Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 14.07.2026
Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 14.07.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOL-FL: Zug kollidiert mit Traktorgespann
Achterwehr (ost)
Am heutigen Nachmittag informierte die Leitstelle der Bundespolizei über einen Unfall auf der Bahnstrecke von Kiel nach Neumünster.
Um 14.29 Uhr wurde die Bahnstrecke gesperrt und eine Streife der Bundespolizei wurde entsandt. Auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst wurden alarmiert.
Vor Ort ergab sich folgendes Szenario. Ein Traktor mit Anhängern überquerte den technisch gesicherten Bahnübergang (bei Rotlicht und Halbschranken). Ein herannahender Zug der Nordbahn leitete eine Notbremsung ein, jedoch kam es zu einer Kollision.
Im Zug befanden sich 64 Passagiere; 11 davon wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst untersucht. Sie konnten ihre Reise fortsetzen. Eine Frau klagte über Schmerzen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Auch das Bahnpersonal (Lokführer und Zugbegleiter) erlitt leichte Verletzungen.
Die Passagiere wurden evakuiert und der Zug wurde stark beschädigt.
Vor Ort waren die Feuerwehren Achterwehr und Kronshagen sowie der Rettungsdienst und ein Notarzt sowie Beamte der Landes- und Bundespolizei. Die Bahnstrecke ist derzeit noch gesperrt.
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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
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POL-HL: Lübeck - St. JürgenVerkehrsunfall mit leicht verletztem Fußgänger - Polizei sucht Zeugen
Lübeck (ost)
Schon am Freitag, dem 03.07.2026, ereignete sich gegen 10:15 Uhr im Mönkhofer Weg im Lübecker Stadtteil St. Jürgen ein Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einem bisher unbekannten Auto. Ein 41-jähriger Lübecker wurde leicht verletzt. Der Fahrer des beteiligten Fahrzeugs fuhr weiter, ohne anzuhalten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Nach aktuellen Ermittlungen fuhr ein 41-jähriger Lübecker mit seinem Pedelec den Mönkhofer Weg in Richtung St.-Jürgen-Ring. An der Kreuzung zur Kahlhorststraße wollte er den dortigen Fußgängerüberweg überqueren. Dafür stieg er von seinem Pedelec ab und ging mit seinem Fahrrad über den Fußgängerüberweg.
Zur gleichen Zeit näherte sich aus derselben Richtung ein Auto. Während der 41-Jährige den Fußgängerüberweg überquerte, kam es vermutlich zu einer Kollision mit dem vorbeifahrenden Fahrzeug. Das Auto berührte den Lübecker, woraufhin er wahrscheinlich zu Boden fiel und sich leicht verletzte. Außerdem entstanden leichte Schäden an seinem Pedelec.
Anstatt anzuhalten, setzte der Fahrer des Fahrzeugs mutmaßlich seine Fahrt in Richtung St.-Jürgen-Ring fort und entfernte sich somit unerlaubt von der Unfallstelle.
Laut Zeugenaussagen handelte es sich bei dem beteiligten Auto um einen grauen oder silbernen Mercedes mit vermutlich Lübecker Kennzeichen (HL). Hinweise auf den Fahrer oder weitere Insassen liegen bisher nicht vor.
Die Polizeistation Blankensee hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.
Die Ermittler bitten Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beteiligten Fahrzeug oder dessen Fahrer geben können, sich unter der Rufnummer 0451-131 7480 oder per E-Mail an Blankensee.PSt@polizei.landsh.de bei der Polizei zu melden.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260714.5 Kiel: Verkehrsunfall mit lebensgefährlich verletzter Fahrradfahrerin
Kiel (ost)
Am 14.07.2026 ereignete sich gegen 7:55 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einer Radfahrerin. Der Vorfall fand an der Kreuzung Hofholzallee und Russeer Weg statt. Ein Gutachter wurde hinzugezogen. Die Kreuzung war für mehrere Stunden gesperrt.
Aus bislang ungeklärten Gründen kollidierten der Lastwagen und die Radfahrerin, wobei die 62-jährige Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Ein Rettungswagen brachte sie in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock.
