Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 10.07.2026
Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 10.07.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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FW-HL: Garagenbrand nach Explosion
Lübeck (ost)
Am Freitag, dem 10. Juli 2026, erhielt die Feuerwehr Lübeck um 17:48 Uhr einen Einsatz in den Ginsterweg. Dort war ein Brand ausgebrochen, nachdem es in einer Garage zu einer Explosion gekommen war. Bei dem Vorfall konnten eine Person und ein Hund gerettet werden. Die Person erlitt schwere Verbrennungen und wurde sofort in eine Spezialklinik gebracht. Die Löscharbeiten konzentrierten sich zunächst auf die Garage und zeigten schnell Erfolg. Da das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus übergriff, sind die Löscharbeiten noch im Gange. An dem Einsatz beteiligt sind der Führungsdienst der Feuerwehr Lübeck, der Löschzug der Feuerwache 1, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Paddelügge/Buntekuh, Schönböcken, Dänischburg und Vorwerk mit insgesamt rund 40 Einsatzkräften.
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Berufsfeuerwehr Lübeck
Fabian Lemke
Bornhövedstraße 10
23554 Lübeck
E-Mail: fabian.lemke@luebeck.de
http://www.feuerwehr-luebeck.de
POL-NMS: 260710-3- Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall auf der B77
Stafstedt (ost)
Am 10.07.2026 ereignete sich gegen 14:40 Uhr ein Frontalzusammenstoß auf der B77 in der Nähe von Stafstedt. An der Kreuzung wollte eine 66-jährige Autofahrerin nach links in Richtung Stafstedt/Nortorf abbiegen und benutzte dafür die Abbiegespur. Ein 62-jähriger Autofahrer kam aus entgegengesetzter Richtung (er fuhr in Richtung Rendsburg) und überholte mehrere Fahrzeuge in verbotener Weise. Der Frontalzusammenstoß ereignete sich an der Kreuzung. Beide Fahrzeuge gerieten von der Straße ab. Bei dem Unfall wurden die 66-Jährige und der 62-Jährige leicht verletzt. Die Beifahrerin des Unfallverursachers wurde schwer verletzt. Alle drei Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Aufgrund des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde ein Strafverfahren gegen den Unfallverursacher eingeleitet. Sein Führerschein wurde eingezogen.
Es werden Zeugen gesucht, insbesondere aus den überholten Fahrzeugen. Diese können sich bitte an die Polizeistation Jevenstedt unter 04337-295124 oder pst.jevenstedt@polizei.landsh.de wenden.
Finja Rohde
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-HL: Oldenburg/Ostholstein Folgemeldung: Vermisster Mann tot aufgefunden
Lübeck (ost)
+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion Lübeck +++
Ein 39-jähriger Mann wurde am 08.07.2026 als vermisst gemeldet, nachdem er aus einer Sozialeinrichtung in Oldenburg verschwunden war. Später wurde er tot in einem Recycling-Betrieb gefunden. Die Polizei untersucht die Todesumstände und bittet um Zeugenaussagen.
Am Mittwoch (08.07.2026) wurde der Mann als vermisst gemeldet, obwohl er normalerweise tagsüber in einer Einrichtung war.
Während der Suche fand die Polizei in Schashagen eine Leiche in einem Recycling-Betrieb. Es handelte sich um den vermissten 39-Jährigen.
Nach aktuellen Informationen könnte der Mann aus Ostholstein in einen Müllcontainer gelangt sein und nach der Leerung durch die Müllabfuhr am selben Tag auf das Betriebsgelände gelangt sein.
Zeugen, die am 08.07.2026 zwischen 08.30 und 09.10 Uhr im Bereich des Kremsdorfer Weges Personen beobachtet haben, die sich verdächtig in der Nähe von Müllcontainern aufgehalten haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise dazu, wie der Mann in den Container gelangt sein könnte, sind ebenfalls wichtig für die Ermittlungen. Hinweise bitte an die Polizei in Neustadt unter der 04561/6150.
Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.
Martin Peterlein, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Svenja Pries, Pressesprecherin der Polizeidirektion Lübeck
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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de
POL-SH-AFB: Jubiläumsfeier, 75-jähriges Bestehen der Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein
Eutin (ost)
75 Jahre Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein - gewachsen mit den Aufgaben
Wenige Tage zuvor waren Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein noch bei einem länderübergreifenden Polizeieinsatz in Erfurt gefordert. Am Mittwoch (8. Juli) wechselte der Blick vom Einsatzgeschehen zur eigenen Geschichte. In der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein (PD AFB) wurde das 75-jährige Bestehen der Bereitschaftspolizei gefeiert. Zugleich blickte der Standort Eutin auf 70 Jahre in der Rosenstadt zurück. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Polizei und Verwaltung wurde das Doppeljubiläum begangen. Der stellvertretende Behördenleiter der PD AFB, Marco Kosminski, führte durch die Veranstaltung. Mit Grußworten würdigten die Landespolizeidirektorin Dr. Maren Freyher und Eutins Bürgermeister Sven Radestock die Jubiläen. Die Innenministerin Magdalena Finke ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung persönlich zu besuchen, um zu gratulieren und die Bedeutung der Bereitschaftspolizei hervorzuheben: "Die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein leistet Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit im Land. Ihre Beamtinnen und Beamten übernehmen Verantwortung in anspruchsvollen und belastenden Einsatzlagen - rund um die Uhr und überall dort, wo sie gebraucht werden."
