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Schleswig-Holstein: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 21.01.2024

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 21.01.2024

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

21.01.2024 – 18:24

FW Norderstedt: "Ein ganz normales Jubiläumsjahr" - Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe 2024

Norderstedt (ots)

"Das Jahr 2023 bezeichnen wir als ein gewöhnliches Jubiläumsjahr." Mit diesen Worten eröffnete Wehrführer Carsten Fründt am 19.01.2024 den Jahresbericht der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe nach der Begrüßung der Gäste und einer Schweigeminute für die im Jahr 2023 verstorbenen Ehrenmitglieder Konrad Franke und Hermann Möller.

54 der 71 stimmberechtigten aktiven Mitglieder der Feuerwehr trafen sich gemeinsam mit der Ehrenabteilung und über 40 Gästen in der Feuerwache Friedrichsgabe, darunter Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder und Stadtpräsidentin Petra Müller-Schönemann, die beide zum ersten Mal an der Jahreshauptversammlung teilnahmen.

In ihrem Jahresbericht 2023 informierte Wehrführer Carsten Fründt über die Einsätze und den Zustand der Feuerwehr Friedrichsgabe. Im Jahr 2023 wurde die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe zu 178 Einsätzen alarmiert. Davon entfielen 93 Einsätze auf Brände und 85 Einsätze auf technische Hilfeleistungen. Dank der Kameraden konnten 13 Personen gerettet werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Einsätze im Bereich technische Hilfeleistung aufgrund des Ausbleibens größerer Sturmlagen wie 2022 leicht gesunken. Die Dekon-Komponente konnte weiter ausgebaut werden und wurde im Stadtgebiet bei fünf Großeinsätzen zur Dekontamination der Einsatzkräfte eingesetzt. Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe unterstützte auch bei zwei Großbränden in Quickborn die Freiwillige Feuerwehr Quickborn. Die durchweg sehr gute technische Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe unterstützte die Kameraden in allen Einsatzsituationen bei ihrer Arbeit.

Das Jahr 2023 war auch das Jubiläumsjahr "125 Jahre Feuerwehr Friedrichsgabe". Ein Jahr lang hatte der Festausschuss die Feierlichkeiten geplant, die an einem Wochenende im September stattfanden. Der offizielle Festakt mit Gästen aus befreundeten Feuerwehren und der Politik war ein großer Erfolg. Auch der zwei Tage später stattfindende Tag der offenen Tür mit einer Blaulichtmeile, an der weitere Blaulichtorganisationen teilnahmen, wurde von den Einwohnern Norderstedts gerne besucht. "Hier wurden wir bei bestem Wetter förmlich von den Besuchern überrannt", berichtete Wehrführer Carsten Fründt.

Zur Verstärkung der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe wurden Marwin Bründel aus der Jugendfeuerwehr sowie Kevin Günther und Fabian Timmermann aus der Anwartschaft in den aktiven Einsatzdienst übernommen. Anschließend standen Wahlen auf der Tagesordnung. Florian Behrmann wurde zum Gruppenführer gewählt.

Es folgten Beförderungen: Matthias Wiehn wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert, Thorben Gravenhorst, Jonas Pfeif, Patrik Strätz und Florian Wieczorek wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert und Renè Kühl wurde zum Löschmeister befördert. Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden folgende Personen geehrt: Lasse Steinmeier für 10 Jahre, Renè Kühl für 20 Jahre und Carsten Schneider für 30 Jahre. Zusätzlich wurden drei Mitglieder der Ehrenabteilung für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt: Gerd Meincke, Wolfgang Berghofer und Klaus Gänge können zusammen auf 150 Jahre Feuerwehrerfahrung zurückblicken. Als inoffizielle Auszeichnung erhielt Christian Hauenschild das von der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe ins Leben gerufene "goldene A" für die meiste Zeit unter Atemschutz.

Vom Land Schleswig-Holstein wurde Thomas Mohr durch Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Peter Wördemann und Jürgen Klingenberg erhielten das Brandschutzehrenzeichen in Gold. Anschließend wurde Jürgen Klingenberg von Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder als stellvertretender Stadtwehrführer entlassen. Nach jeweils über 50 Jahren Feuerwehrkarriere wurden Jürgen Klingenberg und Peter Wördemann von der Wehr in die Ehrenabteilung überstellt.

Nach den Ehrungen gab es Grußworte von der neuen Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder, dem neuen Leiter der Polizei Norderstedt Andrè Wichmann und dem Stadtwehrführer Andre Müller, der auch Grüße vom Kreis überbrachte. Alle bedankten sich für den unermüdlichen Einsatz, den die Feuerwehrleute aus Friedrichsgabe für die Stadt und ihre Bewohner leisten. Der Dank gilt auch wie immer den Familienangehörigen und Arbeitgebern, die auf ihre Liebsten und Arbeitskräfte verzichten, damit diese jeden Tag Hilfe leisten können, wenn sie gebraucht wird.

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Text/ Fotos:
Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe, Tom Westphal

Feuerwehr Norderstedt
Pressesprecher
Niels Philip Kögler
Telefon: 0173/ 8480583
E-Mail: presse@feuerwehr-norderstedt.de
www.feuerwehr-norderstedt.de

21.01.2024 – 09:09

FW-SE: Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses in Henstedt-Ulzburg

Henstedt-Ulzburg (ots)

Am Samstag, dem 20.01.24 ereignete sich in Henstedt-Ulzburg ein Brand in einem Carport, welcher sich anschließend auf den gesamten Dachstuhl ausbreitete.