Die Kreuzung blieb für die Unfallaufnahme über drei Stunden lang komplett gesperrt. Ein Gutachter war vor Ort, um bei der Klärung der Unfallursache zu helfen. Um 11:10 Uhr wurde die Kreuzung wieder freigegeben.
Personen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeibezirksrevier Kiel unter der Nummer 0431-1601503 zu melden.
Ricarda Blucha, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-NMS: 260714-2-Motorradstreife stoppt stark getuntes Kleinkraftrad in Achterwehr
Achterwehr (ost)
In der Nacht vom Samstag, den 11. Juli, auf den Sonntag, den 12. Juli 2026, führte eine Motorradstreife eine Kontrolle an einem Kleinkraftrad durch, bei dem festgestellt wurde, dass erhebliche Mängel und technische Veränderungen vorlagen, wodurch die Betriebserlaubnis erloschen war.
In der Nacht vom 11.07.2026 zum 12.07.2026 überprüfte eine Streife des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Fachdienst Bezirk aus Rendsburg drei zusammen fahrende Zweiräder. Kontrolliert wurden ein Motorrad mit 350 cm³, ein Leichtkraftrad mit 125 cm³ und ein Kleinkraftrad der Marke Zündapp mit 50 cm³ aus dem Baujahr 1980. Schon die Zusammensetzung der Gruppe war ungewöhnlich: Während die beiden größeren Maschinen problemlos schnell fahren durften, hätte die Zündapp aufgrund ihrer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h eigentlich schnell den Anschluss verlieren müssen.
Bereits während der Überprüfung stellten die Beamten am Kleinkraftrad zahlreiche technische Veränderungen fest, die auf eine erhebliche Leistungssteigerung hindeuteten. Es wurden unter anderem ein nicht genehmigter Crosslenker, eine nicht genehmigte Scheibenbremsanlage, ein Schnellgasgriff, ein Tuningzylinder, ein Tuningvergaser, eine manipulierte Abgasanlage und eine geänderte Übersetzung verbaut. Zusätzlich gab es erhebliche Mängel: Der vorgeschriebene Rückspiegel fehlte, der Hinterreifen war abgefahren und sämtliche Befestigungsschrauben des hinteren Kettenrades waren locker.
Es bestand daher der Verdacht, dass die Betriebserlaubnis erloschen war und das Fahrzeug deutlich schneller als die erlaubten 40 km/h fahren konnte. Da der 18-jährige Fahrzeugführer nur im Besitz der Fahrerlaubnisklasse AM (bis 45 km/h) war, ergab sich zudem der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Das Kleinkraftrad wurde zur Beweissicherung sichergestellt und zum Gelände des Fachdienstes in Rendsburg gebracht. Die anschließende Überprüfung mit einem Rollenprüfstand am nächsten Tag ergab ein Ergebnis, das selbst für erfahrene Beamte ungewöhnlich war: eine Höchstgeschwindigkeit von 118 km/h, ein Wert, der bei einem Fahrzeug in diesem technischen Zustand ein erhebliches Gefahrenpotenzial darstellte.
Gegen den 18-jährigen Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Auch gegen den Halter wird strafrechtlich ermittelt, da er das Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis zugelassen haben soll. Zudem werden gegen beide Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der technischen Veränderungen und Mängel geprüft.
Mira Grunicke - Pressesprecherin PD Neumünster
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-HL: HL - St. LorenzZeugenaufruf nach Körperverletzung
Lübeck (ost)
Schon am vergangenen Mittwoch (08.07.2026) gab es in Lübeck St. Lorenz einen körperlichen Angriff auf einen 35-jährigen Mann, der dabei Verletzungen im Gesicht erlitten hat. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen.
Um 17:45 Uhr wurde ein 35-jähriger Mann aus Lübeck in der Wendischen Straße in der Nähe der Kreuzung zum Hansering angegriffen, als er plötzlich von hinten einen Schlag ins Gesicht bekam.
Der Lübecker erlitt Verletzungen an einem Auge und musste ärztlich versorgt werden. Ein Rettungsdienst brachte den Mann in ein Krankenhaus.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen. Da der Angriff von hinten kam, gibt es keine Beschreibung des unbekannten Täters.