Über die vergangenen 75 Jahre ist die Bereitschaftspolizei kontinuierlich mit ihren Aufgaben und Herausforderungen gewachsen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1951 hat sich ihr Aufgabenspektrum stetig erweitert und verändert, während ihr Kernauftrag, die Unterstützung der Dienststellen im Land, bis heute erhalten geblieben ist. Aus den Anfängen wuchs eine moderne Einsatzorganisation mit einem breiten Aufgabenspektrum. Heute unterstützen die Beamtinnen und Beamten unter anderem bei Versammlungen, Fußballspielen und anderen Großveranstaltungen, begleiten Staatsbesuche, wirken im Katastrophenschutz mit und verstärken Polizeidienststellen in besonderen Einsatzlagen. Darüber hinaus kommen sie regelmäßig im Rahmen länderübergreifender Unterstützungsmaßnahmen zum Einsatz. Mit den gesellschaftlichen Veränderungen haben sich auch die Anforderungen an die Bereitschaftspolizei gewandelt. Neue Einsatzformen und technische Entwicklungen erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Ausbildung, Ausstattung und Einsatzkonzepten. Die Jubiläumsfeier bot Gelegenheit, auf 75 Jahre Wandel zurückzublicken und den Menschen zu danken, die die Bereitschaftspolizei in dieser Zeit geprägt haben. Gleichzeitig wurde deutlich: Die Geschichte der Bereitschaftspolizei ist keine abgeschlossene Chronik. Sie richtet sich immer wieder auf die Herausforderungen ihrer Zeit aus.
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Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die
Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein
Daniela Lauf
Telefon: 04521 81 11105
E-Mail: sb11.eutin.pdafb@polizei.landsh.de
LKA-SH: Zu leicht, um wahr zu sein: Betrug mit (Online-)Gewerbeanmeldungen
Kiel (ost)
Tatort Internet: Eine gemeinsame Präventions-Aktion des Landeskriminalamtes und des WEISSEN RINGS Schleswig-Holstein/ Teil 1
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt vor Kostenfallen bei Online-Gewerbeanmeldungen und gefälschten Rechnungen im Zusammenhang mit Handelsregistereintragungen.
Wer ein Unternehmen gründet oder ein Gewerbe anmeldet, hat alle Hände voll zu tun und muss zahlreiche Formalitäten erledigen. Genau diese Situation nutzen Betrüger gezielt aus.
Vorsicht vor kostenpflichtigen Online-Gewerbeanmeldungen!
Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen Gewerbean-, -um- oder -abmeldungen über unseriöse, kostenpflichtige Internetseiten vorgenommen werden. Ob irreführende Formulare oder Fake-Portale: Die privaten Anbieter werben häufig mit Begriffen wie "Zentrales Gewerberegister", "amtliche Anmeldung" oder "sofortige Gewerbeanmeldung" und vermitteln dadurch den Eindruck eines offiziellen Behördenangebots. Tatsächlich sind diese Anbieter jedoch höchstens kommerzielle Formularservices ohne hoheitliche Befugnisse. Sie füllen Formulare aus - für die Weiterleitung sind die Antragstellenden dann zumeist selbst zuständig. Für diesen "Dienst" verlangen die Anbieter zum Teil erhebliche Gebühren.
Wichtig zu wissen: Ein rechtlich wirksamer Gewerbeschein wird ausschließlich vom zuständigen Gewerbeamt ausgestellt. Private Anbieter können diesen nicht ersetzen. Zudem ist für Antragstellerinnen und Antragsteller häufig nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass neben den Kosten des privaten Anbieters zusätzlich auch die reguläre Verwaltungsgebühr der zuständigen Behörde anfällt.
Das LKA empfiehlt daher, bei Online-Gewerbeanmeldungen besonders aufmerksam zu sein. Nutzen Sie Verwaltungsleistungen online ausschließlich über die offiziellen Internetseiten der zuständigen Behörden oder wenden Sie sich direkt an Ihr örtliches Gewerbeamt. Im Zweifel kann eine kurze telefonische Rückfrage helfen, unnötige Zusatzkosten zu vermeiden.