Gegen 14:02 Uhr wurde die Feuerwehr Henstedt-Ulzburg von der Kooperativen Rettungsleitstelle West mit dem Einsatzstichwort FEU "Feuer, Standard" in den Schwanenweg gerufen, um einen PKW-Brand in einem Carport zu bekämpfen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Carport bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl des direkt angrenzenden Einfamilienhauses übergegriffen. Nach der Erkundung der Einsatzstelle entschied der Einsatzleiter, das Einsatzstichwort auf FEU 2 "Feuer, 2 Löschzüge" zu erhöhen und alarmierte somit die gesamte Gemeindefeuerwehr Henstedt-Ulzburg.

Mit mehreren Trupps, die unter umluftunabhängigem Atemschutz standen, wurde sowohl ein Innen- als auch ein Außenangriff mit mehreren handgeführten Strahlrohren durchgeführt. Die Drehleiter wurde ebenfalls mit dem Wasserwerfer vorbereitet. Trotz des massiven Wassereinsatzes, auch über die Drehleiter, konnte nicht verhindert werden, dass sich das Feuer auf den gesamten Dachstuhl ausbreitete. Aufgrund der starken Rauchentwicklung stellte der permanent drehende Wind eine Herausforderung für die Brandbekämpfung dar. Daher wurde seitens der Rettungsleitstelle über die Warn-App NINA eine Bevölkerungswarnung herausgegeben, um die Anwohner vor dem Brandrauch zu warnen.

Aufgrund der hohen Anzahl an Atemschutzgeräteträgern, die im Einsatz benötigt wurden, wurde die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe aus Norderstedt zur Unterstützung alarmiert. Diese unterstützte zusätzlich mit ihrer Drehleiter, sodass die Dachflächen von beiden Seiten großzügig über die zwei Drehleitern erreicht werden konnten.

Der Einsatz mehrerer Trupps im Innenangriff zeigte Erfolg, sodass das Feuer gegen 16:05 Uhr unter Kontrolle gebracht wurde und die ersten Einsatzkräfte um 16:30 Uhr entlassen werden konnten.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen stellte der Verpflegungszug des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Segeberg, in einem beheizten Zelt warme Getränke für die Einsatzkräfte zur Verfügung.

Gegen 17:30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Es folgten weitere umfangreiche Nachlösch- und Aufräumarbeiten vor Ort bis etwa 19:30 Uhr.

Die Feuerwehren waren mit knapp 100 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat noch vor Ort mit den Ermittlungen begonnen. Es gab keine Verletzten.

Von Seiten der Feuerwehr können keine Angaben zur Schadenshöhe, zu den Personalien oder zu Verletzungen der Betroffenen gemacht werden.

Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe, Norderstedt Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein mit einem Rettungswagen Deutsches Rotes Kreuz: Fachberater, Verpflegung Nord & Süd Polizei Segeberg und Kriminalpolizei Kreis Segeberg

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Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Pressesprecher
Christoph Rüter
E-Mail: c.rueter@kfv-segeberg.de

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org

21.01.2024 – 00:10

FW-SE: Verkehrsunfall in Kisdorf

In Kisdorf (ots) ereignete sich am Samstagnachmittag, dem 20. Januar 2024, gegen 15:30 Uhr ein Verkehrsunfall mit einem beteiligten Fahrzeug.

Ersthelfer informierten die Kooperative Regionalleitstelle West darüber, dass ein Auto von der Fahrbahn abgekommen war. Daraufhin wurden ein Rettungswagen und ein Streifenwagen der Polizei Segeberg von der Leitstelle alarmiert. Nachdem der Rettungswagen eingetroffen war, stellte sich heraus, dass der Fahrer ansprechbar war. Um ihn möglichst schonend aus dem Auto zu befreien, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kisdorf zur Unterstützung mit dem Einsatzstichwort "TH Y" (Technische Hilfeleistung, Menschenleben in Gefahr) alarmiert.

Nachdem die Feuerwehr eingetroffen war, begann sie in Absprache mit dem Rettungsdienst damit, den Fahrzeuginsassen durch eine große Seitenöffnung schonend zu befreien. Für den Transport in eine Klinik wurde der Rettungshubschrauber "Christoph 29" aus Hamburg zur Einsatzstelle geschickt.

Da sich die Befreiung aus dem Fahrzeug mit einer verstärkten Karosserie im Verlauf des Einsatzes zunehmend schwierig gestaltete, wurde die Freiwillige Feuerwehr Oering zur Unterstützung hinzugezogen.

Die Straße blieb während der gesamten Rettungsaktion vollständig gesperrt.

Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Feuerwehr kann keine Informationen zur Schadenshöhe, den Personalien oder den Verletzungen der Betroffenen geben.

Eingesetzte Einheiten:

Freiwillige Feuerwehr Kisdorf

Freiwillige Feuerwehr Oering Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher

Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein: Ein Notarztwagen, ein Rettungswagen

Rettungshubschrauber: Christoph 29

Polizei Segeberg

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Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Pressesprecher
Kevin Wirobski
E-Mail: k.wirobski@kfv-segeberg.de

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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