Hinweise zum Tathergang oder möglichen Tätern nimmt das 2. Polizeirevier Lübeck unter 0451 131 6245 oder per E-Mail unter luebeck.prev02@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260714.4 Kiel: DNA-Reihenuntersuchung in Mettenhof im Zusammenhang mit einem versuchten Mord- Folgemeldung zu 260714.1
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel
Seit dem frühen Morgen um 6 Uhr haben Einsatzkräfte der Bezirkskriminalinspektion Kiel mit Unterstützung der Bereitschaftspolizeiabteilung aus Eutin den gerichtlichen Beschluss zur Durchführung einer DNA-Reihenuntersuchung vollstreckt, nachdem es in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni gegen 0:45 Uhr zu einem Pflastersteinwurf auf einen Streifenwagen kam, der aus einem Wohnhaus erfolgte.
Der Stein durchbrach die Windschutzscheibe und traf die 25-jährige Polizeibeamtin, die sich auf dem Beifahrersitz befand, an der Hand und am Knöchel. Ihr 59-jähriger Kollege blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft Kiel betrachtet den Steinwurf als versuchtes Tötungsdelikt. DNA-Spuren konnten am sichergestellten Pflasterstein gefunden werden.
Die betroffenen Personen der heutigen DNA-Reihenuntersuchung waren alle Bewohner, die im Mehrfamilienhaus am Kurt-Schumacher-Platz 1 gemeldet sind oder tatsächlich dort wohnen und zum Zeitpunkt des Vorfalls das 14. Lebensjahr erreicht haben. Die DNA-Proben wurden freiwillig abgegeben und sind nur für dieses Verfahren bestimmt. Nach dem Abgleich werden die Proben vernichtet.
Nach vorläufigen Angaben haben mehr als 80 Prozent der Personen, die im Wohnhaus angetroffen wurden, einer DNA-Entnahme zugestimmt. Viele begrüßten die Maßnahme ebenfalls. Ein besonderer Dank gilt allen Personen, die dem Aufruf zur Abgabe einer Speichelprobe gefolgt sind und somit zur Aufklärung beigetragen haben, ebenso wie den zahlreichen Hinweisgebern.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: Lübeck - St. GertrudFahrzeugbrand in Lübeck - Pritschenwagen brennt vollständig aus und beschädigt weitere Fahrzeuge
Lübeck (ost)
Am Montag (13.07.2026) hat in Lübeck St. Gertrud ein Pritschenwagen während der Fahrt Feuer gefangen. Der Fahrer blieb unverletzt. Aufgrund der Hitze wurden mehrere abgestellte Fahrzeuge und die Straßenoberfläche beschädigt. Die Untersuchungen zur Brandursache sind noch im Gange.
Am Montag gegen 13:00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr über einen Fahrzeugbrand am Moltkeplatz im Stadtteil St. Gertrud in Lübeck informiert. Die Rettungskräfte trafen kurz darauf am Ort des Geschehens ein und stellten fest, dass ein Pritschenwagen in Flammen stand.
Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten mit Wasser und Schaum und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Durch die starke Hitze wurden jedoch zwei abgestellte Autos und ein Wohnmobil beschädigt. Bei zwei weiteren Fahrzeugen besteht der Verdacht, dass auch sie durch Hitze und Rauch in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zusätzlich wurde die Straßenoberfläche im Bereich der Brandstelle beschädigt.
Nach den bisherigen Ermittlungen brach das Feuer während der Fahrt im vorderen Teil des Pritschenwagens aus. Der 23-jährige Fahrer reagierte schnell, brachte das Fahrzeug zum Stehen und verließ es unverletzt. Es befanden sich keine weiteren Personen im Fahrzeug.
Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde das ausgebrannte Fahrzeug von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Eine Spezialfirma übernahm daraufhin die Reinigung der Straße.
Während der Löscharbeiten musste die Walderseestraße im Bereich des Moltkeplatzes für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden. Gegen 14 Uhr war die Straße wieder passierbar.