Gefälschte Rechnungen nach Handelsregistereintragungen
Ein weiterer Modus Operandi in Verbindung mit Gewerbeanmeldungen kommt sehr "klassisch" daher, indem die Täter neben Daten aus dem Internet auch die gute, alte Post bemühen. Seit dem 1. August 2022 können Registerauszüge sowie im Handelsregister gespeicherte Dokumente kostenfrei online über www.handelsregister.de abgerufen werden. Diese Transparenz bietet zwar viele Vorteile - sie eröffnet jedoch auch Betrügern neue Möglichkeiten: Kriminelle beobachten Neueintragungen und Änderungen im Handelsregister und versenden anschließend täuschend echt wirkende Rechnungen, vermeintliche "Behördenpost" an Unternehmen und Gründer.
So gehen die Betrüger vor
Viele Unternehmen erwarten nach einer Handelsregistereintragung eine Rechnung. Genau diesen Umstand nutzen Betrüger aus.
Kurz nach einer Handelsregistereintragung greifen sie auf öffentlich zugängliche Registerdaten zu und versenden Schreiben, die offiziellen Kostenrechnungen der Amtsgerichte zum Verwechseln ähnlich sehen. Die Schreiben sind oft behördenähnlich gestaltet, indem sie Landeswappen nutzen und enthalten Erläuterungen oder sogar Rechtsbehelfsbelehrungen, um einen amtlichen Eindruck zu vermitteln. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Fälschungen.
Bei der auf der Rechnung angegebenen IBAN handelt es sich dann meist um eine ausländische Kontoverbindung.
Gefälschte Rechnungen erkennen - ein genauer Blick lohnt sich
In Schleswig-Holstein gilt:
Zahlungsempfänger ist die Landeskasse, Kontoinhaber: "Finanzministerium Schleswig-Holstein - Landeskasse" IBAN: DE82 2000 0000 0020 2015 77
Prüfen Sie Rechnungen immer sorgfältig. Eine ausländische IBAN, ungewöhnlich hohe Gebühren oder sehr kurze Zahlungsfristen sind deutliche Warnsignale. Lassen Sie sich nicht von vermeintlicher Dringlichkeit oder Mahnungen unter Druck setzen! Wer aufmerksam prüft, kann sich wirksam vor finanziellen Schäden durchbetrügerische Rechnungen schützen.
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Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Katharina Philipsen
Telefon: 0431/160-40112
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de
POL-IZ: 260710.2 Wrist: Einbruch am helllichten Tag
Wrist (ost)
Am Abend des Donnerstags brachen Unbekannte in ein Haus in Wrist ein und stahlen unter anderem Schmuck. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Zwischen 19.40 Uhr und 20.20 Uhr verließen die Bewohner ihr Haus in der Föhrdener Straße. Als sie zurückkehrten, bemerkten sie, dass Unbekannte durch ein Fenster des Wintergartens eingedrungen waren. Die Täter durchsuchten verschiedene Räume und stahlen unter anderem Schmuck und ein Mobiltelefon.
Das gestohlene Handy wurde später geortet. Die Einsatzkräfte fanden es zerstört in Bad Bramstedt abseits der Bundesstraße 206.
Der Wert der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf etwa 1.000 Euro.
Die Kriminalpolizei in Itzehoe bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Föhrdener Straße gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 04821 / 6020 zu melden.
Merle Neufeld
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260710.1 Burg: Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht
Burg (ost)
Am Donnerstagabend ereignete sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Burg eine Verkehrsunfallflucht. Das Fahrzeug des Geschädigten wurde mit einem Sachschaden von etwa 1.000 Euro beschädigt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Zwischen 18.50 Uhr und 19.10 Uhr parkte der Geschädigte seinen VW Golf auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Bahnhofstraße. Bei seiner Rückkehr zum Fahrzeug bemerkte er eine Beschädigung im Frontbereich sowie rote Lackspuren. Der Verursacher hatte den Unfallort bereits verlassen, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen über das verursachende Fahrzeug oder den Fahrer haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Burg unter der Telefonnummer 04825 / 7799880 zu melden.
Merle Neufeld
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-KI: 260710.6 Kiel: Achtung Erntezeit! Die Polizei warnt
Kiel (ost)
Die Getreideernte in Schleswig-Holstein hat begonnen und damit steigt auch das Risiko von Unfällen mit Landmaschinen.
Während der Erntezeit sind nicht nur tagsüber, sondern auch in der Dämmerungs- und Nachtzeit vermehrt Traktoren und landwirtschaftliche Gespanne auf den Straßen unterwegs. Besonders an Kreuzungen oder schlecht einsehbaren Ein- und Ausfahrten können große Gespanne für andere Verkehrsteilnehmer schwer zu erkennen sein. Überholmanöver können ebenfalls zu gefährlichen Situationen führen.
