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Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 10.06.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 10.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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10.06.2026 – 09:40

BPOL-FL: Bundespolizei verhaftet gesuchten Betrüger auf der A7

Handewitt (ost)

Heute (10.06.2026) wurde ein grauer BMW der 5er-Serie mit belgischen Kennzeichen von einer Streife der Bundespolizei Flensburg gegen 07:45 Uhr im deutsch-dänischen Grenzbereich angehalten. Die Beamten stoppten das Fahrzeug auf dem Parkplatz Handewitter Forst und führten eine Kontrolle des Fahrers und seiner Ehefrau durch.

Es stellte sich heraus, dass der 32-jährige Staatsbürger aus Mazedonien wegen Betrugs zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Betrüger wurde vor Ort festgenommen und der Bundespolizeiinspektion Flensburg überstellt, seine Frau folgte ihnen in ihrem Fahrzeug dorthin.

Die Frau war in der Lage, den haftbefreienden Betrag von 1500 Euro vor Ort zu zahlen. Dadurch blieb ihr Mann von einer 25-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verschont.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten beide die Dienststelle gemeinsam auf freiem Fuß verlassen.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Thomas Hippler
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
Telefon: 0461/ 3132 - 1011
Mobil: 0172/ 4011 278
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

10.06.2026 – 09:09

POL-KI: 260609.2 Kiel: Mehrere Rollerdiebstähle im Stadtteil Elmschenhagen - Polizei sensibilisiert und sucht Zeugen

Kiel (ost)

Seit dem Beginn des Monats Mai dieses Jahres gab es eine Zunahme von Rollerdiebstählen im Stadtteil Elmschenhagen. Die Polizeistation Wellsee hat die Untersuchungen wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Zwischen dem 7. und 25. Mai 2026 wurden im Stadtteil Elmschenhagen Nord und Süd vermehrt Diebstähle von Kleinkrafträdern (bis 45 km/h) festgestellt. Diese Roller wurden in Innenhöfen von Mehrfamilienhäusern oder hinter Hecken abgestellt, wo sie nicht sichtbar waren. Die unbekannten Täter schafften es, die Lenkradsperre zu umgehen und die Fahrzeuge zu stehlen. Der Schaden wird auf etwa 6000 Euro geschätzt.

Die Polizeistation Wellsee hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl eingeleitet und prüft mögliche Zusammenhänge.

Um die Fälle aufzuklären, werden Zeugen gesucht. Falls Sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Fotos oder Videos haben, bitten wir Sie, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0431 / 160 -1480 an die Polizeistation Wellsee erbeten.

Für dringende Hinweise wählen Sie bitte den Polizeinotruf 110.

In diesem Kontext gibt die Polizei folgende Verhaltenstipps:

Wählen Sie einen sicheren Abstellplatz für Ihren Roller

Benutzen Sie immer die vorhandenen Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs (Lenkradsperre, Alarmanlage) und erwägen Sie die Verwendung einer zusätzlichen Sicherung (z. B. ein massives Fahrradschloss)

Achten Sie beim Kauf eines Rollers auf Eigentumsnachweise des Verkäufers und schließen Sie einen Kaufvertrag ab

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

10.06.2026 – 08:28

POL-RZ: ROADPOL-Kontrollwoche im Kreis Herzogtum Lauenburg stand im Zeichen des E-Scooters

Ratzeburg (ost)

10.06.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 01./02./05./06.06.2026

In der vergangenen Woche fanden im Kreis Herzogtum Lauenburg im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Kontrollaktion verschiedene Verkehrskontrollen statt, bei denen ein besonderes Augenmerk auf E-Scootern und anderen Elektrokleinstfahrzeugen lag. Die Kontrollkräfte stellten zahlreiche Verstöße fest und untersagten in vielen Fällen die Weiterfahrt.

Unter der Leitung des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Ratzeburg waren an insgesamt vier Kontrolltagen, Montag und Dienstag sowie Freitag und Samstag, verschiedene Beamte von früh bis spät im Einsatz, um hauptsächlich E-Scooter, E-Bikes, S-Pedelecs, Kleinkrafträder und Fahrzeuge mit Hilfsmotor bis 25 km/h genau zu überprüfen. Die Beamten führten mobile und stationäre Kontrollen im gesamten Kreisgebiet durch und waren auch an Schulen aktiv. Insgesamt wurden 265 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 245 E-Scooter. In etwa 120 Fällen gab es Beanstandungen. Die Verstöße waren vielfältig: Rund 30 Fahrzeugführer sollen ohne gültigen Haftpflichtversicherungsschutz unterwegs gewesen sein. Es wurden auch Strafanzeigen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Urkundenfälschung und möglicher Trunkenheit im Straßenverkehr aufgenommen. Die meisten Beanstandungen waren jedoch Ordnungswidrigkeiten. Diese reichten von nicht angebrachten Versicherungskennzeichen über Unterschreitung des Mindestalters von 14 Jahren für den Betrieb von E-Scootern, Nutzung von nicht zugelassenen Scootern, unerlaubter Personenbeförderung auf Elektrokleinstfahrzeugen, Smartphone-Nutzung während der Fahrt, Nichtbeachtung der Helmpflicht bis hin zu technischen Mängeln. Elf Fahrzeuge wurden sichergestellt, da der Verdacht bestand, dass die tatsächliche Geschwindigkeit von der erlaubten Höchstgeschwindigkeit abwich. Die betroffenen Zweiräder werden im Rahmen weiterer Ermittlungen genauer überprüft.