Die genaue Brandursache wird derzeit noch ermittelt. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht genau beziffert werden, dürfte jedoch im hohen fünfstelligen Bereich liegen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260714.3 Kiel: Polizeikräfte bei Drogenfund angegriffen
Kiel (ost)
Am Nachmittag des 11.07.2026 planten Beamte des 3. Polizeireviers, eine Person in einem abgestellten Auto in der Hofholzallee in Kiel-Mettenhof zu überprüfen. Als die Person die Polizisten sah, flüchtete sie. Nach der Durchsuchung des Fahrzeugs, in dem eine beträchtliche Menge verschiedener Betäubungsmittel gefunden wurde, griff jemand die eingesetzten Polizisten mit einem Reizstoffsprühgerät an.
Um 16:30 Uhr befanden sich die Beamten auf einem Parkplatz in der Hofholzallee aufgrund eines anderen Einsatzes, als sie einen bereits polizeibekannten Mann bemerkten, der auf dem Fahrersitz eines Fahrzeugs saß. Da der 21-jährige Deutsche keine Fahrerlaubnis besaß, entschieden sich die Kräfte für eine Kontrolle. Als die Polizisten auf das Auto zukamen, verließ und verschloss der Verdächtige es und flüchtete.
Unmittelbar neben dem Fahrzeug fanden die Beamten eine Plastiktasche, in der sich mehrere verschreibungspflichtige Tabletten und flüssige Medikamente befanden. Ein Richter ordnete daraufhin die Durchsuchung des Fahrzeugs an. Im Auto entdeckten die Polizisten weitere Betäubungsmittel, darunter Kokain, sowie typische Verpackungsmaterialien der Szene. Die Beamten beschlagnahmten die gefundenen Gegenstände und Betäubungsmittel.
Während der polizeilichen Maßnahmen näherte sich ein weiterer bereits polizeibekannter Mann den Beamten und griff sie unerwartet mit einem Reizstoffsprühgerät an. Zunächst flüchtete auch der 21-jährige Deutsche, wurde aber später von Polizisten an seiner Wohnadresse angetroffen. Die beiden Polizisten erlitten leichte Verletzungen, die von einem alarmierten Rettungswagen versorgt wurden. Die Beamten setzten ihren Dienst anschließend fort. Gegen beide Männer leiteten die Beamten Strafverfahren ein.
Ricarda Blucha, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
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Polizeidirektion Kiel
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Gartenstraße 7
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POL-KI: 260714.2 Plön: Zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen bei Kontrolle in Schönberg
Plön (ost)
Angestellte des Polizeibezirksreviers Kiel überprüften am 12.07.2026 die Geschwindigkeit von mehr als 1500 Verkehrsteilnehmern auf der Bundesstraße 502 in Schönberg. Es wurden zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.
Von 15:40 bis 19:35 Uhr überwachten die Polizeibeamten in beiden Fahrtrichtungen die Geschwindigkeit. Die erlaubte Geschwindigkeit an der Kontrollstelle beträgt 70 km/h. In diesem 70er-Bereich gibt es außerdem einen Fußgängerüberweg, der die Ortschaft Schönberg mit dem Strand verbindet. Gerade in den Sommermonaten ist hier ein erhöhtes Aufkommen von Radfahrern und Fußgängern zu verzeichnen.
Es wurden insgesamt 217 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. In 47 Fällen wurden Bußgelder verhängt und 3 Fahrverbote ausgesprochen. Die Fahrverbote betrafen ausschließlich Motorräder. Ein Motorradfahrer wurde mit 142 km/h in Richtung Wisch auf der Bundesstraße gemessen. Der Mann muss nun mit einer hohen Geldstrafe, einem Fahrverbot und Punkten rechnen.
Die Geschwindigkeitsmessung des Motorradfahrers erfolgte mit dem ES8-Geschwindigkeitsmessgerät, das auch eine zuverlässige Messung von Motorrädern ermöglicht, da Fotos das Kennzeichen von hinten dokumentieren.
Ricarda Blucha, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
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BPOL-FL: Verfassungsfeindliche Parolen im Regionalexpress
Flintbek/ Neumünster (ost)
Am 13.07.2026 gegen 19:15 Uhr reiste eine Gruppe von drei Personen von Kiel nach Neumünster im RE 11283 und hörte dabei laute Musik. Der Zugbegleiter hatte sie mehrmals gebeten, die Musik leiser zu machen, aber ohne Erfolg. Daraufhin wurden die beiden Männer und die Frau aus dem Zug geworfen und in Flintbek des Zuges verwiesen.