Zusätzlich besteht eine Gefahr für Autofahrer, wenn Ladung von einem Gespann auf die Straße fällt und diese verschmutzt. Besonders bei Nässe kann dies zu der berüchtigten "Bauernglätte" führen, die für Verkehrsteilnehmer gefährlich sein kann.
Speziell in ländlichen Gebieten, wo viele solcher Fahrzeuge unterwegs sind, ist es wichtig, dass Autofahrer vorsichtig sind und ihr Fahrverhalten den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Die Polizei empfiehlt, besonders aufmerksam zu fahren. Es ist entscheidend, die Geschwindigkeit anzupassen und vorausschauend zu fahren.
Die Polizei wünscht allen eine gute und sichere Fahrt!
Rebecca Hartwigsen, Sprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260710.5 Kiel: Brandserie im Stadtteil Wellingdorf - Tatverdächtiger in Haft - Folgemeldung zu 260428.3
Kiel (ost)
Zwischen Januar und Mai 2026 ereigneten sich mehrere Brandvorfälle im Stadtteil Wellingdorf. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen. Die Polizeidirektion Kiel hat den Stadtteil in den Abend- und Nachtstunden als Kontrollbereich eingestuft. Einsatzkräfte haben Anfang Juni einen Verdächtigen inhaftiert. Der Verdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Branddelikte gehören zu den gefährlichen Straftaten, die oft nicht nur erhebliche Sachschäden verursachen, sondern auch eine große Gefahr für Leben und Gesundheit einer unbestimmten Anzahl von Personen darstellen können.
Zu Beginn des Jahres kam es im Stadtteil Wellingdorf zu einer Zunahme von zunächst kleinen Bränden in den Straßen Wehdenweg, Schönberger Straße und Gabelsbergerstraße. Die Polizeidirektion Kiel reagierte frühzeitig mit verstärkten Streifen im betroffenen Bereich und Sensibilisierung aller Einsatzkräfte.
Nach anfänglichen Bränden von Mülltonnen und Materialien in Baustellenbereichen entstand Ende April 2026 erstmals ein Gebäudeschaden. Die ursprüngliche Meldung finden Sie hier:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14626/6264520
Am Freitag, den 15. Mai 2026, gegen 04:30 Uhr, brannte im Wehdenweg ein Bagger vollständig aus. Das Fahrzeug war in der Nähe einer Baustelle an der Zufahrt zur Bundesstraße 502 abgestellt und aus bisher unbekannten Gründen in Brand geraten.
Ab dem 13. Mai 2026 hat die Polizeidirektion Kiel im Stadtteil Wellingdorf die Befugnisse der Einsatzkräfte für Personenkontrollen zwischen 17 und 6 Uhr erweitert. Gemäß § 181 (1) Satz 2 Nr. 1 LVwG können Beamte die Identität von Personen feststellen und diese sowie ihre mitgeführten Gegenstände durchsuchen. Auch die Aussprache eines Platzverweises oder Ingewahrsamnahme wären möglich. Die Kontrollen erfolgen bei Personen, die durch ihr Verhalten auffällig sind.
Aus polizeilicher Sicht hat sich die Einrichtung von Kontrollbereichen bewährt, um frühzeitig, konsequent und proaktiv polizeiliche Maßnahmen zu ergreifen und so effektiv auf örtlich begrenzte kriminelle oder gefährliche Situationen reagieren zu können.
Am 02. Juni 2026 gegen 4:30 Uhr brannte im Kreuzungsbereich Kaistraße / Stresemannplatz eine Baustellenbarke. Die Flammen drohten auf ein angrenzendes eingenetztes Baugerüst überzugreifen. Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht. In der Nähe wurde ein 18-jähriger Mann festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Mann einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl. Der 18-Jährige wurde inhaftiert.
Der Mann war bereits im Fokus der Ermittler, da er zuvor in Wellingdorf in Verbindung mit einer Brandstiftung in einer Gruppe von jungen Erwachsenen und Jugendlichen stand.
Nach der Verstärkung der polizeilichen Präsenz und der Festnahme des 18-Jährigen gab es keine weiteren Vorfälle in Kiel. Die verstärkte Patrouillentätigkeit in den genannten Gebieten wurde seit dem 9. Juni 2026 auf normales Niveau zurückgeführt. Die Einstufung von Wellingdorf als Kontrollbereich wurde aufgehoben.
In allen Fällen ermittelt das zuständige Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Kiel wegen des Verdachts der Brandstiftung und prüft mögliche Zusammenhänge.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
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POL-KI: 260710.4 Kiel: Störung der Telefonanlage des 1. und 2. Polizeireviers Kiel behobenReviere wieder erreichbar - Folgemeldung zu 260709.2
Kiel (ost)
Die Polizeistationen können wieder vollständig kontaktiert werden. Das Problem wurde gelöst.