Unter den vielen interessanten Feststellungen blieb den Beamten ein Vorfall besonders in Erinnerung: Am 02.06.2026 gegen 19:45 Uhr soll eine Motorradstreife in Krummesse einen jugendlichen E-Scooter-Fahrer festgestellt haben, dessen Roller verdächtig erschien. Am Fahrzeug fehlte ein Versicherungskennzeichen. Eine Überprüfung mit einem speziellen Rollenprüfstand ergab, dass das Gefährt fast 70 km/h schnell fahren konnte. Daran erinnert sei: E-Scooter mit Straßenzulassung dürfen höchstens 20 km/h fahren. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen ergab sich der Verdacht, dass das Fahrzeug nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen war. Dem 16-jährigen deutschen Fahrer aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg, der angeblich ohne Helm und in sommerlicher Kleidung unterwegs war, droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und möglichen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Am 02.06.2026 befanden sich die Kontrollbeamten in der Fußgänger- und Radfahrerunterführung in der Compestraße in Schwarzenbek. Hier stellten sie erneut ein bekanntes Phänomen fest: Mehrere Male trafen die Polizisten Kinder und Jugendliche auf sogenannten Kinder-Scootern an. Diese "Spielgeräte" sind frei verkäuflich und meist für Kinder unter 6 oder 8 Jahren geeignet. Der Hinweis bezüglich der verkehrsrechtlichen Einordnung kann irreführend sein und wird, wie die aktuellen Fälle zeigen, von Eltern teilweise falsch verstanden. Die angehaltenen Kinder-Scooter hatten keine gültige Straßenzulassung, obwohl diese für die Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr erforderlich gewesen wäre. Bei einem ersten Test auf dem Rollenprüfstand erreichten die Kinder-Scooter Geschwindigkeiten von 15 km/h und mehr. Den Eltern drohen nun Ermittlungsverfahren aufgrund ihrer Rolle als Fahrzeughalter. Die Polizei weist erneut auf das Mindestalter von 14 Jahren für den Betrieb von E-Scootern hin.

Absichtliche Verstöße gegen Regeln oder Unwissenheit? - Neben der konsequenten Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten spielt bei solchen polizeilichen Kontrollaktionen auch die präventive Aufklärung eine wichtige Rolle. Weitere Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung geltender Vorschriften sind bereits in Planung.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

10.06.2026 – 07:49

POL-RZ: Möglicher Überfall auf Jogger in Kittlitz - Polizei ermittelt und sucht Zeugen!

Ratzeburg (ost)

10.06.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 07.06.2026 - Kittlitz

Am Sonntagmorgen soll ein Jogger auf einem Feldweg in der Nähe der Dutzower Straße in Kittlitz überfallen worden sein. Dabei soll er Verletzungen erlitten haben.

Der 22-jährige Jogger aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg joggte gegen 07.30 Uhr auf einem Feldweg in der Nähe der Dutzower Straße in Kittlitz in Richtung Dutzower See. Er trug Kopfhörer. Zwei Personen kamen auf ihn zu und forderten ihn per Handzeichen auf, anzuhalten. Bei der darauf folgenden direkten Begegnung forderten beide Bargeld von ihm. Einer der Verdächtigen griff ihn körperlich an, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen. Außerdem soll er eine mögliche Stichwaffe gegen ihn eingesetzt haben, wodurch der Jogger oberflächliche Schnittverletzungen erlitt. Danach flohen die Täter in Richtung Dutzower Straße, ohne dass es zu einer Übergabe von Geld oder anderen Wertgegenständen kam.

Die männlichen Verdächtigen wurden wie folgt beschrieben: Beide waren etwa 185 cm groß und von normaler Statur. Beide trugen einen dunklen Motorradhelm. Einer trug eine Motorradhose und einen schwarzen Pullover mit einem auffällig großen Nike-Logo sowie Handschuhe. Der zweite trug ebenfalls Handschuhe und einen schwarz-grauen Motorradanzug.