Beim Verlassen rief einer der Männer, ein 23-jähriger Deutscher, laut "Sieg Heil" und warf eine volle PET-Flasche gegen eine Zugfensterscheibe. Es entstand kein Schaden. Zuvor hatte er den Zugbegleiter als "Hurensohn" beleidigt. Dann ging er in Richtung des Lokführers und beleidigte auch ihn als "Hurensohn".
Etwa eine Stunde später informierte die Bundespolizei in Neumünster telefonisch über den Vorfall, nachdem die drei Personen bereits mit dem RE 11285 weitergereist waren.
Bei der Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Neumünster erwartete eine Streife der Bundespolizei die Gruppe und kontrollierte sie.
Nach der Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen den 23-Jährigen gemäß §86a StGB wegen des Gebrauchs verfassungsfeindlicher Parolen, außerdem gemäß §185 StGB wegen Beleidigung und gemäß §303 StGB wegen versuchter Sachbeschädigung wurden die drei Personen wieder freigelassen.
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Bundespolizeiinspektion Flensburg
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Pressesprecher
Thomas Hippler
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POL-HL: OH - ScharbeutzSchützenfest in Scharbeutz - Verkehrshinweise
Lübeck (ost)
Am bevorstehenden Wochenende (17.-19.07.2026) wird das traditionelle Schützenfest in Scharbeutz gefeiert. Die Schützen werden am Sonntagnachmittag einen Festumzug durchführen, der von der Polizei begleitet wird.
Der Festumzug startet am Sonntag (19.07.2026) um 14:00 Uhr am Bürgerhaus. Die Route führt über die Straßen Am Bürgerhaus - Seestraße - Strandallee - Fischerstieg - Ostseestraße - Badeweg und endet schließlich im Kurpark.
Während des Umzugs wird es im Stadtzentrum, insbesondere in der Seestraße und an der Kreuzung Seestraße - Am Bürgerhaus - Bundesstraße 76 (Hamburger Ring), zu Verkehrsbehinderungen und temporären Sperrungen kommen.
Ortskundige werden gebeten, den genannten Bereich großräumig zu umfahren.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
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POL-NMS: 260714-1- PD NMS-Polizeieinsatz der besonderen Art- Babyglück auf dem Rastplatz
Neumünster (ost)
Am Freitagmorgen wurde auf dem Rastplatz Brokenlande an der Autobahn ein kleiner Junge geboren. Die Polizei half bei den Rettungsmaßnahmen, indem sie den Start des Rettungshubschraubers absicherten.
Am 10.07.2026, gegen 11:10 Uhr, wurden Beamte des Autobahn- und Bezirksreviers Mitte, Fachdienst Bundesautobahn, zum Rastplatz Brokenlande an der Autobahn 7 gerufen. Eine schwangere Frau und ihr Mann waren auf dem Weg ins Krankenhaus, als die Geburt überraschend auf dem Rastplatz begann. Der kleine Junge kam jedoch so schnell zur Welt, dass er noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte geboren wurde.
Ein Rettungshubschrauber landete auf dem Rastplatz, um Mutter und Sohn ins Krankenhaus zu bringen. Die Polizeibeamten sicherten den Start des Hubschraubers. Mutter und Sohn wurden dann mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Zum Schluss die gute Nachricht: Mutter und Sohn sind wohlauf.
Die Polizeidirektion Neumünster gratuliert den Eltern herzlich zur Geburt ihres Sohnes und wünscht der ganzen Familie alles Gute für den gemeinsamen Start ins Familienleben. Dieser Einsatz wird den beteiligten Einsatzkräften sicherlich lange in guter Erinnerung bleiben.
Mira Grunicke - Pressesprecherin PD Neumünster
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
FW-SE: 36 Rundballen brennen auf einem Traktorgespann
Großenaspe (ost)
Am Abend des 13.07.2026 entdeckten Angestellte auf einem landwirtschaftlichen Betrieb eine zunehmende Rauchentwicklung bei einem fahrenden Traktorgespann.