Stephanie Lage, Sprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
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POL-KI: 260710.3 Kiel: Größere Menschenansammlung in der Elisabethstraße nach Körperverletzung zwischen mehreren Personen
Kiel (ost)
Am Abend des Mittwochs, dem 08.07.2026, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Elisabethstraße. Während des anfänglich verbalen Streits versammelten sich immer mehr Menschen auf der Straße und bildeten zwei Lager. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, erschienen mehrere Streifenwagen aus dem Kieler Stadtgebiet am Einsatzort.
Am Mittwoch kam es um 20:50 Uhr zuerst zu einem verbalen Konflikt zwischen einer 43-jährigen Frau, einem 40-jährigen Mann und seiner 19-jährigen bulgarischen Begleiterin. Im Verlauf der Auseinandersetzungen begannen die Beteiligten sich gegenseitig physisch anzugreifen und zu beschimpfen. Immer mehr Personen wurden auf die Situation aufmerksam und solidarisierten sich teilweise mit einer der Parteien. Auch Schaulustige gesellten sich hinzu, so dass letztendlich bis zu 200 Personen im Bereich der Elisabethstraße zusammenkamen.
Die alarmierten Polizistinnen und Polizisten verschiedener Kieler Wachen trafen nach der Alarmierung schnell vor Ort ein und konnten die Situation unter Androhung von polizeilichen Maßnahmen kontrollieren und den Streit beenden. Die Beteiligten trennten sich danach in kleinere Gruppen und entfernten sich vom Einsatzort.
Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Landfriedensbruch ein.
Rebecca Hartwigsen
Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
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POL-FL: Flensburg: Zeugenaufruf nach Handtaschenraub
Flensburg (ost)
Am Dienstag (07.07.2026), gegen 08:45 Uhr, war eine 33-jährige Frau aus Flensburg in der Nähe des Nordertors, als sie eine Person bemerkte, die auf sie zulief. Diese Person schnappte sich ihre Handtasche und rannte in Richtung Duburger Straße davon. Die Handtasche wurde kurz darauf in der Gartenstraße gefunden, jedoch fehlte Bargeld im dreistelligen Bereich.
Die Beschreibung des Täters lautet wie folgt:
Es gab Handwerker in der Nähe des Nordertors.
Die Bezirkskriminalinspektion Flensburg hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und sucht nicht nur nach den Handwerkern, sondern auch nach anderen möglichen Zeugen, die sich am Dienstagmorgen in der Gegend aufgehalten haben und jemanden gesehen haben, auf den die Beschreibung passt. Zeugen und Hinweisgeber können sich unter 0461-4840 oder per E-Mail an K7.flensburg.bki@polizei.landsh.de melden.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Franziska Jurga
Telefon: 0461 / 484 2011
E-Mail: pressestelle.flensburg.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260710.2 Kiel: Jugendschutzkontrollen in Kiel: Messer sichergestellt und mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen
Kiel (ost)
Gemeinsame Kontrollen zum Schutz von Jugendlichen durch die Landes- und Bundespolizei führten gestern zu verschiedenen polizeilichen Maßnahmen am Kieler Hauptbahnhof und in Kiel-Gaarden. Neben der Beschlagnahme von zwei Messern in der Waffenverbotszone wurde ein mutmaßlicher Drogendealer von den Einsatzkräften festgenommen.
Zwischen 17:15 Uhr und 22:00 Uhr überprüften Beamte der Ermittlungsgruppe Jugend der Bezirkskriminalinspektion Kiel, des Brennpunktdienstes des 2. Polizeireviers und der Bundespolizei etwa 55 Personen. Besonders im Fokus standen Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene, die sich offensichtlich in der Nähe der Jugendlichen aufhielten.
Am Hauptbahnhof wurden in der Waffenverbotszone zwei Messer sichergestellt. Zudem wurden bei mehreren Jugendlichen Zigaretten und Vapes zur Gefahrenabwehr beschlagnahmt.
Während der Kontrollen in Kiel-Gaarden geriet ein bereits polizeibekannter junger Erwachsener ins Visier der Einsatzkräfte. Bei der Überprüfung des 18-jährigen Deutschen fanden die Polizistinnen und Polizisten mehrere verkaufsfertig verpackte Konsumeinheiten Cannabis sowie Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe in typischer Stückelung.
Eine daraufhin von der Staatsanwaltschaft angeordnete Durchsuchung der Wohnung führte zum Auffinden von weiteren etwa 900 Gramm Cannabis. Gegen den Jugendlichen wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die gemeinsamen Jugendschutzkontrollen verliefen insgesamt ruhig und wurden von vielen Passanten positiv aufgenommen.
