Feuerwehr Egenbüttel: 12 mit 3 Fahrzeugen, Feuerwehr Pinneberg: 18 mit 6 Fahrzeugen, Feuerwehr Tangstedt: 28 mit 4 Fahrzeugen, LZG: 11 mit 3 Fahrzeugen, DRK Kreis Pinneberg: 14 mit 5 Fahrzeugen, Kreisfeuerwehrverband Pinneberg: 3 mit 3 Fahrzeugen, Rettungsdienst, THW Pinneberg, Polizei, Bauhof der Gemeinde Rellingen

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Tim Glindmeyer
Telefon: 04120 8254 700
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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