Der Fahrer wurde sofort von den Mitarbeitern auf den Rauch aufmerksam gemacht. Daraufhin hielt er sein Traktorgespann, bestehend aus einem Traktor und zwei Anhängern beladen mit insgesamt 36 Rundballen aus Stroh (je 250kg), an, trennte den Traktor vom Gespann und führte zusammen mit anderen Mitarbeitern eine erste Brandbekämpfung mit einem Gartenschlauch und Wassereimern durch. Gleichzeitig setzten sie einen Notruf über die 112 ab.
Um 17:53 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn die Freiwillige Feuerwehr Großenaspe mit dem Einsatzstichwort "FEU" (Feuer, Standard) und der Information: brennt Landmaschine.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits schnell auf alle 36 Rundballen ausgebreitet. Der Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Jan Stölting erhöhte das Einsatzstichwort sofort auf "FEU G" (Feuer, größer als Standard) und alarmierte die Kameradinnen und Kameraden aus Bimöhlen zur Unterstützung.
Um eine kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen, musste eine durchgehende Schlauchleitung mit Zwischenschaltung einer Tragkraftspritze aus dem 800 Meter entfernten Hydrantennetz aufgebaut werden.
Während die Wasserversorgung noch in Vorbereitung war, begannen die ersten Angriffstrupps bereits mit der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz. Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte unterteilt: Brandbekämpfung und Wasserversorgung, die jeweils von einem Abschnittsleiter geführt wurden.
Weil schnell klar war, dass es sich um einen kräftezehrenden Einsatz handeln würde, wurde das Einsatzstichwort um 18:03 Uhr auf "FEU 2" (Feuer, zwei Löschzüge) und kurz darauf auf "FEU 3" (Feuer, drei Löschzüge) erhöht.
Zu Spitzenzeiten waren gleichzeitig sechs Zweiertrupps unter schwerem Atemschutz mit vier handgeführten C-Strahlrohren im Einsatz und zogen das Stroh mit Dunghacken auseinander. Später wurde diese Maßnahme durch einen Teleskoplader unterstützt.
Um 19:18 Uhr konnte der Kooperativen Regionalleitstelle West "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden und um 20:50 Uhr schließlich "Feuer aus".
Bis zum Abschluss der Nachlöscharbeiten wurden insgesamt 20 Zweiertrupps unter Atemschutz eingesetzt. Während des gesamten Einsatzes standen 47 Einsatzkräfte als Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.
Zur Verhinderung einer Kontaminationsverschleppung durch den Brandrauch wurden in Armstedt und Bad Bramstedt jeweils Hygieneplätze eingerichtet. Hier hatten die eingesetzten Trupps die Möglichkeit, ihre kontaminierte Schutzausrüstung gegen frische Trainingsanzüge zu tauschen.
Es gab keine Verletzten.
Von Seiten der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache oder Schadenshöhe gemacht werden.
Bei diesem Einsatz waren 120 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Großenaspe Freiwillige Feuerwehr Bimöhlen Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt Freiwillige Feuerwehr Wiemersdorf Freiwillige Feuerwehr Armstedt Freiwillige Feuerwehr Hitzhusen Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher, Rufbereitschaft mit Wechselladefahrzeug Rettungsdienst Kooperation Schleswig-Holstein: Rettungswagen Polizei Segeberg und Pinneberg
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Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Kreispressewart
Patrick Juschka
E-Mail: p.juschka@kfv-segeberg.de
Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org
POL-KI: 260714.1 Kiel: DNA-Reihenuntersuchung in Mettenhof im Zusammenhang mit einem versuchten Mord
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und des Polizeipräsidiums Kiel
In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli ereignete sich gegen 0:45 Uhr ein Vorfall, bei dem aus einem Wohnhaus ein Pflasterstein auf ein Polizeiauto geworfen wurde. Der Stein traf die Frontscheibe. Die 25-jährige Polizistin auf dem Beifahrersitz wurde an der Hand und am Knöchel getroffen. Sie ist nicht mehr arbeitsfähig. Ihr 59-jähriger Kollege blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft Kiel betrachtet den Steinwurf als versuchtes Tötungsdelikt.
An dem sichergestellten Pflasterstein konnten DNA-Spuren gefunden werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel ordnete das Amtsgericht Kiel daher die Durchführung einer DNA-Massenuntersuchung an. Betroffen sind alle Personen, die offiziell im Mehrfamilienhaus am Kurt-Schumacher-Platz 1 gemeldet sind oder tatsächlich dort wohnen und zum Zeitpunkt des Vorfalls mindestens 14 Jahre alt waren.