Die Polizei wird auch zukünftig in Zusammenarbeit mit ihren Sicherheitspartnern Präsenz zeigen und Jugendschutzkontrollen durchführen. Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu schützen, Straftaten frühzeitig zu erkennen und das Sicherheitsgefühl in den betroffenen Bereichen weiter zu stärken.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
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POL-KI: 260710.1 Kiel: Eine kleine Geschichte mit großer Botschaft - Manchmal sind es die kleinen Dinge, die zum Nachdenken anregen
Kiel (ost)
Am Donnerstagnachmittag (9. Juli) patrouillierten zwei Polizisten auf Motorrädern vom Polizeirevier Kiel auf der B 76 im Stadtgebiet. Während sie im Stau standen, entdeckten sie eine Radkappe auf der Straße. Um die Sicherheit des nachfolgenden Verkehrs zu gewährleisten, entfernten die Beamten das Fahrzeugteil schnell. Während einer der Polizisten die Radkappe noch in der Hand hielt, meldete sich der Beifahrer eines Handwerksfahrzeugs. Mit einem Lächeln erklärte er, dass sie zu ihrem Fahrzeug gehörte. Die Freude über das unerwartete Wiedersehen mit der verlorenen Radkappe war groß - und sie wurde sofort zurück zu ihrem Besitzer gebracht.
Diese kleine Begegnung ist für die Polizeidirektion Kiel mehr als nur eine nette Anekdote. Wir möchten daran erinnern, wie wichtig Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ist. Die verlorene Radkappe wurde von den Beamten sofort bemerkt - aber nicht jede Gefahr wird rechtzeitig erkannt. Wer unaufmerksam fährt, riskiert, Hindernisse zu übersehen oder zu spät zu reagieren.
Insbesondere auf der derzeit stark befahrenen B 76 mit ihren Baustellen ist vorausschauendes Fahren von großer Bedeutung. Dazu gehört auch, frühzeitig eine Rettungsgasse zu bilden, wenn der Verkehr stockt. Diese entsteht nicht erst, wenn man Blaulicht im Rückspiegel sieht, sondern bereits bei Verkehrsstau. Nur so können Einsatzkräfte im Notfall ohne Zeitverlust helfen.
Manchmal handelt es sich nur um eine Radkappe. Manchmal kann es jedoch auch um Menschenleben gehen. Aufmerksamkeit kostet nichts - kann aber entscheidend sein.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
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POL-HL: HL-TravemündeDie Polizei informiert zur 137. Travemünder Woche
Lübeck (ost)
Vom 17.07.2026 bis zum 26.07.2026 findet die 137. Travemünder Woche statt. Um einen sicheren Ablauf des großen Sport- und Familienfestes zu gewährleisten, zeigt die Polizei wie auch in den Vorjahren auf dem und rund um das Veranstaltungs- gelände deutlich verstärkte Präsenz. Wie im letzten Jahr herrscht auf dem gesamten Areal der Travemünder Woche ein Waffen- und Messerverbot. Die Polizei weist daraufhin, dass das Überfliegen von Veranstaltungsflächen und Einsatzorten mit Drohnen jeglicher Art nicht erlaubt ist.
Polizeiliche Präsenz und Ansprechbarkeit
Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus Eutin begleiten die Beamten der Polizeidirektion Lübeck die Segelsportveranstaltung mit einer deutlich erhöhten Präsenz. Das Wasserschutzpolizeirevier Am Leuchtenfeld dient für alle Besucherinnen und Besucher der Travemünder Woche als zentrale Anlaufstelle. Dezentral können sich die Gäste bei Bedarf an die Fuß- und Präsenzstreifen wenden. Ferner ist der Kommunale Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck bei Anliegen der Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Konzertmuschel am Brügmanngarten erreichbar. Im Falle des Bedarfs gesundheitlicher Versorgung sind die Sanitätsdienste an der Strandpromenade in Höhe der Straße Am Brügmanngarten und am Zugang zur Nordermole zu finden.
Zu Wasser sorgen die Experten der Wasserschutzpolizei für Sicherheit
Ob auf der Trave oder der Lübecker Bucht: Es gilt ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Um Unfälle oder Gefahrensituationen zu vermeiden, halten sich verantwortungsvolle Wassersportler, Bootseigner, Seglerinnen und Segler an vorgegebene Geschwindigkeiten, an das Rechtsfahrgebot im stark frequentierten Fahrwasser und sie treten ihre Fahrt ohne den Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten an. Die Beamten der Wasserschutzpolizei in Travemünde werden die Einhaltung der Vorschriften im Rahmen von Kontrollen überprüfen.