Die ermittelnde Kriminalpolizei in Ratzeburg sucht nun nach Zeugen. Wer kann Informationen zum möglichen Tathergang und zu den gesuchten Verdächtigen geben? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per E-Mail unter Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de entgegen.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

10.06.2026 – 07:43

HZA-KI: Zoll entdeckt mutmaßliche Hehlerware im Wert von rund 30.000 Euro - Polizei übernimmt Ermittlungen

Kiel, Negernbötel, Bad Segeberg, Neumünster, Schleswig-Holstein, (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung des Hauptzollamts Kiel und der Polizeidirektion Bad Segeberg.

Am 7. Juni 2026 (Sonntag) haben Einsatzkräfte des Hauptzollamts Kiel bei einer Überprüfung auf dem Parkplatz Negernbötel an der Bundesstraße 205 vermeintlich gestohlene Waren im Wert von etwa 30.000 Euro entdeckt. In einem Kleintransporter mit rumänischer Registrierung fanden die Zollbeamtinnen und Zollbeamten zahlreiche hochwertige Elektronikgeräte und Werkzeuge. Gegen einen 30-jährigen rumänischen Staatsbürger wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet.

Im Zuge einer zollrechtlichen Prüfung geleiteten die Einsatzkräfte das mit vier Männern besetzte Fahrzeug auf den Parkplatz Negernbötel. Bei der nachfolgenden Überprüfung entdeckten die Zollbeamtinnen und Zollbeamten zahlreiche originalverpackte Elektronikartikel sowie Werkzeuge, die in verschiedenen Säcken und Kartons transportiert wurden.

Die Reisenden konnten weder Eigentumsnachweise noch Lieferscheine für die Waren vorlegen. Da die Herkunft und Eigentumsverhältnisse vor Ort nicht geklärt werden konnten und der Verdacht der Hehlerei bestand, wurden Beamte des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg hinzugezogen.

"Bei Kontrollen achten wir nicht nur auf zollrechtliche Verstöße. Wenn Hinweise auf andere Straftaten vorliegen, arbeiten wir eng mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zusammen", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.

Beamte des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg übernahmen die weiteren Maßnahmen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel wurden die aufgefundenen Waren beschlagnahmt. Außerdem wurde der 30-jährige Fahrzeugführer vorläufig festgenommen und identifiziert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen. Die anderen Fahrzeuginsassen konnten ihre Reise bereits vorher fortsetzen.

Die weiteren Untersuchungen werden vom Zentralen Ermittlungsdienst der Polizeistation Wahlstedt durchgeführt. Es wird insbesondere geprüft, woher die beschlagnahmten Gegenstände stammen und wem sie gehören.

Zusätzliche Informationen

Die Kontrolleinheiten des Zolls überwachen den grenzüberschreitenden Warenverkehr. Dabei überprüfen sie Personen, Waren und Beförderungsmittel. Wenn die Zollbeamtinnen und Zollbeamten auf Umstände stoßen, die den Verdacht anderer Straftaten begründen, werden die zuständigen Ermittlungsbehörden informiert.

Gabriele Oder, Pressesprecherin Hauptzollamt Kiel

Maik Seidel, Pressesprecher Polizeidirektion Bad Segeberg

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Bad Segeberg

Stabsstelle

OEA.BadSegeberg.PD@polizei.landsh.de

T +49 4551 / 884-2020

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Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de

10.06.2026 – 07:24

POL-NMS: 20260610-1-PDNMS- Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall mit Bahnschranke

Eckernförde (ost)

Am Morgen des 08.06.2026 ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einer Bahnschranke am Bahnübergang der Berliner Straße in Eckernförde. Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs verließ daraufhin den Unfallort. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Zwischen 09:15 und 11:45 Uhr am Montagvormittag wurde eine Bahnschranke am Bahnübergang in der Berliner Straße in Richtung Kiel offensichtlich von einem Fahrzeug beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein unbekannter Fahrer sein Fahrzeug in der Mitte der Bahnschranke kollidiert haben. Daraufhin dürfte die Schranke zu Boden gefallen sein. Glücklicherweise scheint die Schranke nicht auf die Gleise oder die Straße gerollt zu sein.

Nach der Ankunft der Polizisten vom Polizeirevier Eckernförde am Unfallort erschienen Mitarbeiter der Deutschen Bahn, um den Bahnübergang zu sichern.

Die Polizei in Eckernförde sucht nun nach Zeugen des Unfalls. Personen, die Informationen zum Unfallhergang oder zur Unfallzeit haben, werden gebeten, sich unter der 04351 908-0 beim Polizeirevier Eckernförde zu melden.

Mit freundlichen Grüßen

Fynn Ballke Pressesprecher PD Neumünster

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24