Seit heute Morgen um 6 Uhr vollstrecken die Einsatzkräfte der Bezirkskriminalinspektion Kiel mit Unterstützung der Bereitschaftspolizeiabteilung aus Eutin den gerichtlichen Beschluss. Die Maßnahmen finden in dem 25-stöckigen Gebäude statt, in dem über 250 Personen leben.
Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Kiel steht für Anfragen von Medienvertretern vor Ort am Kurt-Schumacher-Platz sowie unter den bekannten Telefonnummern zur Verfügung.
Stephanie Lage, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Kiel Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
FW-PI: Dachstuhlbrand Feuer G und Starkregenereignis mit anschließendem Ausnahmezustand in Elmshorn
Pinneberg (ost)
Um 18:44 Uhr wurde die Feuerwehr Elmshorn zu einem Dachstuhlbrand in der Hebbelstraße 18 gerufen, vermutlich durch einen Blitzschlag. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, entwickelte sich aus dem schwarzen Rauch im Firstbereich ein offener Flammenschlag. Der Einsatz wurde durch Starkregen und ein feststeckendes Gewitter über Elmshorn erschwert. Die beiden bereitstehenden Drehleitern konnten aufgrund der Blitzgefahr nicht eingesetzt werden.
Durch einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer im Dachgeschoss gelöscht werden. Gleichzeitig wurde das Einfamilienhaus zweimal nach der vermuteten Bewohnerin durchsucht, die jedoch nicht angetroffen wurde. Während des laufenden Einsatzes kamen weitere Paralleleinsätze hinzu, hauptsächlich verursacht durch Starkregen. Die Feuerwehr Elmshorn löste Vollalarm aus und die Nachbarfeuerwehren Klein Nordende und ein Löschzug der Feuerwehr Pinneberg wurden alarmiert.
Innerhalb kürzester Zeit waren Straßen überflutet, Keller und Tiefgaragen standen unter Wasser und die Bahnunterführungen "Badewanne" (Hamburger Straße), Wasserstraße, Geschwister Scholl Straße und Bauerwerg waren überflutet. Drei weitere Brandeinsätze wurden gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt waren alle alarmierten Einsatzkräfte gebunden: FFW Elmshorn FFW Klein Nordende FFW Löschzug Pinneberg
Weitere Kräfte wurden nachalarmiert: FFW Kölln-Reisiek FFW Bereitschaftszug Süd FFW Bereitschaftszug Nord Technische Einsatzleitung THW Elmshorn, Pinneberg, Barmstedt Stadtentwässerung Elmshorn DRK Verpflegungskomponente Kreisbrandmeister und Stellvertreter.
Das Deutsche Rote Kreuz richtete eine Verpflegungsstation für die Einsatzkräfte auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes am Wedenkamp ein. Im Laufe des späten Abends entspannte sich die Wetterlage und es wurde kein weiterer Regen mehr angekündigt. Das ablaufende Wasser in der Krückau begünstigte den Abfluss des Regenwassers. Der Erste Stadtrat von Elmshorn, Michael Leske, vertrat den im Urlaub befindlichen Oberbürgermeister Erik Sachse und besichtigte persönlich die Einsätze in der Stadt. Unterstützt wurde er von Dörte Engelbrecht aus dem Ordnungsamt. Die Stadtentwässerung, vertreten durch Thomas Beiersdorf, unterstützte die Einsatzleitung. Auch der Kreiswehrführer Stefan Mohr und sein Stellvertreter Christian Grundorf waren vor Ort, um die Einsatzleitung zu beraten. Insgesamt waren mehr als 220 Kräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, DRK und Polizei im Dauereinsatz. Über 130 Einsatzstellen mussten bearbeitet werden. Aktuell sind 45 Einsatzstellen noch offen.
Einsatzleiter der Feuerwehr Elmshorn:
Patrick Gravert
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Hauke Pannen
Telefon: 04120 8254 700
Fax: (04121) 265951
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
https://www.kfv-pinneberg.de/
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