Badegäste, Schwimmerinnen und Schwimmer können insbesondere auch zu ihrer eigenen Sicherheit beitragen, in dem sie sich innerhalb der betonnten Badegebiete aufhalten und nicht verbotswidrig durch das Fahrwasser der Trave schwimmen. Auf diese Weise können sie die Gefahr einer Kollision mit einem Boot, einem Schiff, einer Fähre oder allen anderen Wassersportlern vermeiden.
Waffen- und Messermitführverbot
"Kein Ort für Messer!" Waffen, Messer jeglicher Art, unabhängig von der Klingenlänge, oder sonstige gefährliche Gegenstände sind auf dem gesamten Veranstaltungsgelände, an den Bahnhöfen, in Bussen und Zügen grundsätzlich nicht erlaubt. In enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und dem Kommunalen Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck wird die Polizeidirektion Lübeck das Messerverbot im Rahmen von Kontrollen überprüfen.
Verstöße werden konsequent mit einem Bußgeld geahndet oder bei entsprechenden Delikten mit Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein Strafverfahren eingeleitet. In Bussen, Bahnen, Haltestellen und Bahnhöfen und auch auf dem Veranstaltungsgelände weisen mehrsprachige Hinweisplakate der Landespolizei Schleswig-Holstein auf das Verbot hin. "Die Polizei wünscht sich wie in den Vorjahren eine friedliche Travemünder Woche, dort haben Waffen oder Messer nichts verloren".
Drohnenverbot
Das Überfliegen der Veranstaltungsflächen oder Einsatzstellen an Land und auf dem Wasser mittels Drohnen ist für Privatpersonen und Gewerbetreibende alleine aufgrund des Verletzungsrisikos grundsätzlich nicht erlaubt. Dieses Verbot gilt auch für das Überfliegen der Travemündung zwischen Travemünde und dem Priwall. Der Verstoß gegen die Vorgaben des Luftverkehrsgesetzes stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem erheblichen Bußgeld geahndet werden.
Hinweise zum Jugendschutz und Einlass auf den Veranstaltungsflächen Das Jugendamt und der Kommunale Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck kümmern sich um die Belange des Jugendschutzes und werden dabei im Bedarfsfall von der Polizei unterstützt. Mit Blick auf das Mindestalter bei Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen gelten neben den Richtlinien des Jugendschutzes auch die vom Veranstalter erstellten individuellen Regularien. Besucherinnen und Besucher sollten sich vorab hierzu informieren.
Informationen zur Anreise und zum Parken
Aufgrund der zu erwartenden hohen Besucheranzahl und begrenzter Parkmöglichkeiten in Travemünde bittet die Polizei die Besucherinnen und Besucher, möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel für die Anreise zur Travemünder Woche zu nutzen. Während des Veranstaltungszeitraums erweitert der ÖPNV das Serviceangebot. Informationen zu zusätzlichen Fahrten sowie erweiterten Abfahrtszeiten können kostenfrei unter www.travemuender-woche.com sowie www.luebeck.de abgerufen werden.
Gäste, die mit dem PKW anreisen, werden dringend gebeten, ausschließlich die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen, nicht verbotswidrig zu parken und Rettungswege unbedingt freizuhalten. Die Kaiserallee wird komplett als Einbahnstraße in Fahrtrichtung "Helldahl" eingerichtet. In der gesamten Straße Am Leuchtenfeld ist das Parken verboten. Der Bereich wird für Einsatzfahrzeuge der Polizei vorgehalten.
Die Polizeidirektion Lübeck freut sich auf eine sportliche und friedliche 137. Travemünder Woche.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-NMS: 260710-1-Beteiligter PKW nach Verkehrsunfall in Waabs gesucht
Eckernförde/ Waabs (ost)
Fahrzeug nach Verkehrsunfall in Waabs gesucht Am 03.07.2026 ereignete sich in Waabs ein Verkehrsunfall, der zunächst unbemerkt blieb. Die Polizei sucht nun nach einem beteiligten Auto.
Am Freitag, den 03.07.2026, kam es nach aktuellen Informationen in der Kirchstraße in Waabs zu einem Verkehrsunfall. Ein Linienbus fuhr die Kirchstraße in Richtung Kappeln entlang, während ein PKW entgegengesetzt unterwegs war. In einer Kurve kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen dem Linienbus und dem PKW, die zunächst von beiden Beteiligten nicht bemerkt wurde.
Später stellte der Busfahrer Schäden an seinem Fahrzeug fest. Die Polizei sucht nun nach dem am Unfall beteiligten PKW. Er könnte ein brauner Kleinwagen sein, mit Beschädigungen am Außenspiegel auf der Fahrerseite. Hinweise bitte telefonisch an das Polizeirevier Eckernförde unter der Nummer 04351-9080.
Mira Grunicke - Pressesprecherin Polizeidirektion Neumünster
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Polizeidirektion Neumünster
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FW-LFVSH: Schnelle Hilfe nach Unwetterschäden und Bränden: Provinzial Nord Brandkasse und Landesfeuerwehrverband SH starten Notdachprojekt
Kiel (ost)
Schleswig-Holstein/Kiel - Die Provinzial Nord Brandkasse und der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein haben ein gemeinsames landesweites Notdachprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Feuerwehren im Lande besser für den Einsatz bei Extremwetterkatastrophen auszurüsten und einen Beitrag für schnelle Hilfsmaßnahmen bei beschädigten Dächern nach Unwetterschäden und Bränden zu leisten. Der Startschuss für das Projekt und die Übergabe von 69 Notdächern an den Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein erfolgte auf der Messe Interschutz in Hannover, der weltgrößten Feuerwehrmesse, im Beisein der schleswig-holsteinischen Innenministerin Magdalena Finke. Inzwischen steht fest, welche Feuerwehren im Land die Notdächer erhalten werden. Damit ist der nächste Schritt des Projekts vorbereitet: Noch in diesem Jahr sollen die Notdächer an die ausgewählten Feuerwehren verteilt werden, um künftig bei Schadenslagen schnelle Hilfe zu ermöglichen.
Die Notdächer sind besonders stabile, UV-beständige Planen, die mit Hilfe von Drehleitern oder Kränen über beschädigte Dächer gezogen werden können. Sie bieten einen temporären Schutz vor Witterungseinflüssen und können über mehrere Wochen hinweg eingesetzt werden - etwa bis eine Fachfirma die eigentliche Reparatur durchführen kann. Die Planen verfügen über eine zentrale Hebe- bzw. Anschlag-Öse sowie mehrere Befestigungspunkte am Rand, wodurch sie sicher geführt und befestigt werden können.
"Mit dem Notdachprojekt schaffen wir als öffentlicher Versicherer eine schnelle und flexible Lösung, um nach einem Brand oder Unwetter rasch zu helfen und Folgeschäden durch eindringende Nässe und Wind zu verhindern", erläuterte Sabine Krummenerl, Vorstandsmitglied der Provinzial Nord Brandkasse, den Hintergrund. "Die enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehren ermöglicht es uns, genau dort zu unterstützen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird."
Ziel des Projekts ist es, kurzfristig einsatzbereite Notdächer und -module bereitzustellen, die bei schweren Dachschäden installiert werden können. Das Modul umfasst 69 Notdächer und 69 Planen in verschiedenen Größen und bietet genug Möglichkeiten, auch bei einer "großen Lage" gut reagieren zu können. "Das Notdachprojekt schließt eine Lücke im Bevölkerungsschutz. Unsere Einsatzkräfte stehen häufig vor der Herausforderung, beschädigte Dächer kurzfristig schützen zu können. Mit den neuen Notdächern können wir schnell und professionell weitere Schäden an Gebäuden und Einrichtungen verhindern und Betroffenen die notwendige Sicherheit geben", sagt Landesbrandmeister Jörg Nero vom Landesfeuerwehrverband SH.
Die Notdächer werden an verschiedene Feuerwehren und Stationen im Land verteilt und können im Ernstfall durch die örtlichen Einsatzkräfte eingesetzt werden. Die Provinzial investiert 80.000 Euro in die Notdächer für den Einsatz in Schleswig-Holstein.
Innenministerin Magdalena Finke war der Einladung zur Messe Interschutz gern gefolgt und würdigte den Einsatz der Provinzial und des Landesfeuerverbandes für einen wirksameren Katastrophenschutz.
"Die Übergabe der Notdächer ist für Schleswig-Holstein ein wichtiger Schritt, um unseren Bevölkerungsschutz ganz praktisch zu stärken. Mit der Beschaffung von 69 Notdächern und dem dazugehörigen Zubehör schaffen wir für unsere Feuerwehren eine Ausstattung, die im Einsatzfall schnell, flexibel und wirkungsvoll helfen kann. Gerade nach Dachstuhlbränden oder schweren Unwettern kommt es darauf an, Gebäude kurzfristig zu sichern und weitere Schäden durch Regen oder Feuchtigkeit zu verhindern. Dass die Notdächer in den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden sowie zusätzlich im Katastrophenschutzlager vorgehalten werden, sorgt dafür, dass sie im Ernstfall ohne Zeitverlust dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Mein besonderer Dank gilt der Provinzial für die Unterstützung bei der Beschaffung sowie allen Feuerwehren, die diese wichtige Technik künftig einsetzen werden."
Die Landesfeuerwehrverbände aus Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz wurden ebenfalls mit Notdächern ausgerüstet - bereits 2025 auch Nordrhein-Westfalen. Das Gesamt-Projektvolumen beträgt 300.000 Euro.
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